CSS3 durch JavaScript?

Eric Meyer will nicht darauf warten, dass alle Browser CSS3 unterstützen, er sieht JavaScript als Lösung. JavaScript soll automatisch CSS-Angaben auslesen und entsprechend umsetzen. Mehrere Hintergrundbilder, die für ein Element per CSS definiert werden, sollten so zB erkannt werden und durch per JS generierte DIVs umgesetzt werden. Als ersten Schritt sieht Eric das Projekt Sizzle.

Zusätzlich könnten weitere Eigenschaften auf diese Weise umgesetzt werden – etwa „wackelnde“ Buchstaben oder ähnliches. Den Artikel sollte man lesen und sich über das Thema Gedanken zu machen kann auch nicht schaden.

9 Kommentare to “CSS3 durch JavaScript?”

  1.  Mike® schrieb am 22. Okt 2008 um 23:26 zitieren

    Die Idee an sich ist schon ganz gut, sie hat nur leider einen Haken, JS saugt – zumindest in Geckobrowsern – Unmengen CPU. Hier das Sizzle grad mal getestet, konnte ich wie erwartet eine kleine Pause einlegen.

  2.  Peter schrieb am 22. Okt 2008 um 23:38 zitieren

    Die Geckos werden ja nicht so lahm bleiben wie sie sind, Firefox 3.1 rüstet da ja schon mächtig nach und das wird sicher noch weitergehen.

  3.  senf schrieb am 23. Okt 2008 um 0:21 zitieren

    wir umgehen eine mangelhaft unterstützte technologie indem wir eine mangelhaft unterstützte technologie für uns nutzen.

  4.  Greg schrieb am 23. Okt 2008 um 12:16 zitieren

    Eben, die Browser-Hersteller geben ja gerade neue JS-Engines raus, die schneller und ressourcenschonender sind.

    Senf, ich denke nicht, dass JS mangelhaft unterstützt wird. Zumindest die großen Frameworks wie jQuery werden doch wohl von allen gängigen Browsern zu 100% umgesetzt.

  5.  DarkRat schrieb am 23. Okt 2008 um 23:45 zitieren

    darum geht es nicht. Es geht darum, dass immernoch 5% aller Benutzer JS standardmäßig deaktiviert haben (incl. mir, dank NoScript).
    CSS3 mit JS zu simulieren ist da nicht wirklich eine lösung.

    Ich will auch nichts gegen JS sagen, ich liebe JS und arbeite gerne damit, aber BITTE nicht für sowas. dafür ist es einfach nicht gedacht. Besonders nicht, wenn es keinen vernünftigen Fallback gibt

  6.  Peter schrieb am 23. Okt 2008 um 23:54 zitieren

    Verstehe ich nicht. Das handelt sich doch nur um eine optische Aufbesserung. Wenn die bei ein paar JS-Ausschaltern nicht funktioniert… also, ich meine, besser es funktioniert bei den meisten als bei gar niemanden. Wir reden hier ja nicht von irgendwelchen wichtigen Features sondern von ein bisschen geglätteter Darstellung.

  7.  Mike® schrieb am 24. Okt 2008 um 1:47 zitieren

    So richtig verstehe ich die Konfusion gerade nicht, so ein JS ist ja ganz dufte, aber was hindert die Browserhersteller denn daran, wenigstens die aktuelleren CSS-Regeln zu unterstützen?
    Und damit meine ich nicht nur Microsoft, sondern auch Gecko, Opera und Safari/ Konqueror.
    Die Geckos basteln gerade an einer schnelleren JS-Engine, das ist ja total schnafte, dann kann man die seit Jahren nicht unterstützten CSS(2.x!)-Regeln mit einer Turbo-JS-Engine simulieren.

    Ich für meinen Teil bezweifle, dass das der richtige Weg ist.

  8.  Peter schrieb am 24. Okt 2008 um 9:25 zitieren

    Was denn dann? Aufgeben?

  9.  Greg schrieb am 24. Okt 2008 um 11:43 zitieren

    Was die Browserhersteller daran hindert, weiß ich nicht. Vielleicht ja die Tatsache, dass CSS3 noch keine Recommendation ist? Warum das so ist, ist aber auch egal, es ist halt im Moment so, wie es ist.

    Und ich stimme Peter da absolut zu: Es geht nicht um Funktionen, sondern um Optik. Die Fallback-Lösung entsteht ja automatisch – es gibt dann für ein Element nur ein Hintergrundbild und somit halt zB unten keine runden Ecken. Da muss man halt mit leben oder JS für diese Seite aktivieren.

    Warum sollte ich aber auf JS verzichten, wenn dadurch niemand die Effekte sieht, anstatt es zu nutzen und sie immerhin 95% der User zu zeigen?

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