Neues von der Apple vs Adobe-front

Adobe claims that we are a closed system, and that Flash is open, but in fact the opposite is true. Let me explain.

First, there’s “Open”.

Einfach köstlich. Da beharken sich Apple (bekannter Spielzeughersteller) und Adobe (bekannter Epileptikerschreck) seit Monaten wegen Flash&Co, dass man nur müde drüber gähnen kann.
Mittlerweile aber kommt Hartdepp 1 daher mit seinen bekannten Lügen, Halbwahrheiten und Auslassungen und klebt seinen geistigen Dünnschiss ins Netz, da lässt sich’s der andere auch nicht nehmen und kontert mit ebensolchem. Zur Erinnerung für die nicht Mitgekommenen, es handelt sich um erwachsene Menschen, die nebenbei noch Konzerne lenken.
Dooferweise finde ich grad den bescheuerten Erguss von Adobe nicht, daher belass ich’s bei ein paar Zitaten aus den kranken Apple-hirnen:

Apple even creates open standards for the web. For example, Apple began with a small open source project and created WebKit…

Auf solch suggestivem Scheissdreck baut Apples Imperium auf. Sätze so formulieren, dass den ganzen Fanbois der Sabber runterläuft. Mitnichten eine Lüge, man könnte sich hier bestenfalls am „began“ aufhängen. Richtig muss es natürlich „stole“ heissen. Und ganz richtig: „Wir haben uns fertige funktionierende Software (KHTML, KJS und so) hergenommen,  (wie das Apple immer schon tat) jeweils ein bisschen dran rumgeschraubt, überall runde Ecken drangepappt, einen neuen Namen dran und fertig ist die OpenSource-Innovation aus dem Hause Apple.“

Adobe has repeatedly said that Apple mobile devices cannot access “the full web” because 75% of video on the web is in Flash. What they don’t say is that almost all this video is also available in a more modern format, H.264, and viewable on iPhones, iPods and iPads.

H.264 offen? Auf’s Maul?

Apple has adopted HTML5, CSS and JavaScript – all open standards.

Haha! Die guten Menschen bei Apple! Unterstützen offene Standards.
Ohne diese offenen Standards könnte Apple einpacken. Wie soll das denn sonst gehen? Für jede Webseite eine App oder wie? Ach, das geht ja tatsächlich bei Millionen Vollhonks da draussen. Und wenn Microsoft, diese Drecksbude, diese Drecksbude anno weissnichtmehr mit etlichen Millionen und nem Internet-Explorer (Internet Explorer!) nicht aus der Bedeutungslosigkeit und Lethargie geholt hätte, dann müsste man sich heut nicht solchen Firlefanz anhören.

Oweia, Euroweb,

die haben da tatsächlich ein Formular auf der Seite, wo man den Authinfo anfordern kann um eine Domain von Euroweb weg zu einem anderen Provider umzuziehen.
Da bricht jetzt grad eine kleine heile Welt für mich zusammen.

Es bleibt allerdings spannend, der Code ist noch nicht da.

Sorry Kinder, aber die Kommentare kann ich aus nachvollziehbaren Gründen leider nicht offen lassen…

Edit:

Der Code kam letzten Donnerstag, am Dienstag hat der neue Provider das Hosting und die Domain übernommen.  (bzw. die Verwaltung). Das ist kein Happy End, schliesslich sind das bei Euroweb ja keine Deppen, bei der Freigabe des Auth/KK-Codes haben die immerhin nicht vergessen zu erinnern, dass die Verträge mit Euroweb dadurch nicht berührt werden.

Sollte da was nachkommen, was den Vertrag betrifft (ca. 1000 Euro für eine „Referenz“-abzocke pro Jahr) aktualisiere ich hier den Artikel. Die Kommentare bleiben trotzdem nach wie vor geschlossen, da ich a: nicht ausschliessen kann, dass Handpuppen von Euroweb hier ihr Unwesen treiben könnten, und b: Kommentatoren und Geschädigte sich in unserer geliebten Meinungsfreiheit zu Meinungen hingerissen fühlen könnten, die redliche Webdesigner nicht aus der Portokasse entrichten können.

Hach, Gimp

chatlogs hatten wir ja hier lang nich, hier kommt mal wieder eins:

  • 01:09:30: OTR: ja Gimp soll mal die komplette Menuführung aufräumen
  • 01:09:43: OTR: Filter ordentlich sortieren und intuitiever machen
  • 01:09:51: OTR: ein schmerz im Arsch, seit Jahren predigen das alle
  • 01:10:13: OTR: und die scheiß Ebenenrahmen per Default weg. Und das Schrift-Werkzeug ist auch der letzte Scheiß
  • 01:10:52: OTR: das schlimmste finde ich dass das mehere Programmfenster sind
  • 01:10:57: OTR: ja
  • 01:11:03: OTR: das geht echt mal gar nicht
  • 01:11:19: OTR: aber gimpshop reissts leider auch nich
  • 01:11:35: OTR: das kotzt eigentlich auch ALLE an. Nur ein paar FreeSoftware-Nazis verteidigen das immer als innovatives System, aber heimlich kotzt es die selber auch an

(kursiv=ich)

Ööh, Wikipedia?

