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Webseiten-Englisch -> Deutsch

Heute:

We just launched a new app for iOS. Get the app

Deutsch:

Unsere Scheiss-webseite, für die wir irgendwelchen Snowboardern Dillionen Euro in den Arsch geblasen haben, funktioniert sogar auch mit aktiviertem Javascript nicht.

Aber wir haben eine App!

Dieses ganze Web2.0-gewackel widert mich sowas von an und dieses ganze widerliche Geschmeiss, was damit Geld „verdient“ noch einiges mehr. Fickt Euch!

getestet: „Feinschmeckerscheiben“…

… mit Paprika, ausm real, 1,99,- a 150 Gramm, hergestellt von boerdekaese(.de) allerdings ohne Käse, sondern vegan.

Sieht äusserst lecker aus, die haben da offenbar einen äusserst begabten Foodstylisten.

Leider haben die scheinbar niemanden, der das Produkt auf Konsistenz und Geschmack testet. Oder alternativ ham sie einen ohne Plan, wer weiss das schon.
Ich übernehme ma; lange Rede kurzer Sinn:

  • Konsistenz:
    • wenn man sich das sehr vorsichtig aufs Brot/ Brötchen legt zerbricht es nicht auf der Stelle in tausend Stücke.
    • Im Mund, nunja, es es ist ein wenig wie Halwa, mit Ausnahme vom:
  • Geschmack:
    • Erstmal: Nichts
    • noch bisschen scannen: Immer noch nichts, das Schlimme ist, dass es nichtmal nicht schmeckt, sondern nach nichts schmeckt.

Fazit: Kann man sich zum Anschauen in die Vitrine stellen.

Nicht gelesen: „Preisheiten“

Grad zufällig bei ner Recherche über ein Buch gestolpert: Preisheiten: Alles, was Sie über Preise wissen müssen von Hermann Simon.

Wenn ich jetzt aus Neugierde beim Verlag, bei Amazon oder auf des Professors Webseite nach weiteren Informationen suche, dann weiss ich: it’s the Internet stupid! Die kippen alle ihre sinnfreien und nichtssagenden Teaser in mein Internet und haben ihre Schuldigkeit getan.

Laut der wenigen Rezensionen (wenn man mal die der Jubelperser und der offensichtlich scheinbar gekauften weglässt) wird es wahrscheinlich ziemlich Scheisse sein.

Auf Amazon wird das Buch mit einem Zitat von irgendeinem anderen Professor „beschrieben“:

„Ich lese mit einem großen Interesse auch Ihr neuestes Werk „Preisheiten“. Ich finde, dass diese Arbeit das erste in der Geschichte lesbare Buch zum Thema Preisbildung darstellt – Sie haben die natürliche Langweiligkeit dieses Themas glänzend überwunden.“

Die natürliche Langweiligkeit von irgendwelchen Zitaten auf irgendwelchen Buchdeckeln. Was zur Hölle will der mir damit sagen? „Das ist ein gutes Buch, Du musst es kaufen“? Hinfort!

Wenn ich allerdings auf den Preis von diesem Machwerk schaue, dann weiss ich immerhin: Eine Koryphäe der Mann!

Isch werde dieses Buch niescht kaufen, denn es ist zerkraaatzt.

Leistungsschutzrecht, die Drölfte

Golem meint:

Verlage knicken beim Leistungsschutzrecht ein

Guter Plot schonmal fürn Anfang. Wird aber besser:

Die Presseverleger hätten die VG Media daher „ganz überwiegend angewiesen, ab dem 23. Oktober 2014 gegenüber Google eine widerrufliche ‚Gratiseinwilligung‘ in die unentgeltliche Nutzung ihrer Presseerzeugnisse zu erklären“

Auf deutsch: die merken tatsächlich mittlerweile scheinbar, dass sie hart dumm sind und bisher nicht verstanden haben wie eine Suchmaschine funktioniert, das nicht verstehen wollten oder gar so tun, als würden sie es nicht verstehen. Ich tendiere ja zu letzterem, anders ist das:

widerrufliche

schwer zu erklären.
Ach geht noch weiter:

Die Verleger „sehen sich angesichts der überwältigenden Marktmacht von Google zu diesem außergewöhnlichen Schritt gezwungen“, hieß es in der Erklärung weiter.

Die überwältigende Marktmacht kann und konnte man seit dem Entstehen von google und anderen Suchmaschinen recht einfach mit einer robots.txt brechen.
Und: gezwungen – haha! Man hätte sich einfach das schwachsinnige Gesetz sparen und stattdessen Energie in Journalismus investieren können.
Das ganze substanzlose Gefasel darum ist meines Erachtens Mimimi von beschränkten BWLern.

