Atommüll-entsorgung gelöst…

… man kippt das Zeug einfach „aus Versehen“ in einen nahegelegenen Fluss und badet da 2 Tage nicht drin.

Statt 360 Kilogramm Uran, was genau 30 Kubikmetern Wassern mit einem Urananteil von zwölf Gramm pro Liter entspricht, seien am Dienstag nur 75 Kilogramm in das Erdreich und einen nahe gelegenen Fluss gelangt, sagte ein Sprecher der Areva-Tochter Socatri.

„Nur“ 75 Kilogramm! Puh, da haben wir aber nochmal Glück gehabt *patsch*

5 Kommentare to “Atommüll-entsorgung gelöst…”

  1.  Flo schrieb am 09. Jul 2008 um 22:00

    Interessant finde ich dabei auch, daß das Wasser einfach so im Boden und der Kanalisation versickern kann. Unter jeder Tankstelle muß ein Auffangbecken sein, kein Mensch darf einen Ölwechsel an Orten machen, wo es versickern kann, geschweige denn, ein Auto mit Seife zu waschen.
    Warum also gibt es unter solchen Atomkraftwerken und deren Abwasserbehälter keine Auffangbecken und wie kann etwas so scheiße gesichert sein, daß es mal einfach so im Boden versickern kann?

  2.  Mike® schrieb am 09. Jul 2008 um 23:35

    Full ack soweit, bis auf die letzte Frage, die ist ganz einfach zu beantworten.
    Das Risiko trägt generell der Steuerzahler, also kann es den Mördern egal sein, was wo und wie versickert.

    Allerdings schon deftig, dass es da eine Verbindung zur Kanalisation gibt, hatte überlegt, das zu thematisieren, aber es springt eh förmlich ins Auge.
    In .de ist so etwas übrigens nicht möglich, hier versickert der Kram einfach ins Grundwasser statt in die Kanalisation.

  3.  Flo schrieb am 12. Jul 2008 um 3:08

    Ich überlege gerade, wann man an der Stelle wohl wieder 75 Kilo Uran dort vergießen kann. Kann ja nicht so lange hin sein, wenn da jetzt schon keine Gefahr bestand. Dann könnte man ja eigentlich gleich ein paar hundert Meter weiter nochmal was mit Uran düngen und ein paar Meter weiter wieder, und so fort. Problem Eins gelöst.

    Ein paar Jahre später haben wir die von Kohl versprochenen blühenden Wiesen auf denen die Herden Gottes vom Halbhuber Franz-Gustl mit ihren nun auf dreifache Größe geschwollenen Eutern grasen und deren Milch uns aus der Milchkrise hilft. Die Exkremente wiederum könnten wir als erneuerbare Energie nutzen und Problem Zwei ist auch gelöst.

    /me 4 president!!

  4.  mike schrieb am 17. Jul 2008 um 15:03

    Laut Zeitung wurde bei der Überprüfung der Unfallfolgen auch im Grundwasser Uran festgestellt, das bereits früher in die Umwelt gelangt sein muss.

    In dem mehrere Meter hohen Erdhügel innerhalb der Anlage waren in den 70er Jahren 760 Tonnen uranhaltigen Atomabfalls aus Militärbeständen vergraben worden.

    Geilomat!

    -> http://www.heise.de/tp/blogs/2/112950

    Bitte mehr davon…

  5.  Mike® schrieb am 18. Jul 2008 um 23:24

    Eineinhalb Wochen nach dem Störfall im Atomkraftwerk Tricastin hat es eine neue Panne in einer französischen Atomanlage gegeben. In einer Brennstäbefabrik in Romans-sur-Isère trat uranhaltige Flüssigkeit aus. Wieder gab die Atomaufsicht Entwarnung. Doch die Bevölkerung wird unruhig.

    Da gibt es ein ganz einfaches und erprobtes Patentrezept: Knüppel, Tränengas, und die Atomkraft wird wieder sauber.

    Alle unsere Umweltmessungen zeigen, dass die Verunreinigung nicht zunimmt

    Geil, bitte mehr davon!

    Rein zufällig sei das jetzt bei Bauarbeiten ans Licht gekommen.

    Ohweh, einfach Bauarbeiten an den eh sicheren Atomkraftwerken verbieten, und schon passiert so etwas nicht mehr.

    http://www.tagesschau.de/ausland/stoerfall100.html

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