Relaunch Golem.de: naja

Vorweg: alles ist besser als das überladene, grafisch inkonsistente, was da bisher zu sehen war.

Zum Kritteln allerdings fällt es schwer einen Einstieg zu finden, weil man nicht weiss wo man anfangen soll. Vielleicht:

Golem.de erscheint ab sofort in neuer Optik. Breiter und besser lesbar ist die neue Seite, an der wir gut ein halbes Jahr gearbeitet haben.

Dass da ein halbes Jahr dran gearbeitet wurde ist dem Quellcode deutlich zu entnehmen. Für ein derart schlichtes (und trotzdem optisch relativ angenehmes) Layout ein CSS-File mit fast 1500 (=30KB) Eigenschaften vollzuschreiben brauchts schon seine Zeit. Grob übern Daumen kann man dafür weit weniger als die Hälfte (an Eigenschaften) an einem halben Tag einplanen und hat gleichzeitig eine Menge Bugs erschlagen. Bleibt zu wünschen, dass die mit einem „halben Jahr“ ein halbes Mannjahr meinen und nicht ein halbes Agenturjahr.

Ach,  die Bugs.

(Nicht nur) Text-zoom wird ohne Not mit festen Höhen (und Breiten) kaputtgemacht, die verwendeten Schriftarten sind egal, ob man den Font von Google-apis lädt oder nicht, durchweg Scheisse.
Georgia im Fliesstext oder eine verwaschene Droid, da werde ich mir in Zukunft 2 Mal überlegen müssen, ob mich der Artikel wirklich interessiert. Ach, apropos Droid:

Unsere Wahl fiel auf Googles Open-Source-Fonts Droid Serif und Droid Sans.

Dass die Schriften nicht Googles Open-Source-Fonts sind (siehe auch), sondern von Steve Matteson muss ich von einem Informationsportal nicht erwarten. Dass die die zur Datensparsamkeit selbst hosten wohl auch nicht. Für ein eigenen Statistikprogramm hat’s auch nicht gereicht, da wird zur Sicherheit meine IP&Co ein weiteres Mal an Google verschenkt.

Lange Rede kurzer Sinn:

  • Layout: 2
  • Umsetzung 3-
  • Geschwindigkeit: 3-

Quelle: Golem.de hat ein neues Design (golem.de)

7 Kommentare to “Relaunch Golem.de: naja”

  1. [...] ja, ausgerechnet Golem kommt also auf die Idee, dass die Fonts Droid und Droid Sans »von Guhgell« sind. [...]

  2.  tux. schrieb am 09. Mai 2011 um 2:15 zitieren

    Ich lese Golem.de eh nur via RSS. Scheiß auf Relynchen.

  3.  Reclof schrieb am 09. Mai 2011 um 8:14 zitieren

    Die neue Seite ist gruselig! Unübersichtlich!

    Ein Leser weniger.

  4. [...] die Technik hinter Golem.de angeht gibt es geteilte Meinungen. Mike (Trash-Log) ist zum Beispiel eher weniger begeistert von dem neuen Code und der Verarbeitung der textbasierten [...]

  5.  Norbert schrieb am 12. Mai 2011 um 11:53 zitieren

    Nach einem halben Jahr arbeit, sieht das Design ja nicht aus. Ich hätte das in einer Woche wohl besser hin bekommen. Wobei es wirklich besser wie das alte ist.

  6.  Blacker47 schrieb am 29. Mai 2011 um 10:59 zitieren

    Habe vor dem lesen diesen Artikels erstmal die neue Seite selbst angeschaut und der erste (optische) Eindruck war:

    Ok, sieht übersichtlich aus.
    ABER!!! eingebettete Fonts werden unendlich scheiße gerendert (wie das praktisch immer bei solchen Fonts ist, die nicht das Zielsystem selbst führt). Absolut sinnlos, selbst die Schriften einzubinden. Macht nur unendlich viele Probleme. Lange Zeit ist es nicht lesbar – da bekommt man nur Augenkrebs.

    Insofern bring die bessere Übersichtlichkeit garnichts.

  7.  Mike® schrieb am 31. Mai 2011 um 20:13 zitieren

    Blacker47: gegen Unleserlichkeit hilft da wie beschrieben eine Regel, die den ganzen Guhgel-scheiss blockiert 😉
    Dann kannste Dich an Georgia erfreuen 😉

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