Spiegel: Ballmer vs. Jobs
Eine nette Gegenüberstellung der beiden IT-Manager Steve Jobs und Steve Ballmer hat Spiegel Online da veröffentlich. Die ist meiner Meinung nach auch sehr lustig geschrieben. Bsp:
[...] mit einem Apple zu arbeiten, ist wie Nordic Walking. Eine Idee langsamer als sonst und mit teuren Krücken, die dafür sorgen, dass man nicht umfällt.
Der Vergleich passt imho ganz gut. Und auch Steve „Monkey-Boy“ Ballmer („Developers, Developers, Developers“) ist ganz gut und lustig beschrieben. Aber wie der Autor auf die Idee kommt, Windows wäre was für „wahre Kerle“, ist mir ein Rätsel. Er geht sogar noch weiter:
Ballmer ist die wahre Seele von Microsoft, das stählerne Herz eines Unternehmens, das schnörkellose Software für echte Kerle herstellt. Für Männer, die jeden Registry-Eintrag von Hand festzurren, die noch selbst unter die Motorhaube ihres Gigahertz-Boliden kriechen, um ölverschmiert und laut fluchend eine neue Grafikkarte ein- oder die durchgeschmorte Festplatte auszubauen.
„schnörkellose Software“? Wann hat der Autor das letzte mal Windows benutzt? XP ist ja schon – hm – farbenfroh, aber Vista als schnörkellos zu bezeichnen, ist mir persönlich etwas zu mutig.
- von Greg am 5. März 2008 in:
- Presseschau
Bezüglich Macs und Ballmers Männlichkeit stimme ich zu, denn nur echte Männer lassen – vom absolut unschlagbaren Developers-Auftritt mal abgesehen – Schwarten in der Form „Fucking Eric Schmidt is a fucking pussy. I‘m going to fucking bury that guy, I have done it before, and I will do it again. I‘m going to fucking kill Google.“ ab.
Jap, das auf jeden Fall! Naja, hätte er’s durchgezogen, wär’s noch cooler gewesen
Ja, nur dazu hat es wohl dann doch nicht ganz gelangt. Aber wart nur ab, wenn er mehr Developers eingestellt hat und/oder den Laden einfach kauft, wobei das glaub selbst für Microsoft schwierig wäre.
Auf jeden Fall ein amüsanter Artikel, sogar vom Spiegel, obwohl ich das mit der schnörkellosen Software wirklich nicht unterschreiben könnte. Allein der dämliche Suchköter hat mich immer tierisch aufgeregt. Irgendwann hab ich angefangen Gift auf dem Monitor in kleinen Fleischbällchen zu verteilen. Mittlerweile ist Ruhe.
Warum ist Dein Kommentar jetzt unter meinem, obwohl Du eigentlich an zweiter Stelle stehen solltest? Hexerei?
Wenn ich mich recht entsinne, läuft der Webserver hier unter Macces. *duck*
Nee, ich habe den editiert und den 2. Satz zugefügt
Ich versuche mal, das wieder einen nach oben zu kriegen.
Das mit der schnörkelosen Software stimmt bis etwa Windows Vista. Vista strotz nur vor Design-Spielchen, während die Vorgänger-Version wie XP, 2003, 98 und 95 nun ja wirklich unter grässlichem Aussehen gelitten haben. Der XP-Style ging ja noch, aber Windows Klassisch verursacht Augenkrebs. Da muss ich aber sagen, wenn man einen
leistungsstarken Rechner hat, dann macht Windows Vista wirklich Spass.
Sehe ich überhaupt nicht so. Was hässlicheres als Windows XP ist mir nur ein mal untergekommen. Und zwar Windows Vista. Benutze zwar XP, habe aber den alten Style eingestellt. Augenkrebs verursacht der nicht, im Gegenteil. Der ist dezent, schlicht und zurückhaltend.
Das unterscheidet sich vom Macces nicht sonderlich viel, Problem ist, dass es auch hie und da ein paar wenige Leute gibt, die mit ihrem Rechner arbeiten wollen, statt sich an der rundgelutschten GUI einen runterzuholen.
Nunja, der Trend zieht halt immer mehr nach einer aufgepimpten Optik, besonders spektakulär soll es halt sein und viel Gedöns – bei Games wie Computern.
Ich bin eine Vista-Gegnerin, aber es kommt ziemlich gut an, was ich so gehört habe. Weil viele halt nur die Optik interessiert. Dass die natürlich viel Speicher schluckt, ist ja egal
.
Man sollte aber auch bedenken, dass viele Betriebssysteme (und auch Software) immer mehr dazu gemacht werden, dass sie auch Leute benutzen können die absolut keine Ahnung haben oder keine Vorkenntnisse (ist ja auch nicht schlimm). Technik hält halt immer mehr Einzug – da müssen auch die älteren Semester oder Desinteressierten mitziehen
.
LG
Ist schon lustig, wie der gute Mann all die negativen Aspekte von Windows ins positive umkehrt. (…“Computer mit Ecken und Kanten, lauten Lüftern und mannhaft zu bewältigenden Systemabstürzen.“ ich schmeiss mich weg das kann doch nicht sein ernst sein.)Wer wirklich auf ein zuverlässiges System angewiesen ist der benutzt kein Windows.Vielleicht nen Mac oder Linux.
Und dann benutz er
sowas?