Ein paar Sachen zum WordPress-System

Zuerst:
Ich liebe es, es macht richtig Laune, da dran rumzufrickeln, mit nur wenig Durchblick im super strukturierten Code kann man schnell und einfach Ergebnisse sehen.
Leider trifft man auch immer wieder auf ein paar kleine Problemchen.

Ein vieldiskutiertes Problem betrifft die ständigen Updates, da möchte ich mich nicht zum 100. dazu äussern, hauptsächlich weil ich selber keine Idee habe, wie man das besser handhaben könnte.
Hier bei uns ist zum Glück der Kelch des zerschossenen WP nach einem Update bisher vorbeigegangen.

Etwas nerviger aber noch nicht zum Haare-raufen finde ich die Zwänge der Anpassung von vorgefertigten Themes und Plugins. Un damit meine ich nicht die Anpassung an Vorlieben, etc. sondern die Struktur, die Semantik usw.
Ich weiss nicht, was die Programmierer reitet, in Zillionen wirklich duften und brauchbaren Plugins fast generell so viel überflüssigen HTML-Markup reinzupappen. WordPress hat ein duftes Template-system, wenn ich ein Plugin in den semantisch korrekten Markup reinpacken möchte, dann tue ich das da. (Siehe auch dazu mein kleiner Fight mit „WordPress: Blogroll und Links separieren“)
Zugegeben, ist das Teils meine verbohrte Struktur- und XHTML-Macke, dass ich alles selbst unter Kontrolle haben möchte, ein <div class="">Pluginname</div> kommt weniger versierten WP-Nutzern entgegen, aber effektiv müssen die sowieso in den Code und das Plugin da reinpacken, dann kann man das doch aus dem Plugin selbst rauslassen?
Ok, das war jetzt nur ein einfaches Beispiel zur Verdeutlichung, nichts, wo man sich drüber aufregen könnte.

Eine andere Sache, die mich etwas stört, ist die Informationsbeschaffung beim/ zum Frickeln. Das ist kein spezielles WordPress-problem, sondern ein generelles, wo der CMS-name auf der Seite vermerkt ist.
Geht man auf die Suche nach bestimmten Lösungen für bestimmte Aufgaben, so kann man sicher sein, alles mögliche in den Ergebnissen einer Suchmaschine zu WordPress zu bekommen, nur nicht, wonach man sucht.
Kleiner Semitreppenwitz dazu:
Seit geraumer Zeit überlege ich, ob bzw. wie sinnvoll es wäre, hier bei den Beiträgen die jeweils nächsten Beiträge mit anzuzeigen (« Name des vorigen Beitrages – Name des nächsten Beitrages «) da lande ich hier (siehe Kommentar dort). Tja, entweder, ich hab was richtig gemacht, oder die gute Frau eine bessere Suchstrategie 😉

Mhh, wo war ich? Ach Problemchen.
Ein weiteres Problemchen, was stört und immer mal wieder kommt, ist, dass man den Output der Beitragsüberschriften nicht nativ steuern kann. So babbt WordPress in die Titles der Überschriften, den kompletten Überschriftennamen rein. Das saugt mal tierisch, weil:
<a href="http://trash-wissen.de/2007-07-05/ soft-hyphen-endlich-auch-in-gecko-mozilla-angekommen/" rel="bookmark" title="Permanent
Link to &Shy; (Soft Hyphen) endlich auch in Gecko (mozilla) angekommen"
>&amp;Shy; (Soft Hyphen) endlich auch in Gecko (mozilla) angekommen</a>
schicke Errors produziert, da nicht maskierte & im Title nix verloren haben.

Ein weiteres Problem ist die Code-korrektur. Die ist dufte, nur kann man sie meines Wissens für Härtefälle nirgends temporär deaktivieren.
So freue ich mich schon jetzt tierisch den hier im letzten Absatz gerade eingegeben HTML-Code nach dem Publizieren auf’s Herrlichste zerschossen zu sehen.

Jetzt setze ich noch „WordPress“ in die Tags unten rein, damit der nächste, der nach irgendwas Konkretem zu WordPress sucht, hier im Beitrag landet und auch nicht schlauer ist, sondern nur ein Ack hier hinterlässt 😀

Technorati Tags: , ,

3 Kommentare to “Ein paar Sachen zum WordPress-System”

  1.  Phil schrieb am 08. Jul 2007 um 2:04 zitieren

    Es geht nichts über selfcoded *räkel*

  2.  Mike® schrieb am 08. Jul 2007 um 3:10 zitieren

    Selbstgeschriebene CMSe/ Blogse/ Plugins?
    Nunja, mir persönlich fehlen da die Kenntnisse einerseits und andererseits die Geduld.
    Und wie gesagt, es gibt jede Menge guten Stoff 😮 bei WP, ich bin da sehr zufrieden, nur in den Feinheiten klemmt es halt oft.

  3.  Phil schrieb am 08. Jul 2007 um 11:49 zitieren

    Naja, nen simples Blogsystem muss ja keine großen Funktionen haben. Ich möchte mich auch nicht als Pro bezeichnen, dennoch habe ich es geschafft, (m)ein Weblog zu schreiben.

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