Kinderporno…

Öhem. Weiss nicht, wo anfangen, lustig ist das auf jeden Fall nicht. Ich zitier einfach mal wild:

Der seit Februar 2007 vom Dienst suspendierte Beamte hatte Sexfotos von einem Jungen gemacht.

Falls das Urteil rechtskräftig wird, muss der 57-Jährige mit seiner Entlassung rechnen.

Bereits vergangenen Februar war der Angeklagte wegen Besitzes ähnlichen Materials zu 7200 Euro Geldstrafe verurteilt worden.

Mal so als Zusammenfassung für mich, weil ich’s nicht raffe; der Kommissar wurde suspendiert, statt entlassen, obwohl er bereits einmal offenbar rechtskräftig in so einem Fall verurteilt wurde?
WTF?

Quelle: Kommissar wegen Kinderpornos verurteilt (sueddeutsche.de)

Lustige Bildunterschriften…

gibt’s bei Heise manchmal, so wie man es im Artikel „Flaggschiff-Mission der NASA zum Mars wird um zwei Jahre verschoben“ finden kann:

Bisherige Landestellen von Marssonden der NASA. In Weiß sind mögliche MSL-Landeplätze markiert. Und Nein: Im Jahr 2012 wird kein Marsroboter in Brandenburg landen.

(Auflösung siehe Link).

Weniger lustig finde ich eine allzu kreative und dumme Auslegung neuer Rechtschreibung bzw. Getrenntschreibung (die ich auch hier schon einmal hatte…). Es wird zur Seuche, so auch in diesem Artikel dort: Weiterlesen »

Spass mit der Finanzkrise

In der Süddeutschen, wenn ich mich recht entsinne, war heute etwas über die Bank of America zu lesen, was ich faszinierend fand.
Ich muss zugeben, dass ich gerade keine Muße finde, da den konkreten Artikel und Quellen zu suchen, aber ich glaube ich bekomme es ausnahmsweise aus dem Kopf hin.

Die Bank of America hat sich aus dem Rettungsfond der USA 25 Milliarden Dollar geben lassen.
Die Bank of America kauft (aktuell(!)) Aktien irgendeiner chinesischen Bank in Höhe von etwa 10-15Mrd. Dollar.

Schöner und klarer kann man eigentlich keinem „Bürger“ erklären, dass man
a: keine Ehre im Wanst hat und
b: dass es einem egal ist, ob die Leute das wissen

Ich bin gespannt, ob dem Ackermann noch etwas einfällt, wie er das toppen kann.

Unknorke, Lars Niedereichholz

ist, wenn man ein Hörspiel so anfängt:

Ich betrete die Terrasse und die Holzplanken knarren unter meinen nackten Füßen.

Gänsehaut Alter, Ich betrete die Terrasse und die Holzplanken knarren unter meinen nackten Füßen! Warum müssen Hörspiele generell so theatralisch und platitüdisch überkandidelt und vor allem am schlimmsten IMMER gleich doof anfangen? Oh, es geht schon weiter, ich bin ja nicht so, ich geb‘ Dir noch eine Chance:

Tiiief unter mir erblicke ich die Küstenstrasse und dahinter einen breiten Strand, aus dem zerklüftete Felsen wie Festungen emporragen. In der Brandung dreeeht und wendet sich elegant ein einsamer Wellenreiter, bevor er in der schäumenden Gischt zu verschwinden droht.

Muaaah, Moment, bin mal kurz kotzen. Für so was geben Leute Geld aus? Das ist Schmonze, die ich mit 7 Jahren geschrieben habe. Wenn man mal gutgemenschelte Banken weglässt, die ich zwar für ein ausbaufähiges und tendentiell lustiges Konzept für ein Hörbuch halte, die es aber damals bei uns in der Ostzone nicht gab, glaube ich, kann man Dein aufgeregtes Gequatsche direktemang in die Tonne kloppen.
Ok, weil ich meinen guten Tag hab, schau ich mal mittenrein:

Ich blicke auf den indischen Ozean und warte darauf, dass der grosse rote Ball am Horizont versinkt. Die wenigen Wolken stehen in dunklem Orange und sattem Weiss am Himmel, völlig bewegungslos; wie in einem Ölgemälde.

