Google liest E-mails…

Der Kracher, nicht? *gääähn*

Was wollte ich? Ach:

Im EU-Parlament sind Daten- und Konsumentenschützer und Internetexperten gegen den Google-Repräsentanten Peter Fleischer angetreten.

Ob es stimme, dass Google systematisch den Inhalt von Emails durchkämme, wollen die Abgeordneten wissen.

„Wir müssen E-Mails scannen“, lautet Fleischers Antwort.

Alter, ist das krank? Wir haben 2008, und im EU-parlament bekommt jemand mit, dass Google Mails scannt. Boah.

„Da muss man ja mit seinen E-Mails richtig vorsichtig sein“, reagiert die liberale Abgeordnete Sophia in‘t Veld verblüfft.

Aaaaaaaahhh! Solche Leute sitzen im EU-parlament? Wo waren die die letzten paar Jahre? Verschüttet?

Europas oberster Datenschützer Peter Hustinx nennt weitere Aspekte: „Wenn Suchverhalten überwacht und festgehalten wird – zum Beispiel für Werbung, die auf menschliches Verhalten reagiert – dann fällt das unter die Datenschutz-Richtlinie“, betont er.

Ganz gross das alles, keine weiteren Fragen.

Quelle: Google vor EU-Ausschuss – „Wir müssen E-Mails scannen“ (stern.de)

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8 Kommentare to “Google liest E-mails…”

  1.  Salz schrieb am 23. Jan 2008 um 2:16 zitieren

    bin gerade mobil auf diesem blog, und kann nicht auf die RSS-URL zugleifen. Das ist irgendwie doof!

  2.  Mike® schrieb am 23. Jan 2008 um 3:52 zitieren

    Die Feedadressen sind (jetzt) ganz unten bei den weiterführenden Links.

  3.  Greg schrieb am 23. Jan 2008 um 13:59 zitieren

    Naja, Abgeordnete halt. Da kann man technischen Sachverstand kaum erwarten, was imho auch ok ist. Die werden Emails vermutlich selber kaum nutzen. Und GMail mit Sicherheit erst Recht nicht. Immerhin kommt die Erkenntnis, dass man da aufpassen muss. Das ist schon erfreulich, finde ich. Man muss ja bedenken, dass nicht jeder einen etwas (*hust*) überdurchschnittlichen Internetkonsum hat. Wenn die vernünftig Mails schreiben/empfangen können, bin ich schon positiv überrascht, aber wissen dass ein bestimmter Anbieter Mails scannt?

  4.  crashkid schrieb am 23. Jan 2008 um 20:28 zitieren

    Die Abgeordneten sind manchmal etwas langsamer. Das sollte inzwischen ja allgemein bekannt sein. Jedoch ist das schon ein starkes Stueck so lange nach Markteinfuehrung von Google Mail nicht zu wissen, dass dort die eMails elektronisch gefiltert werden. Ein einfacher Blick in die AGB von Google haette da auch gereicht. Aber das kann man unseren Politikern nun wirklich nicht zumuten.

  5.  pantoffelpunk schrieb am 24. Jan 2008 um 0:56 zitieren

    „Verschüttet?“

    LOL, großartig.

  6.  Greg schrieb am 24. Jan 2008 um 4:01 zitieren

    Naja, die können ja nicht bei jedem Mailprovider die AGB lesen. Ich bin sogar der Meinung man muss GMail nicht kennen.

  7.  blade schrieb am 24. Jan 2008 um 23:11 zitieren

    Geschwindigkeit ist eben Trumpf.

  8. [...] Emails. Problem dabei: In den bei der Anmeldung zugestimmten AGBs gibt man Google das Recht, die Mails mitzulesen und daraus zu lernen. Google hat bereits ein Patent angemeldet, dass es irgendwann erlauben soll, [...]

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