Heise „Technology Review“ review.

Heise bzw. „Signe Brewster“ schreibt in „Technology Review“ einen Artikel über Mapillary. Das finde ich fein. Weniger fein finde ich, wie der Artikel geschrieben ist und wie wenig Sachkunde ein Autor bei Heise haben muss.

Ich review das mal:

Das Start-up Mapillary will mit Hilfe von nutzergenerierten Fotos möglichst große Teile der Erde dreidimensional abbilden

Nein.

Mit Nutzerhilfe und neuartigen Bilderkennungsverfahren soll eine durchsuchbare Weltkarte in 3D erstellen.

(sic!)
Du mich auch!

Mapillary, wie das Unternehmen heißt, startete 2014 mit einer kostenlosen Smartphone-App.

Nein.

Die verwendeten Aufnahmen stammen alle von Nutzern, die sie per Smartphone hochgeladen haben

Nein.

Seit kurzem ist es außerdem mit der App möglich, um Hindernisse virtuell herumzusehen und sich eine 3D-Ansicht aus der Vogelperspektive anzeigen zu lassen

Das is mir grad neu. „Meine“ App macht das nicht.

Die Firma gibt in einem neuen „Viewer“, der per App und Website verfügbar ist, einen Einblick, wie die 3D-Szenen zusammengesetzt werden.

Nein.

Wie bei Google Street View werden Nummernschilder und Gesichter automatisch unscharf dargestellt.

Jein.

Der Rest des Textes scheint mir auch ähnlich krude, aber dafür müsste ich etwas recherchieren. Wenn ich lange Weile hab, frag ich mal bei Heise, ob die mir Geld geben für halbgare Artikel, wo sogar Recherche dabei ist.

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