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Neues von der Denic

Denic will Domains nach Vertragsende nicht mehr sofort löschen

trudelts mir grad im Feedreader von:
http://www.internet-law.de/2013/05/denic-will-domains-nach-vertragsende-nicht-mehr-sofort-loschen.html
rein und denke so kurz; 2013 schon?

Beim Lesen der Hintergründe löst sich dann mein Unglauben in Wohlgefallen auf:

Der alte Domaininhaber hat während eines Zeitraums von sieben Tagen dann die Möglichkeit einen sog. Restore-Auftrag zu erteilen

Puh, satte 7 Tage, ich dachte schon, da würde irgendwer irgendwas merken.

Verworrene Zeiten…

der Spiegel heute so in einem Artikel zu einem begnadeten Spinner:

Es waren verworrene Zeiten. Braun und grün schlossen sich so wenig aus wie anthroposophisch und ewig rechts.

Is nich wahr, sowas gabs mal? Verrückt, kann man sich heute garnich ausdenken sowas.

Kurz getestet: Lenovo Ultrabook 310

Nunja, es ist ganz hybsch, zum Windows 8 sag ich mal besser nix zu AUSSER DASS ES MICH RASEND MACHT!, aber eins fällt recht schnell auf:
das Touchpad ist irgendwie übelst hakelig; der Mauscursor springt ständig irgendwo hin, man braucht eine Weile, bis man herausfindet wo das Verhalten herkommt:
die Klickflächen sind direkt Teil der Touchpadfläche und – jetzt kommt’s – sie haben auch genau das selbe Verhalten. Also herkömmliche Klicksimulation UND Cursur rumschieben! Auf der Mausklickfläche!

Wer denkt sich so einen stumpfsinnigen Scheissdreck aus?

getestet: „BioBon Soft Fruits“

Ich hab schon einige Gelatine-freie Gummibärchen probiert, das sind jetzt die ersten, die mir keine pelzige Zunge oder Würgereiz verursachen.
Mit 1,29/100g sind die sogar im bezahlbaren Bereich … und (weitgehend) Bio.

Kaufempfehlung: ja.

Willkommen, ZDF…

im dritten Jahrtausend.

Ich hab hier mittlerweile brauchbares DSL anliegen und „GEZ“ zahlt auch irgendwer im Haus, da schau ich in letzter Zeit ab und an mal so Dokus, unter anderem auf der ZDF-mediathek, und das ist genau der Müll, wie ich ihn in Erinnerung hab.
Unabhängig davon, dass der überwiegende Teil so Galileo-ambitioniert ist und Schwachfug wie „Projekt Erde – Sonnenspiegel im All“ ist, man kann sich auch immer Infos im Brustton der Überzeugung reinziehen, wie:

Sonnenenergie ist die Quelle allen Lebens auf unserem Planeten.

gleich vorn in der Einleitung.

Nee, was? Die machen eine Sendung zu semiwissenschaftlichen Themen und da ist kein Wissenschaftler dabei, der sagt: „Ihr seid hart dumm!“?

P.s. Treppenwitz dabei; wenn ich mich recht entsinne, kam genau auf diesem Quatsch-ZDF vor eins/zwei Wochen eine Doku zu (teils symbiotischen) Chemosyntese-Lebewesen/ bzw. allgemein Lebewesen in der Tiefsee. (Selbstredend sehr wahrscheinlich mit ähnlich beschrappter Einleitung)
P.p.s. Über die übelst bescheuerte Programmnavigation werde ich mich ein anderes Mal aufregen.

getestet: Buenos Lapacho (update)

Auf der Suche nach Club Mate im Supermarkt gestern irgendwann fast am aufgeben finde ich dann „Buenos Mate“ und daneben „Buenos Lapacho“. Kostet ja nich die Welt, nehme ich je eine Flasche mit.
Erster Eindruck: wasdasdenn? Schmeckt wie Zuckerwasser mit zuwenig Zucker, Zitronenbrause mit zu wenig Zitrone und Litschibrause ohne Litschi.
Nach ’ner halben Flasche kristallisiert sich dann raus, was diesen komischen Geschmack wirklich verursacht: Rohrzucker. Ich habe eine Rohrzuckerbrause gekauft!

Morgen mach ich mal die Mate auf, die Zutatenliste lässt schlimmes erwarten … Rohrzucker. Leute, die sich so einen Scheiss ausdenken, sollte man züchtig in Rum ersäufen, damit sie merken was sie falsch gemacht haben.