Noch wer da?
Im Thema politischer Witz, Hervorhebungen von mir:

Flüsterwitze im Nationalsozialismus [Bearbeiten]

Neuere Forschungen widerlegen die seit den 1960er Jahren gängige Darstellung einer angeblich brutalen Verfolgung der Witze-Erzähler, die als Beweis für die totale Unterdrückung oder aber auch als Beispiel für einen breiten Widerstand in der Bevölkerung herangezogen wurde.[1] Regional erhaltene Gestapo-Unterlagen aus Essen und Düsseldorf für 1933 bis 1945 lassen erkennen, dass der so genannte „Flüsterwitz“ tatsächlich in aller Öffentlichkeit getätigt wurde. Die „Täter“ hatten sich keineswegs durch oppositionelle Einstellung hervorgetan: Sie waren nicht vorher aufgefallen, sie hatten keinen „schlechten Leumund“, und unter ihnen waren auch NSDAP-Mitglieder nicht selten vertreten. Die meisten der Beschuldigten gehörten eher einer unteren Sozialschicht an.

Reinhard Heydrich ordnete 1936 an, es sei beim ersten Mal „grundsätzlich zu prüfen, ob nicht schon eine Verwarnung eine ausreichende Maßnahme sei.“[2] Oft kam es gar nicht zu einem Gerichtsurteil und die Strafen fielen vergleichsweise milde aus. In Essen wurden von 53 untersuchten Fällen nur 8 Haftstrafen ausgesprochen (Extremfall: 15 Monate, Durchschnitt 4 Monate), 19 Fälle endeten mit einer mündlichen oder schriftlichen Verwarnung, andere Verfahren führten zu Freisprüchen oder Geldstrafen in Höhe eines Monatslohnes. In sieben der untersuchten 53 Fällen wurden die Beschuldigten von der Gestapo zwischen 4 und 21 Tagen in Schutzhaft genommen.

Mal kurz für mich zum Mitschreiben, dass ich das auch richtig verstehe, von 53 Fällen endeten 19 Fälle mit einer (folgenlosen) Verwarnung, in 2/3 der dokumentierten Fälle gab es zwischen 4 Tagen und 15 Monaten Haft.

War ja vergleichsweise milde das unter Hitler, nich wahr?

Eeh, Michael Bartsch, Taz,

Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, ist diese Woche Praktikanten- und Nachwuchstazschreiberlingwoche. Also Taz U30 quasi, was ich gar nicht ganz doof finde, da zeitgeschichtliche und Netz-Themen
a: etwas besser in den Focus geraten und
b: die auch nicht so taz-gewohnt verschnarcht herkommen.

Was ich in dem Zusammenhang allerdings nicht ganz raffe, ist, wie Du hier auf das schmale Gleis kommen kannst, es hätte anno dunnemals „Weltall, Erde, Mensch“ zur Jugendweihe gegeben:

Ein Pflichtprogramm an Jugendstunden bereitete auf den großen Tag vor. Der Handschlag kam von einem führenden SED-Genossen, und das atheistische Weltanschauungsbuch hieß „Weltall, Erde, Mensch“.

Dieses weitgehend exzellente Buch gab es allerdings nur bis 1975, also *rechne rechne* letzmalig etwa für die Jahrgänge 1962. Ab 1976 gab es die Propagandaschmiererei „Der Sozialismus, Deine Welt“ bzw. „Vom Sinn unseres Lebens“ (kuckstu).
Die Recherche der Zahlen hat mich jetzt exakt eine Minute gekostet, nochmal neumachen bitte.

P.s. meinen persönlichen Handschlag habe ich damals lang vor der Wende übrigens von einem CDU-Genossen bekommen.

Edit: Haha die Kommentare da, köstlich, so aufmerksam hatte ich das gar nicht gelesen…

Quelle: Jugendweihe damals und heute – Gut geweiht ist halb erwachsen

Stimmt’s? Murks im Kopf

die regelmässige Zeit-rubrik „Stimmt’s“ lese ich immer gern, weil es ständig neuen Stoff zum Klug-scheissen generiert.
Heute allerdings beim Thema „Murks im Getriebe“ muss ich mich fragen, ob der Murks nicht eher beim Autor liegt:

Es scheint vor allem vielen Männern ein Bedürfnis zu sein, während der Fahrt eine Hand stets am Schaltknüppel zu haben, selbst bei Autobahnfahrten im fünften Gang, wenn man ganz gewiss nicht mal schnell für einen Überholsprint runterschalten muss. Vielleicht finden sie das irgendwie sportlich – sicher ist das einhändige Fahren nicht. Der Freizeitchauffeur sollte beide Hände am Lenkrad haben.

