Staat gesteht Versagen in Kernaufgabe ein – Selbstjustiz für alle!
Wenn Leib und Leben, Musik, Filme, Markennamen, Kaugummis und abgefallene Knöpfe gefährdet sind, können Rechteinhaber und Rechtspiraten endlich direkt auf Daten von Bürgern zugreifen. Endlich müssen sie Vergehen nichtmehr anzeigen, sondern können selber ermitteln und Strafen festlegen. Das beschlossen heute die Volskfeinde „Volksvertreter“ der großen Koalition. Da die Staatsanwaltschaften von Anzeigen wegen angeblich illegalen Filesharings überflutet wurden, gibt man den Geldeintreibern der Rechteinhaber jetzt selber die Zügel in die Hand.
Im Ministerium für Liebe Bundesjustizministerium versucht man, diese Entscheidung noch positiver darzustellen. Man würde damit im Sinne der Bürger handeln, da die Abmahnungskosten so klein gehalten würden. Bestimmt – denke ich – halten sich an dieses Ziel der Kostenreduzierung auch die Abmahner bei ihren Forderungen nach Bezahlung des „entgangenen Gewinns“ und „fiktiven Lizenzgebühren“ (tagesschau.de).
Lesen Sie in der nächsten Folge: Präventivhenken von kriminellen Ausländerjugendlichen und Kinderschändern zur Erleichterung der Polizeiarbeit.
- von Greg am 11. April 2008 in:
- Finger abhacken,
- Netzpolitik,
- Privacy
Geiler (Geiles?) Tag: „Finger abhacken“. LOL!
Hat sich Mike ausgedacht. Eigentlich für Krüppelcode, aber inzwischen laufen darunter alle Deppenaktionen/Unverschämtheiten.