Die polnische Inkonsequenz

sieht so aus:

… Bürgermeisterin von Warschau, Hanna Gronkiewicz-Waltz … des Amtes enthoben worden.

Als Begründung gab er an, die liberale Politikerin habe die Steuererklärung für ihren Mann zwei Tage zu spät abgegeben.

Da fragt man sich doch: was ist aus der guten alten standrechtlichen Erschiessung geworden?
siehe auch hier und hier.

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Mal abgesehen davon…

dass mir einerseits in 20 Jahren gross und breit und medial medienwirksam ein Strick daraus gedreht werden wird, dass ich hier semi-öffentlich klammheimliche Freude ob der angekündigten Milliardenstrafe für Microsoft wegen der mutmasslichen Verletzung von MP3-Patenten kundtue, andererseits aber ich trotzdem mich wundere, wo hier eigentlich der zwar übliche aber trotzdem berechtigte Aufschrei aus der „No-Software-patents“-Ecke bleibt, stelle ich mir gerade 2,5 Fragen, primär; ob ich ein Brett vor dem Kopf habe, oder die bei der Zeit, die einen Beitrag zum Thema mit Bill Gates teasern, untertitelt mit:

Microsoft-Chef Bill Gates mit einem MP3-Spieler. Die Technik wird für ihn nun teuer

und zwar, ob:
1. Nicht Steve Ballmer der Chef von Microsoft ist, und wenn erstens das mit dem Brett auf meine Kappe gehen sollte:
2. Der Bill das aus seiner Privatportokasse zahlen muss.

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Hacken für jedermann

… betitelt Ansbert Kneip in SpOn hier einen Artikel, der ihm in einer Kaffeepause aus dem Ding überm Hals gefallen ist.
Über die rechtlichen Belange hat sich das „Notizblog“ schon ein paar Gedanken gemacht, ich schau mir mal die Inhalte an:

Nach einer halben Stunde hat das Programm zwischen 30 und 50 Computer gefunden, die ohne Firewall und andere Vorsichtsmaßnahmen online im Netz stehen.

Mhh, ohne Firewall? Woran erkennt man das? Ich hab hier auch eine Firewall und trotzdem ist der Zugriff aus dem Netz auf meinen Rechner möglich. *Kopfkratz*
Soviel zum Korinthenkacken, nu wird’s etwas ernster:

Es (verwendetes „Hacker“tool“) zeigt an, welche Teile der Festplatte und welche Ordner einsehbar sind (oft die Festplatte D, auf der die meisten Windows-Nutzer ihre Daten aufbewahren, häufiger noch den Ordner „Eigene Dateien“).

Uuuuh, also Festplatte D gut und schön, und gern auch „oft“, wenn man mal frech so grob über den Daumen geschätzt 2-5% der User, die eine zweite Festplatte haben, die als „D“ eingebunden ist – oder, sollte der gute Ansbert eine Partition D meinen, die dann doch bei wiederum schätzungsweise so 10-25% rumdümpeln dürfte – als „oft“ definiert, darf man dann die „meisten“ Spiegelredakteure auch als „grösstenteils Deppen“ bezeichnen? Oder „meistens“ plan- und ahnungslos? Ja? Nein? Egal, noch was zur Grammatik:
„häufiger“ bezieht sich das jetzt auf die Anzeige im Tool oder auf die ominöse „Festplatte D“? Wenn letzteres, schonmal ’nen etwas fortgeschritteneren Dau getroffen, der es ohne allzu grosse Verrenkungen hinbekommt, den Ordner „Eigene Dateien“ auf eine andere Festplatte/ Partition zu bekommen? Ja? Ich glaube kaum.

Schöner wird’s doch auch noch:

Die Opfer kriegen davon nichts mit. Dabei ist die Sicherheitslücke, die das alles möglich macht, uralt: Bei Windows kann man Ordner oder ganze Festplatten freigeben, damit andere Rechner darauf zugreifen können.

