Bastian Sicks Bücher verkaufen sich schlecht…

… zumindest in Apotheken, ich weiss auch nich warum.

Tatsachenbehauptung? Satire? Abmahnfähig?

Wenn ich mir das Trara da so anschaue um eine angebliche Satire der Welt, die auf Google angeblich sinnentstellend verkürzt wiedergegeben wurde, dann fällt mir wirklich nix mehr ein. Na doch, paar Sachen schon, aber bei derart dünnhäutigen Prozesshanseln … naja.

Wenig überraschend geht es im Verfahren des Buchautors Sick gegen Google um dessen Kernkompetenz: das geschriebene Wort. Genau gesagt um ein einziges Wort – “Satire”. Dieses Wort vermisste Sick, als er seinen Namen googelte. Auf der ersten Seite der Google-Suchergebnisse zu “Bastian Sick” tauchte folgender Treffer auf:

Showbusiness: Eklat – Bastian Sick tritt unter Buhrufen ab…

Kernkompetenz. Gnihihi.

Googles Sorgen mit einem gekränkten Autor (lawblog.de)
(Satire) (Notizblog)

Spass mit SMS…

haben die da bei Vodafone:

Der Mobilfunkbetreiber Vodafone Egypt protestiert gegen SMS, die auf Veranlassung der ägyptischen Regierung verschickt werden.

Verrückt oder? Auf Veranlassung der Regierung werden SMS verschickt? Wo war eigentlich Vodafones grosses Maul die vergangenen Tage, als Vodafone auf Veranlassung der Regierung den Hebel umlegte? Im wohlverdienten Urlaub?
Lustig, nee? Nee, garnich, DAS ist lustig:

die ägyptischen Behörden könnten die Mobilfunkanbieter – neben Vodafone sind das Mobinil und Etisalat – nach den Telecom-Gesetzen dazu zwingen, bestimmte Kurzmitteilungen zu versenden; dabei hätten die Unternehmen auf den Inhalt der Botschaften keinen Einfluss und könnten auch nicht auf sie antworten

Frag mich jetzt bitte keiner, seit wann es diese Gesetze gibt, aber das Gemaule von Vodafone zu DIESEM Zeitpunkt empfinde ich als mehr als schäbig.

Quelle: Vodafone kritisiert ägyptische Regierung (heise.de)

Facebook ist Admins Liebling

Ein gutes haben diese ganze SchmeissfliegenLemming-Plattformen ja dann doch, Filter drauf, Klappe tot. Ich wünschte es gäbe mehr Deppen da draussen…

Was ich allerdings nicht ganz verstehe:

Immerhin 14,2% der OpenDNS-Benutzer haben facebook.com in ihrer Blacklist eingetragen. Noch vor myspace.com (9,9%) und YouTube (8,1%). Zugleich haben aber 12,6% facebook.com in ihrer Whitelist aufgenommen, gestatten also den Besuch der Website ausdrücklich.

(Hervorhebung von mir)
Etwas irreführend allerdings auch dabei, dass nicht auf firmeninterne Filter eingegangen wird. Schliesslich gibt’s da draussen auch noch 2-3 blickigere Admins, die aus Datenschutzgründen nicht alles bei OpenDNS abkippen.

Fast ein Viertel der Unternehmen sperren Facebook – wenn sie es können (intern.de)

Spass mit Chrome…

hatte ich da grad kurz:

Google stopft fünf Lücken in Chrome
Zwei der fünf mit dem Update 8.0.552.224 gestopften Lücken

was ich mich dabei frugte: wäre bei sowas nicht eine neue Version gerechtfertigt?
Leider nicht sehr originell, im Forum war da jemand schneller (derzeigt einzigst gegrünter Thread):
Und die Versionsnummer wird gar nicht auf 9 erhöht? (heise.de)

Wikileaks bei OVH?

Ehm, keine Ahnung, wo die heute sind, gestern zumindest waren sie angeblich bei OVH gehostet und ich meine; eine sehr gute Wahl. So müssen sich die ganzen Verbrecher in irgendwelchen Ministerien oder Geheimdiensten keine Sorgen mehr machen, wie sie das aus dem Netz bekommen, das kann OVH ganz gut selber… Zumindest, was die DNSe betrifft, hat OVH Experten, die in schöner Regelmässigkeit dafür sorgen, dass das komplette OVH-“imperium“ einfach mal eine halbe Stunde down ist. Und wenn die gute Laune haben schaffen die das sogar einmal wöchentlich.

