Boeing schaltet Internet ab

www.golem.de schreibt:

Boeing will sein Prestigeobjekt Connexion by Boeing einstampfen. Der Internetzugang in Flugzeugen und später auch auf Schiffen wurde seit sechs Jahren entwickelt und betrieben. Der Dienst konnte nach Boeings Angaben nie Gewinne einfahren.
Link…

Unprofitabel? Ungeliebt eher, wenn man mal die humanen Preise sieht: 10 Dollar/Stunde (bitte was?). Ich wüsst‘ besseres.

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8 Kommentare to “Boeing schaltet Internet ab”

  1.  Greg schrieb am 19. Aug 2006 um 17:51

    500.000 $ pro Flugzeug ist aber auch nicht gerade wenig. 10 EUR ist zwar teuer, aber vermutlich geht es da eher um Geschäftsleute, die im Flugzeug arbeiten wollen. Im 0815-Urlaubsflieger werden die sowas nicht eingebaut haben. Da ich eh nicht so oft fliege, stört mich das nicht wirklich. Allerdings ist es ein schlechtes Signal, dass vielleicht Firmen mit ähnlichen Vorhaben abschreckt.

    In Zügen hätte ich schon gerne Internet, wenn ich länger unterwegs bin. Im ICE gibt es sowas ja afaik auch schon, aber so voll stecke ich nun auch nicht 😉

  2.  dpk schrieb am 19. Aug 2006 um 22:03

    Im ICE ist es meines Wissens nach des Weiteren scheiss lahm – so bekommt man selbst im Bahnhof nur 1,5 MBit/s, wohlgemerkt shared, sprich jeder im Zug kann die Nutzen.
    Wenn der Zug fährt ist es im Vergleich noch weitaus weniger.
    Preislich ist es sowieso eine Unverschämtheit.

    Von Boeing gar nicht zu sprechen, das ist preislich, für einen normalen Menschen der das nicht durch die Firma bezahlt bekommt, viel zu teuer.

    Investitionsvolumen für Entwicklung, Realisierung und Betrieb hin und her.. es ist definitv zu kapitalistisch ausgelegt. Statt man 10 Euro für eine Stunde verlangt könnte man das selbe auch 5 Euro für den ganzen Flug anbieten und somit 5 Mal soviele Kunden anlocken.
    Die Jungs von CbB und T-Mobile haben einfach immer noch nicht kapiert wie man Kunden anlockt.

    Gruß,
    dpk

  3.  Mike schrieb am 19. Aug 2006 um 23:45

    Ganz genau was dpk sagt; kleinere Preise – mehr „Kunden“. Und dass das ’ne halbe Mille pro Flieger kostet – ähem, hust – sowas weiss man 1. vorher und stellt eine vernünftige Kalkulation auf und wenn man sieht, was man da für Wucherpreise vom Kunden verlangen müsste, dann knickt man sich das eben oder aber 2. wie splitten sich diese Kosten denn auf; da muss man sich halt Gedanken machen, wie man auf ’nen vernünftigen Investitionspreis kommt.

    Ok, ok, ich hab gut reden hier aus meinem Kämmerlein – im Übrigen finde ich allerdings, dass sowas zum Service gehört. Nicht nur im Flugzeug oder in der Bahn, wenn ich auf‘m Bahnhof die WLAN-Hotspots von T-mobile seh, da kommt mir die Wurst, warten wir mal noch 1-2 Jahre ab, dann können wir hier lesen: „“T-Online“ schaltet Hot-spots auf Bahnhöfen ab“ – aus den selben vorgeschobenen Gründen. Auch wenn’s nich zum Thema hier gehört: ich weiss, warum ich den Dreck – unabhängig vom Preis (noch teurer als in der Boeing (bitte was?)) – nicht nutze, man kann sich über die Access-points nicht mal Infos über die Modalitäten ziehen. Wie bitte? Ja, ganz genau, Te-le-kom.

  4.  Greg schrieb am 20. Aug 2006 um 12:24

    Ja, ich finde auch, dass sowas zum Service gehören sollte. Der Speed wäre mir nicht mal so wichtig. Ich will da ja nicht großartig Kram runterladen; wenn der Speed zum Surfen reicht, würde das schon reichen. Im Zug habe ich ja nichtmal einen Stromanschluss, so dass ich das eh höchstens 2 Stunden nutzen kann…

  5.  dpk schrieb am 24. Aug 2006 um 19:25

    Das mit dem Strom soll zumindestens in den ICEs vollständig umgestellt werden, dass man in jeder Klasse Strom bekommt – i think.
    Strom haben sie eh genug ;o)

    Gruß,
    dpk

  6.  Mike® schrieb am 21. Dez 2006 um 6:59

    In der Süddeutschen war gestern zur Abschaltung ab nächsten Jahr auch bei der Lufthansa zu lesen:

    Ob es an den hohen Preisen lag, oder an der generellen Surfunlust, darüber rätseln die Boeing-Leute

    Hört hört.

  7.  Mike® schrieb am 02. Apr 2007 um 9:44

    Andere Länder andere Sitten:
    „Buenos Aires: Wi-Fi. Umsonst! In der U-Bahn!!!“

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