Dafür simmer 89 auffe Strasse!

Update: das Lapacho hab ich dann die halbe Flasche weggekippt, heute die Buenos Mate aufgemacht, und das ist recht brauchbar. Der hier dezente Rohrzuckergeschmack wird zum Glück von Mate und Zitrone überdeckt. Werde ich wahrscheinlich nochmal kaufen.

Anzünden alles! (update)

Der Spiegel heute jedenfalls so:

Es ist der Abend des 12. Februar, und Pachomow geht ins Marengo, sein Lieblingsrestaurant in Lipezk, einer Industriestadt 370 Kilometer von Moskau entfernt. Es liegt zwischen dem Kino Himbeere und dem Stripclub Anzünderin, der Rindfleischsalat trägt den Namen Camorra.

Dass das Kino in Wirklichkeit Малина (Malina) heisst, geschenkt, einen Stripclub „Anzünderin“ wage ich dann aber doch zu bezweifeln.

Also kuckmerma, oh ein Stripclub um die Ecke namens Zажигалка (Saschigalka).
Als erst mal naheliegende Übersetzung für nicht des russischen kundige Spiegeljournaille hätte ich jetzt eigentlich „Feuerzeug“ erwartet. Das merkt aber ein Kleinkind, dass das eher komisch klingt in dem Zusammenhang.

Man könnte sich nun etwas an „зажигать“ abarbeiten, wo (neben anzünden) treffendere Übersetzungen bei rumkommen wie „(jmd.) anfeuern, begeistern, Party machen“, PONS meint noch „Zuhörer mitreissen“ usw. usf.

Nee, man musste auf Teufel komm raus was übersetzen, und dann nimmt man am besten eine Deutung, die kein Russe je gehört hat und die in keinem Wörterbuch auch nur näherungsweise zu finden ist.

Edit: Bonuswitz: jetzt habe ich auch noch das Restaurant gefunden, vorhin nur halbherzig gesucht und – tada! – natürlich liegt es nicht „zwischen dem Kino und dem Nachtklub“ sondern ganz ordinär und langweilig zwischen zwei Supermärkten.
Nochma Edit: den Bonuswitz nehme ich zurück, wenn ich die Grafik jetzt richtig interpretiere, liegt das Marengo direkt neben dem Kino also im weitesten Sinne doch „zwischen“ den Objekten.

Dafür simmer 89 auffe Strasse!

Sätze, die mir auch gern eingefallen wären drölfeinachtzig

Hätte die absurde Story jemand als Drehbuch bei Filmproduzenten eingereicht, hätte das Sekretariat vermutlich längst Weisung erhalten, weitere Einsendungen dieses Autors ungeöffnet entweder zu entsorgen oder an die ARD-Tatort-Redaktionen weiterzuleiten.

Ich hab nicht gelacht.

Quelle: Ich bin der Bombenleger (heise.de/tp)

Korinthe: „Vergangenheit des Universums“

Alma – Neues Teleskop schaut in die Vergangenheit des Universums

Jedes scheiss-verfickte hornalte Teleskop schaut in die Vergangenheit (eines Teils) des Universums.

Quelle: Neues Teleskop schaut in die Vergangenheit des Universums (golem.de)

Spass mit Schwachstellen…

… ach mit einer Datenbank für Schwachstellen:

Die Schwachstellen-Datenbank des National Institute of Standards and Technology (NIST) ist einem Hackerangriff zum Opfer gefallen. Dies geht aus einer Mail hervor, die der Sicherheitsexperte Kim Halavakoski bei Google+ zitiert.

Das ganze Leben besteht aus Treppenwitzen. Ach nee:

Halavakoski macht darauf aufmerksam, dass die NVD bis zum Zeitpunkt des Hack von einem Windows Server 2008 ausgeliefert wurde.

Aha. …
Besonders schön an der Geschichte:

„Malware an dem Ort zu deponierten, an dem wir unsere Schwachstellen-Informationen beziehen, das ist echt böse“, schreibt Halavakoski auf seiner Google+-Seite.

Was ist daran böse? Nicht böse wäre irgendwelche wehrlosen und un-ääh-beleckten 08/15-webseiten zu hacken?

Eine Schwachstellen-DB zu hacken ist nicht böse sondern eher in die Kategorie „lustig“ einzuordnen.

Quelle: US-Schwachstellendatenbank nach Hack offline (heise.de)

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