Bahn.de auch endlich kaputt

Ich hab mich die letzten Jahre immer etwas gewundert, dass ne Webseite von nem Milliardenkonzern halbwegs funktioniert, jetzt haben die es endlich hinbekommen:
bahn-muell

Das bekommt man neuerdings, wenn man kein Datum/Uhrzeit angibt und/oder JS deaktiviert hat im Browser. Ok, Oder ist in dem Falle nicht ganz richtig, ohne JS kann man einfach keine Zeit auswählen. Wie krank, verkokst oder blöd muss man sein um sich solchen Scheissdreck auszudenken?

Auf Deutsch: Die Webdesignerdummköpfe, die da angespuckt gehören, haben da

  1. ein System mit Javascript kaputtgemacht, was bisher prima funktionierte
  2. geht das „System“ nun nicht mehr davon aus, dass man gerne wüsste, wann der nächste Zug fährt, sondern irgendeiner.

Zu 2: das ging früher übrigens auch, wenn man wissen wollte, wieviel Verspätung der Zug von Hamburg nach Salzburg in München haben wird. Also nun genau gar keine Verbesserung, sondern einfach nur Webdesignerdummkopfmüll.

Anspucken alle! Oder schlimmer und besser: ab in einen Zug mit dem Webdeppen-Pack!

Heise-Web-Dreck

http://www.heise.de/newsticker/meldung/c-t-Web-Design-Programmierung-Management-2623453.html

Da bleibt einem glatt die Spucke weg.

Jeder einzelne Satz eine Ansammlung an dummem substanzlosem Agenturgequatsche. Eine riesige Blase an dahergeblubberten und daherphantasiertem Scheissdreck. Und morgen dann im Netz; die weitere 100 Gigabyte fette mit JS unbrauchbar gemachte Webseite ohne jegliche Information.

Danke Heise!

Your browser does not support JavaScript.

Deine Mudder!

Googles verbarrikadierte Strohköpfe…

… haben scheinbar den Arsch weit offen.

Auf Heise gibts grad einen Artikel zu Googles neuen bahnbrechenden Tools zu Barrierefreiheit und Benutzbarkeit: Google-Tools für barrierefreies Web, wo man sich beim Lesen schon fragt: „die lernen es endlich?“, die Klicks auf die Angebote machen dann allerdings tatsächlich wie erwartet fassungslos.

Der erste Link im Artikel führt bei deaktiviertem Javascript auf eine weitgehend leere Seite. Die Links auf dieser Seite sind fast ausschliesslich „JS-Ankerlinks“ die per JS und/oder Ajax irgendwelche Inhalte nachholen sollen. Ohne JS kann man da munter rumklicken um in leere Bereiche der Webseite zu springen. Kann die Vollidioten mal jemand zurück in ihr bescheuertes Scheiss-Buch schicken?

Die Seite hinter dem 2. Link macht die Sache noch konsequenter, hier gibt es ohne JS gar nichts anzuklicken.
Es gibt ein scrollbares DIV mit einem Screenshot der Wikipedia-Seite zum Thema „Accessibility“, wo das anzupreisende Tool aktiv zu sehen ist. Für Alternativtext etc. hat es selbstverständlich nicht gereicht. Es gibt einen lesbaren kurzen Beschreibungstext daneben, der Informationen hauptsächlich der Art enthält, in welcher Chrome-Version das Tool nicht läuft und ein paar weitgehend nichtssagende Sätze dazu, was es macht und wie man es installiert.
Es gibt ein paar nach Schaltflächen aussehende Elemente, die machen nix. Ach, sagte ich schon.

Die restlichen Links hab ich mir nicht genauer angeschaut, diverse Sachen gehen da besser, andere sind der selbe Murx wie die ersten beiden.

Halten wir fest: es ist 2012 und wir brauchen Javascript um Tools zu Barrierefreiheit und Benutzbarkeit zu vermitteln. Ich hab schon schlechtere Scherze gehört, aber nicht aus seriösen Quellen.

Spass mit Google…

Jetzt drehen sie endlich durch:

404. That’s an error.

The requested URL /&gbv=1&sei=[1] was not found on this server. That’s all we know.

(suche nach „test“) mit deaktiviertem Javascript.

Der Internetkonzern Google ist solide ins Jahr gestartet: Im ersten Quartal steigerte der Suchmaschinen-Riese seine Gewinne auf 2,9 Milliarden Dollar, das sind rund 61 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

(spiegel.de)

Kann die da draussen mal bitte jemand alle in ihr beschissenes Buch zurückschicken?

[1] Browser- und IP-abhängige variable Zeichenfolge

[1]²

03:20:47: OTR: ich krieg was anderes
03:20:53: OTR: Ja, eben. Das wundert mich.
03:20:54: OTR: beitrag fixen
03:21:03: OTR: Schreib rein ‚Arschloch‘.
03:21:09: OTR: Zieht immer.

Cufón? Häh?

Was hab ich denn da wieder für eine hammergeile Scheisse verpasst; Cufón, der neueste Javascript-ScheissHype aus dem Web, soll Sifr u.Ä. ablösen. Grosses Kino!
Das muss ich mir anschauen.
Erster Eindruck: Sieht aus wie Grafiken; hybsch.
Zweiter Eindruck: Skaliert wie Grafiken, nämlich gar nicht; schnell weg hier, was soll ich mit dem Scheiss?

Oder hab ich ein Brett vorm Kopp, wer ausser Grafikern, Architekten und Apfeldeppen verwendet sowas ernsthaft im Web? Lemminge?

Link: sorccu / cufon (github.com)

Spass mit Pufferüberlauf

geht so:
Javascript deaktivieren, http://stackoverflow.com/ besuchen, und sich über eine „Fehler“meldung freuen:

Stack Overflow works best with JavaScript enabled

Ich hab nicht gelacht. 😮

(thx an blacker47)

CSS3 durch JavaScript?

Eric Meyer will nicht darauf warten, dass alle Browser CSS3 unterstützen, er sieht JavaScript als Lösung. JavaScript soll automatisch CSS-Angaben auslesen und entsprechend umsetzen. Mehrere Hintergrundbilder, die für ein Element per CSS definiert werden, sollten so zB erkannt werden und durch per JS generierte DIVs umgesetzt werden. Als ersten Schritt sieht Eric das Projekt Sizzle.

Zusätzlich könnten weitere Eigenschaften auf diese Weise umgesetzt werden – etwa „wackelnde“ Buchstaben oder ähnliches. Den Artikel sollte man lesen und sich über das Thema Gedanken zu machen kann auch nicht schaden.

Wer versteht diesen Witz?

Auch wenn er nicht sonderlich lustig ist; mich würde interessieren, wieviele das Bild hier verstehen.
Klick mich, ich bin ein Link!

Spass mit Browserdetections

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich es versäumt habe, bei meinen Hurrarufen zu „Spiegel Online Mobil“ hier und hier mir die Browsererkennung genau anzuschauen, oder ob die Fachkräfte das zwischenzeitlich da eingebaut haben, nun gerade fand ich durch Zufall heraus, welcher innovative Hokuspokus da betrieben wird:

Die Browsererkennung für mobile Browser läuft über Javascript (!). Weiterlesen »

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