Lügenpresse…

Von dem kritischen „Grundrauschen“ in sozialen Online-Netzwerken dürften sich Journalisten aber nicht verunsichern lassen. Medien stünden eben zwischen denen, die schnelle einfache Lösungen wollten, und denen, die differenziert-sachlich analysierten und um die Komplexität des Themas wüssten, argumentierte Brandt.

Hui. Da merkt jemand was. Auf die naheliegende Idee, sich der differenziert sachlichen Analyse anzunähern kommt er aber offenbar nicht.
Mal schauen, wie das in 1-2 Jahren aussieht.

Quelle: http://www.heise.de/tp/artikel/47/47891/1.html

Ah warte, geht noch weiter:

Zu Jahresbeginn etwa mussten HAZ-Redakteure täglich rund 500 Facebook-Kommentare löschen, weil sie Hetze enthielten. „Das ist eine Drecksarbeit. Das ist widerlich.“

Nein? Wenn uns nur jemand gewarnt hätte?!

„Die meisten Leute die mir schreiben: ‚Ihr seid Lügenpresse!‘ haben unsere Zeitung aber nie regelmäßig gelesen“, so der 53-Jährige. „Ich habe das in der Abonnentenkartei nachgeprüft.“

Heul doch!
Wie man’s aus der Zeitung (Lü-gen-pres-se!) kennt, Statistik und Stochastik kaut der BWL/VWL-Trottel vor, „ich“ bin Journalist, ich muss mich damit weder befassen, noch mich kritisch (journalistisch) damit auseinandersetzen.
Pfui!

Deutsche Facebook-Nutzer seien Studien zufolge etwas weniger gebildet als in anderen Ländern, sagte Brandt. Höhere Bildungsschichten in Deutschland, darunter Journalisten, hätten Facebook deshalb lange ignoriert. „Das war falsch. Facebook ist der moderne Marktplatz.“ Menschen redeten auf solchen Online-Plattformen wie auf dem Wochenmarkt miteinander. Auch wenn Medien darauf reagieren sollten, müssten sie aber nicht drucken, was dort geredet werde. Es gelte in dortigen Kommentaren eher, mögliche Ansätze für eigene Recherchen zu entdecken.

Unabhängig davon, was ich von FB-Nutzern halte, der letzte Satz ist putzig. Also: Ärmel hoch, und los gehts!
Vielleicht ist der Quatsch in Bälde ja wieder lesbar?

Reicht an der Stelle, wer nich genug hat, der Link ist weiter oben.

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