Stimmt’s? Murks im Kopf
die regelmässige Zeit-rubrik „Stimmt’s“ lese ich immer gern, weil es ständig neuen Stoff zum Klug-scheissen generiert.
Heute allerdings beim Thema „Murks im Getriebe“ muss ich mich fragen, ob der Murks nicht eher beim Autor liegt:
Es scheint vor allem vielen Männern ein Bedürfnis zu sein, während der Fahrt eine Hand stets am Schaltknüppel zu haben, selbst bei Autobahnfahrten im fünften Gang, wenn man ganz gewiss nicht mal schnell für einen Überholsprint runterschalten muss. Vielleicht finden sie das irgendwie sportlich – sicher ist das einhändige Fahren nicht. Der Freizeitchauffeur sollte beide Hände am Lenkrad haben.
Das ist hanebüchener Unsinn. Mit einer Hand am Schalthebel kann man bei Gefahr bremsen UND runterschalten (also auch bremsen) gleichzeitig. Hierbei hat man das Auto viel besser unter Kontrolle als beim alleinigen Bremsen. Des Weiteren halte ich es für ein Gerücht, dass beide Hände am Lenkrad – im Speziellen auf der Autobahn mit seinen bekanntlich scharfen Kurven alle 50 Meter… – sich positiv auf die Sicherheit auswirken.
- von Mike® am 11. April 2010 in:
- Presseschau
Also ich fahre auch regelmaessig mit einer Hand am Lenker und der anderen an der Gangschaltung. Ich finde das einfach eine sehr angenehme Position beim Auto fahren. Beim Fahrsicherheitstraining bekommt man auch gesagt, dass man beide Haende am Lenker haben soll. Damit laesst sich wohl effizienter reagieren. Aber irgendwie siegt halt dann doch meistens die Bequemlichkeit, nicht?!
Ich muss im fünften gang eine hand am hebel habe. Denn es folgt der sechste.
Das regt mich doch sehr zum Schmunzeln an
Ich gehöre nämlich auch zu den Auto Fahrern die fast ununterbrochen die recht Hand auf dem Schaltknüppel haben. Diese Angewohnheit scheint ja weit verbreitet zu sein. Beide Hände am Lenker geht gar nicht.