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Spass mit 1&1

Heise schreibt:

In dem zu 1&1 gehörigen Webhosting-Kundenportal configtools.de klaffte ein schwerwiegendes Sicherheitsloch: Der Dienst hat in etlichen Fällen jedes beliebige Passwort akzeptiert.

So weit so Klasse, was sagt denn 1&1 dazu?

Gegenüber heise Security erklärte 1&1, dass es sich um einen “ temporären Software-Fehler“ handelte, durch den „es am 21.01.2015 zwischen 10-19.00 Uhr bei einem sehr eingeschränkten Kundenkreis vereinzelt möglich“ war […]

Nee is klar, da macht ne Security-Firma unangemeldet nen Pen-Test und findet einen üblen Bug, der nur im Zeitrahmen des Test in begrenzter Zeit offen war m(
Im Kindergarten gibt’s anspruchsvollere Kalauer…

Genome, DNA und so Zeuch…

Ich les grad nen Artikel in TR über Biotech 2014, was da so alles wundersames und weltbewegendes passiert ist. Paar halbwegs spannende Sachen dabei, aber weitgehend harmloslangweilig. Warum ich mir den Mund fusslig rede, es ist natürlich auch reichlich Quatsch zugange.

Der Artikel is hier: Biotech 2014: DNA, Hirnforschung und ein Paradox.

Fange ich gleich mit der paradoxen – haha! – Überschrift an, die wird am Ende des Artikels aufgelöst:

In genmaipulierten[sic!] Pflanzen aber sehen die europäischen Länder weitaus weniger Wert und haben sie weitestgehend verboten. […] Von ihm stammt auch unser Lieblingszitat des Jahres: „In Europa laufen gentechnisch veränderte Menschen herum, die keine gentechnisch veränderten Lebensmittel essen.“

Der Satz muss korrekt lauten:

„In Europa laufen eine wahrscheinlich mit zwei gentechnisch unverdächtigen Händen abzählbare Anzahl gentechnisch veränderte Menschen herum, die keine weitestgehend gentechnisch veränderten Lebensmittel essen.“

Kann ja jedem ma…

Was mir auch noch aufgefallen is (kann der Autor nix für):

Der Suchriese Google reagierte darauf am konsequenten[sic!] und startete ein wissenschaftliches Projekt für das Sammeln von biologischen Daten über gesunde Menschen; außerdem können Genome für 25 Dollar pro Jahr auf Google-Servern gespeichert werden.

Damit ich das richtig verstehe: ich „schenke“ einem Milliardenkonzern einen tendentiell recht wertvollen Datensatz, damit die damit arbeiten können und da krieg ich jährlich 25$ für? Wo muss ich unterschreiben?
Nee warte: ICH muss denen Geld dafür geben? Noch alle Latten am Zaun?

Getestet: „Dittman Pfefferonen“

Genauer: Feinkost Dittman (ein riesiger „Konzern“), „Pfefferonen handgepflückt scharf“

Ein übles Zeug, erstmal richtig lecker, dann fängt die Fresse an zu brennen, und man hälts nicht aus und schiebt immer noch eins und noch eins nach.

Kaufempfehlung: täglich.

Spass mit Bahn.de

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Ihr Team von www.bahn.de
Code: F1

Nee, oder?
Ich habe lokal in meinem Browser ein Formular von einer aus unerklärlichen Gründen dutzende Millionen Euro teuren Webseite eines unerklärlicherweise milliardenschweren Konzerns offen, und wenn ich mal 5 Minuten telefoniere, dann ist das Formular kaputt?
Wem muss ich mein sauer verdientes Hartz4 überweisen, dass die mal jemand richtig derb anspuckt?!
Baldrian! Abschaum! Anspucken! Oh, meine Spritze kommt grad … wo war ich?

Peace Leute. Wo war ich nochma? Ach; wer denkt sich so einen hanebüchenen widerwärtigen Scheissdreck aus? Kann die Kretins Experten da ma jemand anspucken?

WLAN-Treiber für Lenovo G710

gibt’s hier:
http://support.lenovo.com/de/de/products/laptops-and-netbooks/lenovo-g-series-laptops/lenovo-g710-notebook?c=1
Nee? m(
Doch:

hc_060

Ich such nach Treibern und nich irgendwelchen Aufklickgewackel!

Webdesigner, alle in einen Sack und mitm Knüppel drauf…

Grünpfeil…

In diesem Moment bog ein 52-jähriger Golf-Fahrer beim Aufleuchten des Grün-Pfeils von der Kleiststraße in die Straße An der Urania links ab.

(Tagesspiegel)

Der Grünpfeil ist nach der deutschen Straßenverkehrs-Ordnung gemäß § 37 Abs. 2 Nr. 1 Satz 8 bis 10 StVO eine nicht leuchtende Ergänzung an Lichtzeichenanlagen, durch die die Wartezeit für Rechtsabbieger bei bestimmten Verkehrssituationen verkürzt wird.

