Spass mit Aktivbürgern…

Da hat ein unbekannter “Künstler” aber ganze Arbeit geleistet. […] Oder schlicht um die Möglichkeit, gefahrlos die Alteburger Straße in Köln zu überqueren. Dort freuen sich aber alle Fußgänger seit etwa drei Jahren über einen Zebrastreifen, den es eigentlich gar nicht geben darf.

Klingt erstmal – lustig subversiv und so, ne…
Schaut man sich dann aber die Stelle dazu an:
http://binged.it/URmpLe
dann muss man sich fragen, ob’s nicht noch einen Zacken dümmer geht. Da malen irgendwelche Volltrottel Zebrastreifen auf die Strasse. Und alle so: Yeah.
Seit mindestens einem halben Jahr ist da nun ein Kreisverkehr und – das verstehe wer wolle – es gab wohl offenbar (trotz fehlender Vorwarnung) tatsächlich noch keine Toten.

exemplarisch mal einen Kommentar aus dem Lawblog dazu:

Gerade weil da weniger Verkehr ist, ist der Platz doch gut für einen Zebrastreifen geeignet (und weil an der Stelle sowieso der Kreisverkehr den Verkehr verlangsamt). Auf der Hauptstrasse wäre so ein Streifen verkehrsbehindernd.

Sicher, direkt an die Ausfahrt von einem Kreisverkehr gehört ein Zebrastreifen. Es gibt sicherlich bestimmt noch blöderes, aber nicht aus seriösen Quellen.

Als Mopedfahrer breche ich hier keine Lanze für das Autofahrergeschmeiss, oder für die teilweise extrem dämliche autofixierte STVO, ich meine, dass Leute, die Fussgängern eine Sicherheit suggerieren, die durch nichts zu belegen ist, irgendwo angebunden gehören und sich aussuchen dürfen ob sie rückwärts oder vorwärts mit ’nem 40-Tonner überfahren werden.

Quelle: Anonymus malt Zebrastreifen (lawblog.de)

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