Quelle: Verlage knicken beim Leistungsschutzrecht ein (golem.de)

Zur aktuellen: Zero-Day-Lücke in Windows

schreibt Heise unter anderem:

Microsoft beschreibt eine Reihe von Schutzmaßnahmen, welche die Angriffe abwehren sollen. So soll man etwa sicherstellen, dass die Benutzerkontensteuerung (User Account Control, UAC) aktiv ist. Im Falle eines Angriffs meldet sich diese mit einem Dialog zu Wort. Sofern man diesen nicht bestätigt, soll der Code auch nicht ausgeführt werden.

Mehr zum Thema UAC steht da nicht. Bspw. nicht, dass dieses dermaßen bescheuerte Konzept (was bei diversen ähnlich beknackten Linux-GUI-Konzepten abgeschaut ist) im besten Falle genau 3 Mal nach der Installation von Windows aufgrund Konditionierung komplett ins Leere greift.

Welcher Otto-normal-Dau weiss denn nach 50-maligem Wegklicken des UAC-nagscreens was er da überhaupt macht? Welcher etwas versiertere Benutzer?

JEDER Dau klickt bei der UAC auf [ok], ob das nun beim Runterladen von irgendwelchen geilen Tools oder beim Besuchen einer Webseite ist.

Deutschlands dümmstes Boulevardblatt…

Der Spiegel schreibt in einem widerwärtig „Deutschlands dümmste Gewerkschaft“ betitelten Artikel neben allerlei anderem Schmarrn:

Derzeit bastelt die Bundesregierung zudem an einem Gesetz zur sogenannten Tarifeinheit. Im schwerwiegendsten Fall dürften sogenannte Spartengewerkschaften dann nicht mehr streiken, weil die größeren mit mehr Mitgliedern in einem Betrieb dann Vorrang hätten.

Schön gezirkelschlusst. Die Gewerkschaft (bzw. die Lokführer) darf nicht streiken, weil man ihr ja eh durch die Hintertür das Streikrecht nehmen könnte. m(

Gehts noch einen Zacken dümmer? Könnten die sich aus Angst nicht einfach gleich erschiessen oder wie?

So ein widerwärtiger riesiger Hartmüll, die Woche fängt richtig gut an.

Bonuswitz: Die Lokführer verdienen um die 2000,- netto, das war mir grad neu. Wieso streiken die erst jetzt?

Spass mit Sparbüchern…

habe ich grad derbe … nicht. Und das ging so:

Beim Onlinebanking der Sparkasse nervt’s mich grandios, dass man nach dem Einloggen mit der Girokontonummer(!) trotzdem nochmal explizit das Girokonto anwählen muss.
Da auf dem Sparbuch eh nur Peanuts rumliegen, dachte ich, ok, jetzt löste das endlich auf, schnappe mir mein Sparbuch, fahre auf die Sparkasse, lasse dort feststellen, dass die Sparbuchnummer nicht mit mit der nervigen Nummer in meinem Onlinebanking übereinstimmt, woraufhin mir einfällt, dass ich ja noch irgendwo™ ein weiteres Sparbuch rumliegen habe und die Beträge eh auch nicht übereinstimmen, was mir auch eher einauffallen hätte können … m(

Wo ich nun einmal da bin und auch vorsorglich das Sparbuch meiner vor Dillionen Jahren verstorbenen Oma mitgenommen hab, will ich DIESE Bücher dann trotzdem auflösen. Sacht mir die freundliche Tante am Schalter:

Die sind nicht umgestellt und somit verfallen, kannste Dir [sic!] nur noch einrahmen.

Ich so:

Da arbeitet die Sparkasse also mit meinem und meiner Oma sauer ersparten Geld, was incl. Zins, Zinseszins, DM- und Euroumstellung mittlerweile um die 3,50 betragen müsste.

Was ich mich jetzt frage: die Ostmark is ja nun auch gerade mal knapp 25 Jahre tot und der eine oder andere Sterbefall steht noch ins Haus, wo einem Bücher mit mehr als ’ner Markfuffzich in die Hände fallen. Was machen die Leute?
Noch blöder kucken als ich? Geiler Scheiss.

Apropos noch blöder kucken. Daheim natürlich ersma alles aufn Kopp gestellt, Fazit: Meine Enkel werden sicher auch irnkwann™ Spass haben.

20 Jahre Netscape

Auf Heise gibts ’nen meiner Meinung nach zu kurz gehaltenen Artikel zum Thema. Steht viel Quatsch drin, viel aus dem Zusammenhang gerissenes und wenig substantielles. KannWill ich grad ich auch nicht besser, aber der Quatsch bleibt da bitte nicht so stehen:

Zur Jahreswende 1995/96 erreichte der Browser einen Marktanteil von fast 80 Prozent. Doch der Höhenflug währte nicht lange. Microsoft drängelte das Startup mit immer besseren Versionen von Internet Explorer vom Markt, die bereits in Windows enthalten und somit ohne weitere Kosten nutzbar waren.

