Künstliche Intelligenz
ist was, was seit 50 Jahren hoffnungslos überbewertet wird. Es gibt keine künstliche Intelligenz.
Wenn dann aber in einem Chat ein Bot (Computerprogramm) derlei Sachen vom Stapel lässt:
[22:39:58] <nix_do> YtseJam dex|rumwuseln
[22:40:02] <nix_do> *G*
[22:40:05] <ytsejam> nix_do: Rumwuseln is a perverser superhamme und onaniert beim rumwuseln.
(ytsejam=bot)
dann – ähem – muss ich mir das mit dem Eingangssatz nochmal überlegen.
- von Mike® am 25. Juli 2007 in:
- Software,
- Webservices
Überwertung der KI: Mag gut sein. Aber es wird sie geben, versprochen
Ich gehe auch davon aus, dass es eine KI irgendwann geben wird, man ist ja mit verschiedenen Experimenten schon nah dran – äähh – auf dem Weg dahin (das nah dran haben wir in den 60ern des letzten Jahrhunderts schon gehört
)
Ich erinnere mich blass, mal einen ausführlichen Artikel bei Telepolis zum Thema „KI ist Quark – vorerst“ o.s.ä. gelesen zu haben, finde gerade aber nur diesen, der in eine ähnliche Richtung, aber nur oberflächlich geht: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/23/23963/1.html
Nette „Spielerei“ ist der Robocup, bei dem ich kurzfristig mal mitmachen durfte, aerb das nur so nebenbei.
Ernsthaft mache ich mir schon seit meinem Studium vor 15-20 Jahren Gedanken, wie man eine KI grundlegend aufbauen könnte. Ich frage mich, ob es wohl eine Gruppe oder zumindest Leute gibt, die dies auch direkt zum Ziel haben und nicht „nur“ an Teilproblemen arbeiten (wie Robocup, neuronale Netze u.v.a.m.)
Gruß
Burkart
(der durch die KI auch zur Philosophie gekommen ist)
Es gibt beim Robocup bzw. ähnlichen/ verwandten „Spielereien“ Tendenzen, den Robotern Leben dahingehend einzuhauchen, dass sie ihre Überlebens(=Sieg)-Strategie wie auch (und das ist besonders wichtig) Bewegungsabläufe selber erlernen zu müssen.
Das ist meiner bescheidenen Meinung nach ein guter Schritt in die richtige Richtung, bisher wurde bei der Suche nach KI zuviel Menschenkraft in jede noch so kleine Wahrscheinlichkeit investiert.
Ein Roboter, der sich ein viertes Bein abbeisst, weil es seiner Fortbewegung hinderlich ist, hat für mich mehr „Intelligenz“, als einer, der Zillionen Zeilen Programmcode innehat, um mit seinen vier Beinen zu Rande zu kommen.
Ich gebe zu, dass das ein Thema ist, wo ich nicht sonderlich viel Plan davon habe, aber es fasziniert mich und ich spinne da gern rum.
Ja, das wäre sicher intelligent. Das käme schon (m)einer Idee nahe, dass das effektive Erreichen von Zielen ein zentraler Punkt für Intelligenz ist.
Beim Robocup hatten wir damals mit ganz anderen, viel elementaren Dingen zu kämpfen wie überhaupt die Orientierung auf dem Spielfeld, weil die Lichtverhältnisse z.T. so schlecht waren, dass Objekte bzw. deren Farben nicht richtig erkannt wurden.
Ich hoffte damals auch, irgendwas mit Lernen einfließen lassen zu können, aber soweit kamen wir gar nicht erst.
Gute Nacht und schönen Wochenbeginn,
Burkart