Journalisten, Experten und Apple

Mein Lieblingsthema seit über 10 Jahren. Meine 2 Leser wissen, dass das jetzt etwas länglich wird.

Kurzfassung: Adrian Lobe schreibt auf Spektrum.de was zu Face Id von Apple und, ääh, wie, ääh, also, ääh, so Dinge halt.

Langfassung:

Subüberschrift ist:

Seitdem Apple seinem iPhone eine Gesichtserkennung hinzugefügt hat, mehren sich die Zweifel an der Sicherheit. Könnte der Staat die sensiblen Daten abgreifen?

Das fängt mit der völlig falschen Frage reichlich gut an.
Damit’s nicht extrem länglich wird, nur ein paar wenige Fragen:
„Könnte Apple sensible Daten abgreifen?“, „Wie sicher ist das?“, „Könnte irgendwer Daten abgreifen?“ „Was macht der Staat in dieser bescheuerten Subheadline?“, „Warum mehren sich Zweifel an der Sicherheit, wenn Apple irgendein löchriges Feature in eine noch löchrigere Soft/Hardware integriert?“.

Antworten bleibt der Autor leider schludruldig:

Das Authentifizierungsverfahren per Gesichtsscan soll zeitsparender und sicherer sein.

(früher im Text)
vs:

Nutzer könnten auf eine Zwei-Faktor-Authentifizierung zurückgreifen, bei der ein zweiter Sicherheitsmechanismus eingebaut ist.

(später im Text) Ja, was denn nu? Zeit sparen oder 12-Faktor-authentifizierung? Wo solls denn hingehen?

Fun Facts:

Laut Apple bedienen Kunden durchschnittlich 80 Mal am Tag den Einschaltknopf

Wenn „der Staat“ das wüsste!111eins

Ähnlich wie bei Apples Touch ID bin ich sehr zuversichtlich, dass das Gesichtsbild oder seine Repräsentation, das so genannte Template, im iPhone sicher ist. Es ist ein Ding der Unmöglichkeit, es zu hacken.

(Zitat „Biometrie-experte“)

Als Fazit des ganzen Geschwurbels noch mehr Geschwurbel:

Auch Apple wollte im Streit mit dem FBI seine Codes vom Schutz des First Amendment verstanden wissen – […]. Die Frage, ob Apple dem FBI Amtshilfe leisten muss, […] entwickelte sich zum Grundsatzstreit über Computersicherheit. Ein erneutes Ersuchen […] könnte sich zu einem abermaligen Lackmustest für das Justizwesen erweisen.

Nein? Sach bloss? Worum ging’s eigentlich? Ich will meine 5 Minuten zurück!

Quelle: http://www.spektrum.de/kolumne/hallo-ich-bins/1539725

Ein Kommentar to “Journalisten, Experten und Apple”

  1.  tux. schrieb am 07. Feb 2018 um 9:19 zitieren

    „Gesichter kann man nicht hacken“ ist meine Lieblingsstelle aus dem Text, glaube ich.

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