Spass mit „Internet“
haben die BullenOrdnungshüter da in Basel:
Nach erfolglosen Identifikationsversuchen startete nun die öffentliche Fahndung nach den mutmasslichen Tätern. Nicht auf einer staatlichen Website, sondern auf der Seite des Fotodienstes Flickr
…
Um 18 Uhr dann die grosse Überraschung. Plötzlich waren alle Fotos verschwunden.
…
Die Betreiber von Flickr selbst haben die Videostandbilder gelöscht. Das Publizieren von Fahndungsbildern widerspreche ihrer Geschäftsvorstellung, wurde den Basler Behörden mitgeteilt. Und prompt löschte Flickr die Bilder um 22 Uhr erneut.
Jedes Mal, wenn Du denkst, schlimmer wird’s jetzt wirklich nicht mehr, dann kommt irgendeine Behörde…
Ich hab nicht gelacht!!111
Quelle: Panne bei Internetfahndung (tagesanzeiger.ch)
- von Mike® am 14. August 2010 in:
- Finger abhacken,
- Webservices,
- YMMD
ROFL.
Nicht, dass die auch mal statt was eigenes und staatliches und vor allem nicht in USA sitzendes nutzen, nein, die machen das auch noch unabgesprochen auf eigene Faust.
Btw. werden dabei nicht die Persönlichkeitsrechte verletzt? Gesuchte sind ja (rechtlich) nicht per se gleich schuldig. Klar, muss man da einige Einschränkunden tollerieren, aber hier wurden die Daten ja an ein komerzielles Dienst weitergegeben und zwar ohne abgemachte Zweckbindung. Also wahrscheinlich als „Privatupload“. Keine Ahnung, was in AGBs von flickr steht, aber ich denke, die sichern sich da zu viele Rechte zu.
Wird in DE wohl auch bald passieren, denn:
Bayern will im Schnellverfahren Internetpolizisten ausbilden
Damit wird wohl langsam der fehlende Freischein für alle undemokratischen Mitteln, die ja bisher angeblich nur „schweren Straftaten“ vorbehalten waren (was schon selbst nicht mit dem Grundgesetz vereinbar war) aufbereitet.
Btw. wird man zukünftig den Freund und Helfer in „sozialen“ Netzen als „Freund“ akzeptieren müssen, wenn diese dann Stundenlang wärend der Arbeitszeit dort rumschnüffeln, da das ja ihre Arbeit ist?
Wo kann man sich als Polizist bewerben? *g*