Ach, wo ich bei Wikileaks war, gegen Paypal gibt’s ja zig gute Gründe, sei’s die doppelt-abzocke bei Ebay, oder überhaupt nur der völlig überzogene Preis der „Dienstleistung“ nun kommt ein weiterer hinzu, die haben Wikileaks das „Konto“ gesperrt. Begründung sind die AGB, und man kann sich schon freuen, was da noch alles nachkommt, bzw. wem die noch alles so die Konten sperren demnäxt:

Paypal schließe die Benutzung seiner Dienste aus, wenn dadurch „illegale Aktivitäten“ gefördert werden.

Hybsch, mehr davon. Nebenbei haben die dann auch noch das Konto der Wau-Holland-stiftung gesperrt, ich muss mir bei Paypal endlich mal ein Konto einrichten, damit ich in solchen Fällen dann auch eins kündigen kann.

Was von Amazon zu halten ist, dazu ist das Netz mittlerweile vollgeschrieben, ich empfehle diesen Artikel.

Quellen:

Spass mit Acrobat…

haben die da hier bei Netzpolitik.org.
Auf der einen Seite ein Artikel zu einer Kampagne der FSFE, wo es drum geht, auf Regierungs-/ Behördenseiten links zum proprietären BullshitAcrobatreader von Adobe zu finden und diese unauffällige Werbemassnahme zu melden und zu sammeln.
Soviel als kurzer Abriss, worum’s geht, wer die genauen Hintergründe mag, der Link steht oben.

Der spassige Teil an der Geschichte sind die Kommentare zu dem Artikel. In meinem jugendlichen Leichtsinn bin ich bisher davon ausgegangen, dass auf netzpolitik.org ein etwas aufgeklärteres Publikum zugange wäre. Pustekuchen. Das ist durchwachsen und fast durchgängig so extrem dumm und bläuäugig da, dass ich nicht glauben möchte, dass da eine Handvoll Trolle ihr Spiel spielen.
Ein paar Kotzproben:

Mac kaufen und schon ist Adobe Vergangenheit

Ok, mit Smilie, könnte sich um einen Scherz handeln, Kotztüte bereithalten:

In der Regel verlinke ich dann auf die Variante von Adobe. Der Adobe Acrobat Reader ist kostenlos, funktioniert und ist für die wesentlichen Plattformen verfügbar.

Ich finde die Aktion nicht gut. Auf eine Software zu verweisen, die die höchste Marktdurchdringung hat, bzw. am Meisten benutzt wird, um ein Format anzuzeigen sollte die Entscheidung des Anbeiters der Dokumente sein.

Nee, das geht gar nicht. Bitte mal keine Atombomben auf Ameisen werfen, danke.

Was gibt es denn für vernünftige Alternativen zum Adobe Reader um PDFs auf einem Windows-System zu betrachten?

Wer mehr braucht:
Die Jagd hat begonnen: Stoppt unfaire Werbung auf Regierungsseiten (netzpolitik.org)

The Yes Men fix the world

„The Yes Men fix the World“ als p2p Edition kann man kostenlos unter CreativeCommons-Lizenz runterladen und verteilen, weil die Aktivistengruppe von der US Chamber of Commerce (eine Lobbyorgnisation, ähnlich der Handelskammer) verklagt wird und alle Kopien zerstören soll. Da bietet es sich natürlich an, die Datei dezentral per Torrent zu seeden. Ich kann die Yes Men nur empfehlen! Politischer Aktivismus mit Lach-Garantie.

Neues von der Apple vs Adobe-front

Adobe claims that we are a closed system, and that Flash is open, but in fact the opposite is true. Let me explain.

First, there’s “Open”.

