Domainräuber
hätten heute nacht Google.de gekapert, liest man unter anderem bspw. beim „Spiegel online“.
Hierzu ist dem ganzen substanzarmen Geplärr entgegenzustellen:
Raub, Straftat, die begeht, wer durch Gewalt gegen eine Person oder mittels Drohungen mit gegenwärtiger Gefahr
Ob’s verflucht noch mal irgendwann mal in die hohlen Köpfe reingeht?
Auch dem Betroffengetue bzgl. Domain“Diebstahl“-gewese kann ich nicht ganz zustimmen. Da ist ein ganz alltäglicher Vorgang vonstatten gegangen:
Jemand stellt für eine Domain einen KK-Antrag und wenn keine Reaktion zurück kommt, wird das als „Ack“ interpretiert. Selbst Heise, die von „Klau“ reden, wissen das:
Wie in solchen Fällen üblich, fragte dieses wohl beim eingetragenen Provider für google.de nach, ob der Wechsel in Ordnung geht.
Dass man als Nichteigentümer einer Marke rein rechtlich diese Domain nicht anmelden/ übernehmen dürfte, steht hier definitiv auf einem anderen Blatt, gestohlen wurde nichts.
Irgendwie peile ich auch gerade nicht, wie die Denic sich aus freien Stücken darum kümmert, die Übertragung rückgängig zu machen, das geht die doch eigentlich gar nix an?
Als so eine Art Fazit kann muss ich als Raubmordräuber allerdings Respekt zollen für diese Aktion, die mal wieder 2 Sachen aufgezeigt hat:
- Das KK-Dingens bei der Denic hat Schwächen
- Die Datenkrake hat ihren Laden nicht im Griff
Technorati Tags: google
- von Mike® am 23. Januar 2007 in:
- Finger abhacken,
- Netzpolitik,
- Presseschau
[...] Ach ja, Google war der Milliardenkonzern, der es nicht hinbekommt, rechtzeitig einmal jährlich seine 7 Euro für die Domain zu bezahlen und wenn das Kind im Brunnen ist, alle Medien, Blogger und was weiss ich nicht noch noch kostenfrei Krokodilstränen hinterhergiessen und die Denic sich nicht entblödet - ausserhalb ihrer Aufgaben (!) - Hand anzulegen. Schassen wird die Schreihälse keiner und die Denic verklagen auch nicht, weil, ach drauf geschissen. [...]
Hah, es gibt Neuigkeiten von den Admindeppen bei google:
Intern.de: Hat Google Polen verpennt?