Dum? Formal korrekt, aber sachlich nicht. Der IE kam mit W95 gebündelt. Also Ende 94. Ab da nahm er mit dem absolut lachhaften IE3 (wenn ich mich recht entsinne), also mit einem richtigen Scheissbrowser, dem NN Marktanteile ab. Aber eben nicht, weil er eine „bessere Version“ war, sondern, weil es (afair ab W95B (die A war ja auch recht lachhaft)) mit dem OS gebündelt war, was (nochmal afair) im Nachhinein mit nem fetten Bussgeld gewürdigt wurde. Da war Netscape wegen der Bündelung schon recht tot, und von dem Bußgeld hamse auch nix gesehen.

Der „bessere“ IE(4) kam 97 oder so und ab da hat Netscape geschlafen oder war noch in der Totenstarre. Und selbst wenn’s 96 war, einen Browser von Microsoft wollte zu der Zeit keiner freiwillig (s.o.) haben, der ins Netz wollte.

Die lange geplante Version 5 sollte nie erscheinen.

Natürlich sollte die erscheinen. Aus Langeweile hat man da nich lange Jahre dran Arbeit und Geld hingeworfen. Ach, das „sollte“ war garnich so gemeint? Den NN5 der hier irgendwo rumliegt hab ich mir ausgedacht. Ok.

Überraschenderweise schaffte Netscape eine Wiedergeburt als Open-Source-Projekt. Als das gemeinnützige Unternehmen Mozilla […] seinen 10. Geburtstag feierte, war der Navigator-Nachfolger Firefox gerade dabei, den Internet Explorer wieder vom Thron zu schubsen.

Der Navigator-nachfolger ist die Mozilla-suite (heute Seamonkey*)!
Verdammt nochmal!
Ein Abkömmling der Mozilla-Suite ist Phoenix. In späterer Version umbenannt in Firebird. In späterer Version umbenannt in Firefox. Ursprünglich geplant als schlanke Alternative zur Mozilla-suite (was bis FF 4 etwa grob funktioniert hat), heute ein Stück Software, wo mittlerweile fast sämtliche Neuerungen darin bestehen, die Oberfläche noch unbedienbarer zu machen. Der „letzte Seite“-button von letzter Woche ist heute woanders und bspw. Tab-gruppe-speichern ist in nem ganz anderen Browser, zumindest nicht in FF.

* um die Korinthenkacker vorwegzunehmen: Seamonkey „heute“ ist mittlerweile tatsächlich ein Abkömmling von Firefox. Die Geschichte erzähle ich ein anderes Mal.

Ähem

für die 2 meiner 3-4 Leser, die FEFE nicht im Abo haben, muss ich ma was ganz klasses, wie man so schön neudeutsch sagt, retweeten:

Weiter ist zu lesen, dass das Waffensystem des A400M in der Einführungsphase nicht an die SAP-Standardsoftware der Bundeswehr angebunden werden könne.

(https://blog.fefe.de/?ts=aadf683a)

Die Reaktion von Fefe kann man unter angegebenem Link nachlesen, meine hier:

Wait, what?! SAP steuert jetzt auch Waffensysteme!? WIR WERDEN ALLE STÖRBEN!

Ham die noch alle Latten am Zaun?

Tschüss Filehippo, war schön mit Dir

Filehippo – für diejenigen, dies nicht kennen, ist – ääh war – ein Tool, mit dem man Software auf einem Windows-rechner auf Aktualität prüfen konnte.

Besonders schön: auf der Ergebnisseite wurden bisher schön die Downloads der betroffenen Software zum Runterladen aufgelistet.
Ok, wenn ich bisschen weiter ausholen darf; bis vor etwa einem halben Jahr. Da haben die irgendeinen JS-Scheissdreck von Scheiss-Google eingebaut, damit man das sieht.Kurz geflucht, Ausnahmeregel ins ABP, „ging“ wieder.

Bis heute. („heute“ im Sinne von: heute fällt mir das auf, keine Ahnung, wann die das diee letzten Wochen kaputtgemacht haben)

Heute lade ich mir für jedes Programm einen weiteren Filehippo-installer (so ein Scheissding, wie man das von diversen Download-seiten wie softonic&Co kennt) runter, der mir jeweils das zugehörige Programm in einem nicht direkt ausführbaren Format runterlädt.

Der Installer bietet mir dann auch die Installation an. Was er offenbar nicht weiss, ist, dass er unter eingeschränkten Rechten läuft, und die runtergeladenen Programme somit auch.

Kurzfassung auf deutsch: Filehippo ist fast komplett nutzlos.

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