Ich möchte kein Strassenmusiker sein

https://www.youtube.com/watch?v=gGigVLzMmDc
Mal den Dieter Bohlen neu justieren, is schwierig aber – ääh – „ja da zahlt ja keiner was für“.

Moderator: Du würdest sagen: „Musik im Netz – freigeben?“
Bohlen: Ach – Klar!

via: http://waschtrommler.org/2012/03/25/regener-versus-bohlen/

Einheitlicher Klinkenstecker für Kopfhörer

Stern.de schreibt:

Kopfhörer-Stecker für Handys, Laptops oder MP3-Player sollen künftig weltweit einen einheitlichen Standard haben.

Ja, und welcher wäre das? Ein Klinkenstecker, jippie!
Was ist mit Geräten, die ihre Kopfhörer über den USB-Ausgang versorgen? Die müssen dann durch zusätzlichen Anschluss Weiterlesen »

Wav in Midi umwandeln…

eine relativ anspruchsvolle Aufgabe für ein Programm. Es gibt da allerdings tatsächlich einige die das auch teilweise ganz gut machen, es gibt nur einen kleinen Haken: sie kosten teilweise richtig viereckiges Geld, und in den Demo- oder Trial-versionen kann man nur 10 Sekunden oder gar nicht speichern. Weiterlesen »

HTC: Lautstärke zu leise (Tutorial)

Ach bevor ich’s vergesse, noch ein Tutorial.
WochenMonatelang hab ich nach Lösungen gesucht, bei meinem HTC Touch die Lautstärke des Kopfhörers auf erträgliche Pegel HOCH-zuschrauben. Erst dachte ich, dass es am Touch (bzw: Nova) läge, aber mein Trion zickt genauso. Als Windowsuser fällt einem da zuerst ein, dass es irgendwelche Registry-hacks geben könnte, eine Google-suche dazu verläuft aber eher negativ. Das Problem scheint eher eine DLL und allzu bekannt zu sein.
Interessanterweise war das bei meinem ersten WM-PDA (HTC/ SDA Mini) noch nicht so, da konnte man sich noch einen zünftigen Hörsturz holen.

Herrje, bin ich wieder redselig.

Lösung: Weiterlesen »

Andrian Kreye, Süddeutsche

Dir wird man unter Umständen eines Tages einen dicken Orden an die Brust heften, weil Du es warst, der das Internet ohne grossen Aufwand mit Geruch verbunden hat. Mundgeruch.
Man muss nur 2 Zeilen von Deiner Hirnakrobatik lesen und schon verbreitet sich ein – ääh – schon möchte man schön weit weg flüchten, fern jeder Projektionsfläche, ob dieses hanebüchenen Hartgeschwafels.

Doch was sich da unter der Flagge von Freiheit, Fortschritt und digitaler Innovation als vermeintlich revolutionäre Gegenkultur formiert hat, ist nichts anderes als die Annektierung des Kulturbetriebes durch eine Technikbranche.

Darf’s nicht noch etwas mehr sein? So etwa: „Nazis enteignen die Rolling Stones“ oder was der Art? Nee? Schade. Über Auswurf a la:

Die Inhalte, wie nun jede Form von Kultur im Branchenjargon (von AOL+Compuserve etc. (red. Anm.)) genannt wurde, waren Gratiszugaben.

hätte man schon herzlich lachen können.
Ach so, für solch Müll hat Dir die Süddeutsche auch Geld überwiesen? Dann hab ich mal nix gesagt.

Die Aushebelung der Urheberrechte schafft jetzt schon ein Zweiklassensystem mit einem tiefen Graben zwischen Stars und einem kulturellen Prekariat. Die Auswirkungen auf die Zukunft der Kulturen ist schwer abzuschätzen. Sicher, die Kreativität, die digitale Technologien freisetzt, ist nicht zu leugnen. Doch da wird viel schöngeredet. Der beliebte Vergleich zwischen Urheberrechten und Patenten hinkt. Patente lassen sich vermarkten. Tantiemen sind dagegen nur ein kultureller Gesellschaftsvertrag. Der ist nun in Gefahr.

Uuh, Moment, muss mir mal kurz ne Träne wegdrücken.