Weisste was, Lars Niedereichholz, ich bin Dir gar nicht wirklich böse, sondern dem Kumpel der mir diesen Abfall empfohlen hat, ganz im Gegenteil – Du kannst es ja nicht besser, ich bin dankbar, dass Dir Deine Eltern einen solch prägnanten Namen vererbt haben.
Den werde ich mir nämlich merken. Dann kann ich Dein Geseier beim näxten Mal direkt nach dev/null abspeichern.

John Wayne: http://www.google.de/search?q=unknorke+lars+niedereichholz

Subscribe to Comments deaktiviert

Die meisten unserer Leser werden wohl, wie wir auch, auf diversen Blogs unterwegs sein und auch öfter mal Kommentare schreiben. Da verliert man sehr schnell den Überblick und wirklich verfolgen kann man Diskussionen in Kommentaren ohne Hilfe kaum. Abhilfe schaffte in vielen Blogs (zu denen auch dieses hier gehört(e)) bisher das WordPress-Plugin „Subscribe to Comments“. Einfach, praktisch und zuverlässig verrichtete es seinen Dienst. Einen Strich durch die Rechnung macht hier allerdings mal wieder die unerträgliche und unausgegorene Internet-Rechtslage in Deutschland.

Nicht jeder trägt seine eigene E-Mailadresse ein, sondern eine fremde. Der Besitzer dieser E-Mailadresse bekommt dadurch ungewollt Mailbenachrichtigungen, wenn neue Kommentare zu einem Thema vorliegen, mit dem er unter Umständen absolut nichts zu tun hat. Das ist nervig, keine Frage. Ist die Seite „gewerblich“, was sehr unterschiedlich (siehe unausgegorene Rechtslage) ausgelegt werden kann, können diese ungewollten Mails allerdings auch als Spam gewertet und kostenpflichtig abgemahnt werden. Eine solche Abmahnung wurde auch Jan Tißler vom Upload-Magazin zugeschickt.

Rechtlich sicherer wäre ein „Double-Opt-In-Verfahren“, bei dem man eine Mail mit einem Link bekommt, den man klicken muss, falls man weitere Mails erhalten möchte. Zwar sind auch hiergegen gewisse zu mehrmonatiger Haftstrafe verurteilte Anwälte schon mehr oder weniger erfolgreich vorgegangen, trotzdem hat man damit wohl erheblich bessere Karten als ohne dieses Verfahren.

Dr. Web schreibt über CommentMailer, ein WordPress-Plugin, das genau diese Funktion erfüllt. Optimal scheint aber auch dies nicht zu sein. Und so bleibt uns leider vorläufig nichts anderes übrig, als auf Kommentarbenachrichtigungen zu verzichten. Ich möchte mich bei euch entschuldigen, aber anders geht es derzeit nicht.

Update: Wir setzen jetzt ein bearbeitetes Plugin ein, das Doppel-Opt-In unterstüzt. Danke für den Tipp an Korrupt.

Psychotests, die die Welt nicht braucht (Internetsucht)

Wenn ich auf eine Skala von 0 bis 100 mich einschätzen müsste, wo ich stehe, was die Sucht oder besser Abhängigkeit nach dem Netz betrifft, so würde ich mich irgendwo bei 80 einordnen.

Als jemand, der alles gern überkritisch betrachtet, bin ich aber immer auch noch fair meines Erachtens, und das schliesst mich ein.
Obwohl ich denke, dass ich die letzten 5 Jahre massiv die Kurve gekriegt habe, was das Vernachlässigen des echten Lebens betrifft, schätze ich, dass ich ein echtes Problem habe.
Wenn ich dann aber Tests finde, die mir bescheinigen:

Sie haben 36 Punkte erreicht

dann platzt mir schlicht und ergreifend der Arsch.

