Bloggen mit Word
ist irgendwie an mir vorbeigegangen. Was? Word? Bloggen? Tatsache, da is ja ein Link, *klick*
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Schade, jetzt hab ich gerade überlegt, ob ich mir ein paar Bündel viereckige Geldscheine aus dem Kreuz für dieses überaus tolle Microsoft Word 2007 leiern lasse, dann bekomme ich keine Infos von dem Verein, ohne den ihre vergifteten Kekse zu fressen.
Ich finde das alles ganz schade.
Technorati Tags: Microsoft, Word, Weblogs, bloggen
- von Mike® am 22. April 2007 in:
- Allgemein,
- Finger abhacken,
- Webfund
Viel interessanter ist doch, dass Microsoft es auf dieser Fehlerseite noch nicht geschafft hat, den IE 7 aufzuführen. Und was noch interessanter ist, ist die Tatsache, dass der Link „Zurück zu Microsoft Office Online“ wieder auf diese Seite führt, weil http://office.microsoft.com/de-de/default.aspx auch Kekse haben will. Lustige Kerlchen
.
Ah, lol, schick, hatte ich gar nicht gesehen.
Ist ‚n sau alter Beitrag, aber ich hab’s grad gelesen und kann es mir nicht verkneifen, zu Kommentieren *g*
Also mal ehrlich:
„[…]ob ich mir ein paar Bündel viereckige Geldscheine aus dem Kreuz für dieses überaus tolle Microsoft Word 2007 leiern lasse[…]“
67€ für ein wirklich umfassendes Softwarepaket (Home and Student Edition) ist beim besten Willen nicht teuer.
Vor allem, wenn man bedenkt, dass die quelloffene Alternative (open source in allen Ehren) in Sachen Bedienbarkeit bei Weitem nicht mit Office 2007 mithalten kann. Vor Office 2007 mag das noch so gewesen sein, aber mit dem Ribbon hat Microsoft dann doch mal so ziemlich alles richtig gemacht was geht.
„[…]ohne den ihre vergifteten Kekse zu fressen.“
Ein Anflug von Paranoia?
Wer meint, Cookies seien so unsicher dass man sie deaktivieren muss, der hat’s nicht besser verdient, als eine Fehlerseite zu Gesicht zu bekommen
So viel mal von mir – diesen Kommentar konnte ich mir grad nicht nehmen lassen
LG
ein bekennender Verwender von Microsoft Produkten
Das sehe ich genau umgekehrt. OpenOffice finde ich von der Bedienbarkeit weitaus besser als MS Word. Und ich finde auch, dass es in den neuen Word-Versionen noch schlechter geworden ist.
Der Klassiker schlechthin;
wer meint, zur Informationsbeschaffung Kekse anbieten zu müssen, der kann auch auf mein Geld verzichten.
Alles falsch gemacht, was man falsch machen kann. Ich bin kein Optimist, aber es bleibt zu hoffen, dass diese Arroganz Microsoft in Bälde endlich und nachhaltig das Kreuz bricht.
Noch mal zum Mitschreiben:
Ich möchte mich über eine Software informieren, und kann das nur, wenn ich einen Browser verwende, der fähig ist, Cookies zu verwalten. Fast das komplette Netz funktioniert ohne Cookies, wie Scheisse muss eine Software sein, die Leute zurechtfrickeln, die mir als potentiell zahlenden Kunden ohne Not Infos über ebendiese Software enthalten?
Ja, da hat die Welt gerade noch drauf gewartet
Selten was dämlicheres gesehen.
Da hast du recht.
Umgekehrt ist es aber nun heutzutage auch so dass nahezu jeder Client Cookies unterstützt.
Demzufolge stellt sich dem Informationsanbieter nur noch die Frage, ob er auf die kleine Gruppe von Minimalisten und/oder Hardlinern verzichten kann. Microsofts Zielgruppe ist nun mal so breit, dass ich mich als Verantwortlicher sicherlich auch für mehr Funktionalität und gegen die Randgruppe der Surfer entschieden hätte
Obwohl ich zugeben muss, dass ich auch nicht recht nachvollziehen kann, warum die Redmonder Cookies für ihre Seite benötigen – vermutlich für Kundenlogin etc.
Naja, sei’s drum, bei mir geht jedenfalls alles
Naja, das scheint wohl eine ähnliche Glaubensfrage zu sein wie “.NET oder Java“, „Wurst oder Käse“, „IE oder Firefox“ etc… ich könnte noch ettliche nennen.
Wie dem auch sei, ich finde, dass das Ribbon ein geniales Bedienkonzept ist: Es schafft die Gradwanderung an Bedienerfreundlichkeit für das breite Spektrum derer, die eben eine Office-Suite nutzen: So leicht, dass es jede Omi bedienen kann und so umfassend, dass auch professionelle Nutzer ihre komplexen Funktionen schnell finden. Oder anders gesagt, es ist so intuitiv, dass nun auch Laien leichter die praktischen, aber sonst so umständlichen Features finden und bedienen können.