Link: Kopierschutz am Ende – Falsche Revolutionäre (sueddeutsche.de)

Update: Siehe auch: kurz korrigiert 7: kulturprekariat und stars (fluechtigenotizen.wordpress.com)

Unknorke, Lars Niedereichholz

ist, wenn man ein Hörspiel so anfängt:

Ich betrete die Terrasse und die Holzplanken knarren unter meinen nackten Füßen.

Gänsehaut Alter, Ich betrete die Terrasse und die Holzplanken knarren unter meinen nackten Füßen! Warum müssen Hörspiele generell so theatralisch und platitüdisch überkandidelt und vor allem am schlimmsten IMMER gleich doof anfangen? Oh, es geht schon weiter, ich bin ja nicht so, ich geb‘ Dir noch eine Chance:

Tiiief unter mir erblicke ich die Küstenstrasse und dahinter einen breiten Strand, aus dem zerklüftete Felsen wie Festungen emporragen. In der Brandung dreeeht und wendet sich elegant ein einsamer Wellenreiter, bevor er in der schäumenden Gischt zu verschwinden droht.

Muaaah, Moment, bin mal kurz kotzen. Für so was geben Leute Geld aus? Das ist Schmonze, die ich mit 7 Jahren geschrieben habe. Wenn man mal gutgemenschelte Banken weglässt, die ich zwar für ein ausbaufähiges und tendentiell lustiges Konzept für ein Hörbuch halte, die es aber damals bei uns in der Ostzone nicht gab, glaube ich, kann man Dein aufgeregtes Gequatsche direktemang in die Tonne kloppen.
Ok, weil ich meinen guten Tag hab, schau ich mal mittenrein:

Ich blicke auf den indischen Ozean und warte darauf, dass der grosse rote Ball am Horizont versinkt. Die wenigen Wolken stehen in dunklem Orange und sattem Weiss am Himmel, völlig bewegungslos; wie in einem Ölgemälde.

Weisste was, Lars Niedereichholz, ich bin Dir gar nicht wirklich böse, sondern dem Kumpel der mir diesen Abfall empfohlen hat, ganz im Gegenteil – Du kannst es ja nicht besser, ich bin dankbar, dass Dir Deine Eltern einen solch prägnanten Namen vererbt haben.
Den werde ich mir nämlich merken. Dann kann ich Dein Geseier beim näxten Mal direkt nach dev/null abspeichern.

John Wayne: http://www.google.de/search?q=unknorke+lars+niedereichholz

Remix aus 70.000 Einzelsongs bei GEMA anmelden

Aktionskünstler Johannes Kreidler war gestern bei der GEMA um ein Lied anzumelden, das 70.200 (Siebzigtausendzweihundert!) Zitate aus anderen Songs beinhaltet. Für die Anmeldung des Liedes (product placement) reichte er dementsprechend 70.200 Formulare mit Einzelnachweisen ein. Ziel der Aktion ist der Protest gegen die Absurdität der aktuellen Gema-Regelungen. Weiterlesen »

CSS Suxxx

Zum mitsingen für frustrierte Webdesigner: CSS Suxxx

Nokias Radiosoftware, liebe SpOns…

… die Ihr hier gewohnt tollpatschig und genauso gewohnt (heute erst den superdämlichen Iphone-Artikel im Print-Spiegel von Anfang November gelesen) merkbefreit:

Die vielfältigen und nach persönlichen Vorlieben sortierbaren Internet-Radiosender werden endlich mobil.

beschreibt, dürfte den meisten Leuten weit am Arsch vorbeigehen, weil es seit einer kleinen Ewigkeit zünftige freie Software zum Radiostreamen und obendrein MP3, Ogg und Co-hören für’s Handy gibt.

Wollt’s nur mal wieder gesagt haben.

P.s. Damit’s Google auch weiss; Mortplayer heisst das grossartige Stück Software.

Technorati Tags: , ,

Tokio Hotel – beste Website

Yeah!

Wenn das hier:
hc_002.png
bei den MTV Europe Music Awards ’nen Preis für die „beste Website“ bekommt, dann, ähem, dann möcht‘ ich beim besten Willen wirklich nicht wissen, wie die anderen aussahen, die in der Wertung drin waren. Weiterlesen »

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