Wie die aufmerksamen Beobachter der Gesetzgebung gegen illegale Filesharer in Frankreich von der Zeitschrift Numérama herausgefunden haben, verwendet die neu geschaffene Kontrollbehörde ein Logo mit der Typo „Bienvenue“, die im Jahre 2000 exklusiv für France Télécom entwickelt – und entsprechend lizenziert wurde. Die Praxis der Behörde fällt demnach unter nicht-lizenziertes Kopieren, was genau den Tatbestand erfüllt, den die Behörde im Falle der Filesharer, wie mehrmals angekündigt, in „Tausenden von Fällen“ vor Gericht zu bringen beabsichtigt.
Die DNS-Server der Internetprovider haben bekanntlich nicht den besten Ruf. Nicht nur, dass sie auf eigene Suchseiten umleiten, wenn die Domain nicht gefunden wurde, seit Zensursula müssen sie die DNS-Einträge auf Wunsch des BKA auch zensieren. Wer darauf keine Lust mehr hat, kann andere, freie DNS-Server benutzen. Soeinen bietet unter anderem der Datenschutz-Verein FoeBUD an und bis vor kurzem habe ich diesen auch benutzt. Seit einiger Zeit sind nun aber diverse Internetverbindungen (Browser, Mail, etc.) sehr langsam. Das gilt allerdings nur für Anwendungen, die DNS benötigen, also Verbindungen über Domains aufbauen. Torrent-Clients sind demnach z.B. nicht betroffen, da sie die direkten IP-Adressen der anderen Peers ansteuern. Auch Nachts waren die Verbindungen schnell, anscheind greifen da weniger Leute auf den FoeBUD-DNS-Server zu.
Ich bin dem FoeBUD sehr dankbar dafür, dass sie einen kostenlosen (!) freien DNS-Server zu Verfügung stellen, unter diesen Bedingungen ist der aber für mich unbenutzbar. Inzwischen bin ich auf einen anderen vertrauenswürdigen DNS-Server umgestiegen und bin sehr zurfieden. Eine Anleitung wie man einen DNS-Server einstellt und eine Liste mit freien DNS-Servern stellt der CCC-Berlin bereit.
Update: Spannend in dem Zusammenhang sind natürlich auch die DNS-Pläne von Google, zu denen unter anderem fefe ein paar Sachen aufgeschrieben hat.
kann ich mich irgendwie überhaupt nicht anfreunden.
Meinen persönlichen Hauptgewinn bekommen:
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Etwa 50% der Seiten der Preisträger skaliert (bei nur-text-zoom) nicht fluid, sondern rechts aus dem Browserfenster hinaus (Extra-scrollbalken, jippie).
Desweiteren verwenden mehrere der Preisträger feste Höhen für diverse Elemente, so dass Text überläuft, teilweise auch weisse Schrift in weissen Hintergrund hinein. Bspw. bei www.bund.de, aber da ist man nach dem Skalieren eh schon verloren.
Das Selbe gilt für browserseitig eingestellte minimale Schriftgrössen.
www.dhl.de beglückt mich mit einem inlineframe, www.weisse-liste.de, was eigentlich am brauchbarsten ist hat da rechts einen „Ihre-meinung-button“, auf den man sich tot-klicken kann, Zeit-online bekommt für ihr altbekanntes interaktives Ratespiel „wo zur Hölle ist mein Fokus?“ eine Biene in Bronze, alles in allem kristallisiert sich bei den Preisträgern die Frage heraus, was man eigentlich noch alles falsch machen muss um KEINE Biene zu bekommen.
Goldgewinner Manufactum glänzt neben anderen Schwächen mit: h1, h2, h3, h4, h5, h6 { font-size: 1em;}
Das muss ich nicht verstehen…
… beim groben Scannen meines Spamordners fiel mir eine Müll-Mail aus Deinem Hause besonders auf, die mir vom Betreff etwas Stirnrunzeln aber auch Heiterkeit bereitete:
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Primacall ist ein Telefonunternehmen aus Berlin, das sich selber so beschreibt:
primacall mit Sitz in Berlin ist ein bundesweit tätiger Anbieter von Telekommunikationsdienstleistungen. Das Unternehmen bietet Sprach-, Internet- und Datendienste an.
mit Verlaub, Sie sind ein ausserordentlich lustiges Kerlchen, dürfte ich bitte erfahren, wo Sie ihre Drogen beziehen?
Ich hätte da nämlich auch gern etwas davon:
Es ist eine eigentümliche Schar, die sich unter dem Banner der Netzfreiheit versammelt hat. Einerseits kriminelle Geschäftemacher, die das Internet benutzen, um verbotene Produkte an den Mann zu bringen, und andererseits ein Ensemble von Freiheitskämpfern, die ihre anarchistischen (kein Staat!) oder kommunistischen Ideen (kein Eigentum) in der virtuellen Welt des Internets realisieren wollen.
Update:Wie Netzpolitik berichtet, hat Alexander Lehmann, der Schöpfer des Videos, eine Ankündung zu einer Abmahnung bekommen. Abgemahnt werden soll von der Agentur KemperTrautmann, die für die „Du bist Deutschland“-Kampagne verantwortlich ist.