Ein grundlegend neues Bedienkonzept setzt natürlich ein gewisses Maß an Offenheit bei den Nutzern voraus
Hihi, witzig, den Satz hatte ich beim ersten Lesen glatt übersehen.
Sind wir doch mal ehrlich: Microsoft ist am Markt sowas von etabliert, dass dein hoffen wohl eher unter Utopie anstelle von Optimismus einzuordnen wäre.
Und nach dem was ich derzeit so im Netz lese, scheint es bei Microsoft wohl eher bergauf zu gehen. Kein Wunder – großzügig angelegte Public Beta Phasen kommen im allgemeinen halt doch sehr gut an. Und wenn die Beta dann auch noch sehr stabil läuft…
Wenn ich mal so 10 Jahre zurück denke: Damals hätt ich Microsoft selbiges wie du gewünscht: Windows war damals schlichtweg eine Bug-Schleuder, der IE ein Loch ohne Sicherheit und Frust hatte man nicht selten. Und MS Office war seinerzeit alles andere als Bedienerfreundlich (was mich im Übrigen damals auch dazu bewegt hat, eine Zeit lang StarOffice zu nutzen).
Aber die Jungs haben wahrhaftig aus ihren Fehlern gelernt.
Auch wenn’s heut noch die ein oder andere Marketingentscheidung gibt, die auch ich nicht wirklich gut finde (z. B. kein DX10 unter XP), aber die Entwickler bei MS haben ihre Hausaufgaben voll und ganz gemacht in den letzten Jahren.
Mit solchen Prognosen wäre ich äußerst vorsichtig. Kein Mensch kann heute ernsthaft abschätzen, wer in 20 Jahren eine marktbeherrschende Position hat oder ob es sowas überhaupt noch gibt. Microsoft hat glaube ich seinen Zenit mit 90% (95? wer weiß es?) der Desktopbetriebssysteme erreicht. Das die derzeitige Konstellation so bleiben wird, halte ich langfristig gesehen für unwahrscheinlich und vor allem eurozentristisch. Denn weißt du heute schon wie sich Märkte wie Südamerika, Asien und Afrika entwickeln? Der Rückschluss vom Gefühl aufs Reale ist da manchmal doch eher Trugschluss.
Ja das sind freilich Glaubensfragen.
Für mich persönlich gilt:
1. .net und Java
2. nur Käse
3. weder noch. Opera
und
4. Ribbon und die „oldschool“-GUI.
Nicht dass wir uns falsch Verstehen: Eine Prognose für 2029 kann selbstverständlich auch ich nicht geben, meine Kristallkugel hab ich nämlich leider verloren
*g*
Nein so war’s natürlich nicht gemeint. Aber ich denke, wenn sich eine Firma eine derartige Monopolstellung (ich denke die drastische Aussage ist für den OS-Sektor durchaus gerechtfertigt) erarbeitet hat. Außerdem kommt bei Betriebssystemen ja noch hinzu, dass man dort seinen Anbieter nicht so ohne weiteres wechseln kann, wie den Strom- oder Telefonanbieter. Denn dort ist mit dem Wechsel die ganze Arbeit auch schon getan. Als Privatanwender ist der OS-Wechsel vieleicht auch noch nicht allzu problematisch – Apple ist schließlich vergleichbar einfach zu Bedienen. Doch selbst da muss sich der Benutzer erst neu einarbeiten, und das scheuen ja doch viele – der Mensch ist eben ein Gewohnheitstier. Vom Wechsel der Infrastruktur in einem Unternehmen ganz zu schweigen.
Und auch an den heranwachsenden Märkten ist Microsoft schon fleißig dabei, sich zu etablieren.
Unterm Strich würde ich daher mal folgende Behauptung aufstellen:
Wenn nicht irgendein unvorhergesehenes, äußerst derbes Ereignis den Softwaremarkt so richtig durcheinander bringt, wird Microsoft wohl auch in Zukunft eine zentrale Rolle spielen. In 5 Jahren so oder so, in 10 sehr wahrscheinlich auch, und in 20? Naja, vieleicht gibt es in einer japanischen Garage derzeit einen Mini-Bill, der im stillen Kämmerlein eine zündende Idee hat und in 20 Jahren mit seiner Firma „Macrohard“ MS mit ein Paar Aktienkäufen übernimmt. Aber ich vermute, dass auch dann Microsoft noch nicht von der Bildfläche verschwunden sein wird.
Hoppala – meine grammatikalischen Leistungen lassen um diese Uhrzeit wohl stark zu wünschen übrig – ich hoffe ihr habt mich alle verstanden
Und wenn nicht, auch egal – heißt ja schließlich „Trash-Log“ *g*
Erinnert mich gerade geringfügig an Loriots Bundestagsrede ^^.
Hehe, habe mir die Rede grad mal gegoogelt – die Ähnlichkeit ist in der Tat verblüffend *g*
Aber mein Hinweis auf meine grammatikalischen Unfähigkeiten zu später Abendstunde bezog sich auch auf genau diesen Satz.
Ach was soll’s – Worthülsen sind was ganz tolles