den Datenmüll im Netz
haben sich ein paar Fachkräfte beim Sicherheitsdienstleister „Arbor“ mal etwas genauer unter die Lupe genommen, und sind zu einem erstaunlichen Fazit gekommen; 4% des Netztraffics sind Müll.
Nun ist ja sicherlich der Begriff „Müll“ sehr dehnbar, dass aber Seiten wie Myspace, Youtube, Facebook & Co nur 4% Netztraffic generieren, halte ich für ein Gerücht.
Das Unternehmen schätzt, dass rund vier Prozent des Datenverkehrs mit Lastspitzen von bis zu 1,5 Terabit pro Sekunde lediglich aus Müll wie Spam oder Paketen von Distributed-Denial-of-Service-Angriffen (DDoS) bestehen. (heise)
Achso, es geht „nur“ um Spam und DDOS. Wie definiert man „Spam“?
Als Spam [spæm] oder Junk (englisch für: „Abfall“ oder „Plunder“) werden unerwünschte, in der Regel auf elektronischem Weg übertragene Nachrichten bezeichnet, welche dem Empfänger unverlangt zugestellt werden und massenhaft versandt wurde (wikipedia)
Also Google-ads auf gefühlt jeder 2. Seite, Doubleclick-krempel, Statistik-cookies?
Wenn man sich die Suchergebnisse zu bestimmten Sachen so ansieht (ohne die Seiten aufzurufen), ist das schon Spam?
Man kann das noch schön streitbar fortführen;
ist aufgeblasener Quälkot Spam? Laut Definition imho ja.
4%? Schön gelacht hab ich.
Links:
- Bericht: 4 Prozent des Internetverkehrs sind Datenmüll (heise.de)
- Spam (wikipedia)
Technorati Tags: Spam
- von Mike® am 4. April 2008 in:
- Netzpolitik,
- Webservices
Gedanken zum Thema Datenmüll in Verbindung mit dem Namen Eures Blogs entbehrt nicht einer unfreiwilligen Komik
Ich tu etwas gegen den Datenmüll, indem ich AdBlock benutze, und so weniger Spam aufrufe
Das, wovon Du redest, das ist die sogenannte Dunkelziffer. Böse Zungen behaupten, das würde nur gar keiner kapieren. Und überhaupt: Stell doch nicht diese Statistik in Frage. Du glaubst wohl auch, daß wir mehr als 3,5 Mio Arbeitslose haben, oder wie?
Das sind nur 4%, weil der Rest bei den E-Mails draufgeht! Die Spammer haben doch nicht den ganzen Tag Zeit!
[...] ich beim letzten Kommentar im Beitrag Datenmüll im Netz, weil da man sich wohl zurücklehnen kann, was die Zukunft betrifft: Der neueste Trend: [...]