(wikipedia)

(Hervorhebungen von mir)

Im Übrigen bin ich der Meinung, dass der Sprit unbedingt bald wieder in sinnvolle Höhen angepasst wird, soviel Kroppzeuch wie da auf der Strasse unterwegs ist;  zum Kotzen. Irgendwann kauf ich mir‘n Panzer und schieb jeden in‘n Graben.

 

via: Der Strafverteidiger empfiehlt – 81

Webseiten-Englisch -> Deutsch

Heute:

We just launched a new app for iOS. Get the app

Deutsch:

Unsere Scheiss-webseite, für die wir irgendwelchen Snowboardern Dillionen Euro in den Arsch geblasen haben, funktioniert sogar auch mit aktiviertem Javascript nicht.

Aber wir haben eine App!

Dieses ganze Web2.0-gewackel widert mich sowas von an und dieses ganze widerliche Geschmeiss, was damit Geld „verdient“ noch einiges mehr. Fickt Euch, Ihr Scheisspilze!

getestet: „Feinschmeckerscheiben“…

… mit Paprika, ausm real, 1,99,- a 150 Gramm, hergestellt von boerdekaese(.de) allerdings ohne Käse, sondern vegan.

Sieht äusserst lecker aus, die haben da offenbar einen äusserst begabten Foodstylisten.

Leider haben die scheinbar niemanden, der das Produkt auf Konsistenz und Geschmack testet. Oder alternativ ham sie einen ohne Plan, wer weiss das schon.
Ich übernehme ma; lange Rede kurzer Sinn:

  • Konsistenz:
    • wenn man sich das sehr vorsichtig aufs Brot/ Brötchen legt zerbricht es nicht auf der Stelle in tausend Stücke.
    • Im Mund, nunja, es es ist ein wenig wie Halwa, mit Ausnahme vom:
  • Geschmack:
    • Erstmal: Nichts
    • noch bisschen scannen: Immer noch nichts, das Schlimme ist, dass es nichtmal nicht schmeckt, sondern nach nichts schmeckt.

Fazit: Kann man sich zum Anschauen in die Vitrine stellen.

Nicht gelesen: „Preisheiten“

Grad zufällig bei ner Recherche über ein Buch gestolpert: Preisheiten: Alles, was Sie über Preise wissen müssen von Hermann Simon.

Wenn ich jetzt aus Neugierde beim Verlag, bei Amazon oder auf des Professors Webseite nach weiteren Informationen suche, dann weiss ich: it’s the Internet stupid! Die kippen alle ihre sinnfreien und nichtssagenden Teaser in mein Internet und haben ihre Schuldigkeit getan.

Laut der wenigen Rezensionen (wenn man mal die der Jubelperser und der offensichtlich scheinbar gekauften weglässt) wird es wahrscheinlich ziemlich Scheisse sein.

Auf Amazon wird das Buch mit einem Zitat von irgendeinem anderen Professor „beschrieben“:

„Ich lese mit einem großen Interesse auch Ihr neuestes Werk „Preisheiten“. Ich finde, dass diese Arbeit das erste in der Geschichte lesbare Buch zum Thema Preisbildung darstellt – Sie haben die natürliche Langweiligkeit dieses Themas glänzend überwunden.“

Die natürliche Langweiligkeit von irgendwelchen Zitaten auf irgendwelchen Buchdeckeln. Was zur Hölle will der mir damit sagen? „Das ist ein gutes Buch, Du musst es kaufen“? Hinfort!

Wenn ich allerdings auf den Preis von diesem Machwerk schaue, dann weiss ich immerhin: Eine Koryphäe der Mann!

Isch werde dieses Buch niescht kaufen, denn es ist zerkraaatzt.

Leistungsschutzrecht, die Drölfte

Golem meint:

Verlage knicken beim Leistungsschutzrecht ein

Guter Plot schonmal fürn Anfang. Wird aber besser:

Die Presseverleger hätten die VG Media daher „ganz überwiegend angewiesen, ab dem 23. Oktober 2014 gegenüber Google eine widerrufliche ‚Gratiseinwilligung‘ in die unentgeltliche Nutzung ihrer Presseerzeugnisse zu erklären“

Auf deutsch: die merken tatsächlich mittlerweile scheinbar, dass sie hart dumm sind und bisher nicht verstanden haben wie eine Suchmaschine funktioniert, das nicht verstehen wollten oder gar so tun, als würden sie es nicht verstehen. Ich tendiere ja zu letzterem, anders ist das:

widerrufliche

schwer zu erklären.
Ach geht noch weiter:

Die Verleger „sehen sich angesichts der überwältigenden Marktmacht von Google zu diesem außergewöhnlichen Schritt gezwungen“, hieß es in der Erklärung weiter.

Die überwältigende Marktmacht kann und konnte man seit dem Entstehen von google und anderen Suchmaschinen recht einfach mit einer robots.txt brechen.
Und: gezwungen – haha! Man hätte sich einfach das schwachsinnige Gesetz sparen und stattdessen Energie in Journalismus investieren können.
Das ganze substanzlose Gefasel darum ist meines Erachtens Mimimi von beschränkten BWLern.

Quelle: Verlage knicken beim Leistungsschutzrecht ein (golem.de)

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