Einfach köstlich. Da beharken sich Apple (bekannter Spielzeughersteller) und Adobe (bekannter Epileptikerschreck) seit Monaten wegen Flash&Co, dass man nur müde drüber gähnen kann.
Mittlerweile aber kommt Hartdepp 1 daher mit seinen bekannten Lügen, Halbwahrheiten und Auslassungen und klebt seinen geistigen Dünnschiss ins Netz, da lässt sich’s der andere auch nicht nehmen und kontert mit ebensolchem. Zur Erinnerung für die nicht Mitgekommenen, es handelt sich um erwachsene Menschen, die nebenbei noch Konzerne lenken.
Dooferweise finde ich grad den bescheuerten Erguss von Adobe nicht, daher belass ich’s bei ein paar Zitaten aus den kranken Apple-hirnen:

Apple even creates open standards for the web. For example, Apple began with a small open source project and created WebKit…

Auf solch suggestivem Scheissdreck baut Apples Imperium auf. Sätze so formulieren, dass den ganzen Fanbois der Sabber runterläuft. Mitnichten eine Lüge, man könnte sich hier bestenfalls am „began“ aufhängen. Richtig muss es natürlich „stole“ heissen. Und ganz richtig: „Wir haben uns fertige funktionierende Software (KHTML, KJS und so) hergenommen,  (wie das Apple immer schon tat) jeweils ein bisschen dran rumgeschraubt, überall runde Ecken drangepappt, einen neuen Namen dran und fertig ist die OpenSource-Innovation aus dem Hause Apple.“

Adobe has repeatedly said that Apple mobile devices cannot access “the full web” because 75% of video on the web is in Flash. What they don’t say is that almost all this video is also available in a more modern format, H.264, and viewable on iPhones, iPods and iPads.

H.264 offen? Auf’s Maul?

Apple has adopted HTML5, CSS and JavaScript – all open standards.

Haha! Die guten Menschen bei Apple! Unterstützen offene Standards.
Ohne diese offenen Standards könnte Apple einpacken. Wie soll das denn sonst gehen? Für jede Webseite eine App oder wie? Ach, das geht ja tatsächlich bei Millionen Vollhonks da draussen. Und wenn Microsoft, diese Drecksbude, diese Drecksbude anno weissnichtmehr mit etlichen Millionen und nem Internet-Explorer (Internet Explorer!) nicht aus der Bedeutungslosigkeit und Lethargie geholt hätte, dann müsste man sich heut nicht solchen Firlefanz anhören.

Notrufbuttons müssen her!

Der Bund Deutscher Kriminalbeamter macht Werbung für sein Notrufsystem im Internet, das Web Patrol genannt wird. Ein Browser-Plugin soll bei Druck auf einen Alarmknopf einen Screenshot der besuchten Website oder eines Chats erstellen und an eine Clearingstelle der Polizei übermitteln, die rund um die Uhr besetzt ist.

Yeah. Ääh, Moment, kann ich auch was von den Drogen haben, die offenbar beim „Bund Deutscher Kriminalbeamter“ so konsumiert zu werden scheinen?

„Um die Internet-Kriminalität in den Griff zu bekommen und die Sicherheit für die Nutzer zu erhöhen, schlagen wir ein Notrufsystem im Internet, eine 110 im Netz, vor“, … „So könnten beispielsweise Aufrufe zu einem Amoklauf oder kinderpornografische Inhalte frühzeitig gemeldet werden“

Jippie! Weiterlesen »

Spass mit „geistigem Eigentum“…

haben die in Frankreich mit ihrer Zensurbehörde:

Wie die aufmerksamen Beobachter der Gesetzgebung gegen illegale Filesharer in Frankreich von der Zeitschrift Numérama herausgefunden haben, verwendet die neu geschaffene Kontrollbehörde ein Logo mit der Typo „Bienvenue“, die im Jahre 2000 exklusiv für France Télécom entwickelt – und entsprechend lizenziert wurde. Die Praxis der Behörde fällt demnach unter nicht-lizenziertes Kopieren, was genau den Tatbestand erfüllt, den die Behörde im Falle der Filesharer, wie mehrmals angekündigt, in „Tausenden von Fällen“ vor Gericht zu bringen beabsichtigt.

Ich hab nicht gelacht!

Quelle: Wird Hadopi das Internet gesperrt? (telepolis)

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