Das ist hanebüchener Unsinn. Mit einer Hand am Schalthebel kann man bei Gefahr bremsen UND runterschalten (also auch bremsen) gleichzeitig. Hierbei hat man das Auto viel besser unter Kontrolle als beim alleinigen Bremsen. Des Weiteren halte ich es für ein Gerücht, dass beide Hände am Lenkrad – im Speziellen auf der Autobahn mit seinen bekanntlich scharfen Kurven alle 50 Meter… – sich positiv auf die Sicherheit auswirken.

Notrufbuttons müssen her!

Der Bund Deutscher Kriminalbeamter macht Werbung für sein Notrufsystem im Internet, das Web Patrol genannt wird. Ein Browser-Plugin soll bei Druck auf einen Alarmknopf einen Screenshot der besuchten Website oder eines Chats erstellen und an eine Clearingstelle der Polizei übermitteln, die rund um die Uhr besetzt ist.

Yeah. Ääh, Moment, kann ich auch was von den Drogen haben, die offenbar beim „Bund Deutscher Kriminalbeamter“ so konsumiert zu werden scheinen?

„Um die Internet-Kriminalität in den Griff zu bekommen und die Sicherheit für die Nutzer zu erhöhen, schlagen wir ein Notrufsystem im Internet, eine 110 im Netz, vor“, … „So könnten beispielsweise Aufrufe zu einem Amoklauf oder kinderpornografische Inhalte frühzeitig gemeldet werden“

Jippie! Weiterlesen »

Kein Songbird mehr für Linux

oder zumindest keine Stable mehr, sagt Heise:

Der Open-Source-Mediaplayer Songbird soll zukünftig nur noch als Windows- und Mac-OS-X-Version weitergepflegt werden, wie Georges Auberger, Vice President of Engineering, im Songbird-Blog schreibt.

Gründe gibt’s keine, ausser dass der LinuxAnteil der Songbirdnutzer 10,x Prozent beträgt. Was? Ja. Was? Ja. Was?
Viele Fragen, wenig Antworten, egal. Andererseits nämlich, frage ich mich, wo der Support für Windows ist. Ich habe vor ein paar Wochen nach Jahren Songbirdabstinenz mal wieder einen Versuch gestartet, und bin wider Erwarten eigentlich realtiv zufrieden damit. Eine Sache, die sich seit der ersten Beta nicht oder nur wenig geändert hat, ist die Trägheit. Das wird so lang auf meinem XP verweilen, bis ich was vernünftiges schnelleres gefunden habe. (Nein, VLC habe ich die letzten Jahre über mich ergehen lassen.) Weiterlesen »

Apple-fail des Tages

Apple: Patent für Spielesteuerung auf iPhone und iPad
Patent für Zubehör mit integriertem Steuerkreuz oder mit Tastatur

schreibt golem.de.
Na? Wieder mal die Hosen mit der Kneifzange angezogen?
Tatsächlich:

ACCESSORY FOR PLAYING GAMES WITH A PORTABLE ELECTRONIC DEVICE
Filed: September 30, 2008

Schöne Sache, dumm nur, dass es da im Mai 2008 schon etwas fertiges gab.

Apple klaut nicht, Apple schafft Innovationen!

Was für ein ekelhafter erbärmlicher Drecksverein.

Quelle: Apple: Patent für Spielesteuerung auf iPhone und iPad (golem.de)

was wurde eigentlich aus „Algensprit“?

grad, wo ich auf Telepolis einen aktuellen Artikel zur Energiegewinnung aus nachwachsenden Rohstoffen las, fiel mir wieder ein Artikel von vor Jahren ein, wo es um die Gewinnung von Sprit aus Algen ging. Um mal zu schauen, was sich da getan hat, hab ich den Artikel (Shell will aus Algen Biosprit gewinnen (Dezember 2007)) wieder herausgesucht:

Der Ölkonzern Shell hat mit HR Biopetroleum das Unternehmen Cellana gegründet, um in Hawaii eine Pilotanlage für die Zucht von Algen aufzubauen

Hinter „HR Biopetroleum“ verbirgt verbarg sich ein Link zu dem Pilotprojekt. Mittlerweile hat sich Shell die Domain klauen lassen, und nun ist da Spam zu finden. Auch eine Google-suche nach „Cellana“ ist nur mäßig erfolgreich: Weiterlesen »

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