Ich muss 16 Stunden am Tag im Netz verbringen, um eine Quote von 36% zu erreichen?
Was zur Hölle ist das für ein hart dämlicher Test, und viel schlimmer, was machen die Leute, die sich nicht selbst zu reflektieren wissen mit einem solchen Ergebnis bzw so einer zusammengelogenen Statistik?
Eine weitere Stunde Leute „morden“ in WOW oder was auch immer? Himmel hilf. Wer denkt sich solche gequirlte Scheisse aus?

Link: Internetsucht Test (palverlag.de)

Bonuslink: lol, Du hast rofl gesagt (flash/ hirnsalto.de)
.

Sag mal, Peter Wensierski, Spiegel,

liest Du eigentlich den – ääh – Spiegel?
Ich bin mir nicht sicher, aber bei jemandem, der seinen Sermon in das Sturmgeschütz der Demokratie erbrechen darf, sollte man eigentlich davon ausgehen können, nee?

Misstrauisch begleitete die Obrigkeit das DDR-Indianerwesen von Anfang an. Karl May war verpönt, seine Bücher wurden nicht verlegt.

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ConventionCamp: Die Internetkonferenz 2.0

Am 2. Oktober 2008 findet in Hannover das ConventionCamp – Die Internetkonferenz 2.0 statt. Gesponsert wird die Veranstaltung unter anderem von Heise und der Cebit. Die Teilnahme ist kostenlos, man sollte sich nur anmelden (es sind „nur“ 400 Plätze verfügbar). Neben Vorträgen und „Sessions“ von Teilnehmern gibt es auch eine Warm-Up-Party (einen Tag vorher) und hoffentlich einige interessante Diskussionen/Gespräche.

Hier nochmal die offizielle Beschreibung:

Das ConventionCamp Hannover – die Internetkonferenz 2.0 bringt am 2. Oktober Macher, Verantwortliche und Interessierte zum Thema „Internet – Web 1.0, Web 2.0 und weiter?!“ auf einer offenen Un-Konferenz zusammen. Als innovatives Forum setzen die Initiatoren der Leibniz Universität Hannover und der Internetagentur w3design. auf ein Konzept nach Vorbild der BarCamps, auf denen jeder Teilnehmer auch Referent sein kann. Die Themenangebote der Sessions werden zu Beginn des ConventionCamp gesammelt und in einer Agenda über den Tag verteilt. Ergänzend werden Vorträge von Experten aus den Bereichen Kommunikation und Webdevelopment angeboten. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung jedoch erforderlich. ->www.ConventionCamp.de

Vielleicht sieht man ja den ein oder anderen.

HTC XDA Nova – neue Speicherkarte

Das sind jetzt gleich quasi mehrere Themen auf einmal, aber der Reihe nach, es wird ein Roman, ich hoffe nicht allzu lang, da ich

  • weiss, dass Romane auf Blogs nich ganz so der Knaller sind (bei den Lesenden) und
  • doch paar Sachen dabei sind, die recht hilfreich für den einen oder anderen sein können.

Grober Abriss: es geht um Speicherkarten im Allgemeinen und um die Lese/Schreib-Geschwindigkeit von aktuelleren HTC/XDAs im Besonderen. Wer lieber Disse lesen will über Dies und das, dem sei die „Finger Abhacken„-Kategorie wärmstens empfohlen. Weiterlesen »

Not so Universal Serial Bus

Wer einen Laserdrucker mit einem Parallel-auf-USB-Kabel installiert hat und sich nach dem erneuten anschließen wundert, warum das Ding nichtmehr tut: Einfach mal probieren das USB-Kabel in den selben USB-Port zu stecken, wie bei der Installation.

Bei normalen USB-Druckern ist es zwar völlig egal, in welchen Port man das Kabel steckt, bei LPT-Druckern scheint das aber nicht der Fall zu sein.

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