Wie, das geht wohl bei anderen Betriebssystemen nicht? *Kopfkratz*

Die Lücke wäre leicht zu stopfen: Schon das Installieren des „Service Pack 2″, einer kostenlosen Sicherheitssoftware von Microsoft

Aha? Na dann.

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Mir kommen gleich die Tränen II

Wenn ich sowas les, dann – ähem – ach steht schon im Titel.

Mir kommen gleich die Tränen

Wenn ich sowas les, hach Gottchen, der arme Mann, böse böse Welt.

Ach, Waffenlobbyist Schreiber ist endlich frei

bevor ich das bei meiner Presseschau vergess; der Schreiber is frei:

Eine weitere Haft sei nicht gerechtfertigt, hieß es.

Klar, der Kohl läuft doch auch seit Jahren frei rum, hätte ich „Euch“ auch sagen können.

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Was‘ das denn?

Im Zeit-magazin hab ich demletzt (ja, gestern) ’ne nette und unterstützenswerte Kampagne von AOEL (Zusammenschluss verschiedener ökologisch/ biologischer Firmen: aoel.org) gegen Gentechnik sehen dürfen, und dachte mir, dass man da mal genauer nach Infos guggn kann.
Leider ist die Webseite von denen dann doch inhaltlich und auch vom Layout doch extrem langweilig und inhaltsarm, und technisch, naja, was sonst, natürlich steinzeitlich – arg, was wollte ich, das sollte kein Verriss werden – jedenfalls hab ich ein bisschen bei den Partnern da rumgeklickt und bin als Tofufreund (heutegestern natürlich schon ’ne ganze Packung Tofuwiener verdrückt – kein Witz) erst mal hier gelandet: http://www.alberts-tofuhaus.de/.

Lange Rede kurzer Sinn:
Wenn ich mir das so recht begugg, das is ’ne Bremse da, keine Fliege, oder? :D

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Wie hart dumm, liebe TAZ

… muss man eigentlich sein, wenn man zu mindestens 95% ahnungslose „Journalisten“ wie Daniel Schulz und Astrid Geisler engagiert, Artikel über (Bundes)Trojaner, und wie und ob man sich davor schützen kann, zu schreiben und denen – ich befürchte es zumindest – für ihren hoffnungslosen Müll ein Honorar zu überweisen?

– Kann ich den Trojaner nicht von meinem Computer fernhalten?
- Vermutlich nicht.

usw. usf.
Kann man nicht computerspezifische Themen von der Taz fernhalten? Oder, wenn es sein muss; Leute fragen, die sich mit sowas auskennen?
Wobei, innovativ in ihrer Ahnungslosigkeit sind die Guten auch:

… normalerweise leuchet ein Lampe an Rooter …

Ich mag nicht auf Details eingehen, dazu ist der Beitrag einfach 5 (fünf (!)) halbe Seitenspalten voller Halbwahr- und Ganzblödheiten – und wahrscheinlich falsch zitierter oder mit Sicherheit (sic!) aus dem Zusammenhang gerissener Passagen, dass man hier ’nen kleinen Roman schreiben müsste.
Wen’s interessiert:
Taz Freitag der 9. Februar, Seite 13, Titel: „Die trojanische Kriegserklärung“
Möglicherweise gibt’s das morgen oder demnäxt auch via Google Suchmaschine.
Artikel ist hier.

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Ein grosser Tag für die Wahrheit

Beim Tageszeitung lesen die letzten 2 Tage dacht‘ ich mir irgendwann: ok, da könnte man was bloggen dazu, eine Seite später: ohweh, nächste Seite: herrje, was is‘n nur los?
Angefangen hat das gestern, als dieser Nazi“journalist“, der den Derrick und den Kommissar erfunden hat, in der Taz (TAZ!) als Drehbuchautor und Schriftsteller bezeichnet wurde. (IN – DER – TAZ!)

Reinecker verfasste zudem Skripte für „Das Traumschiff“ und „Jakob und Adele“.

Zudem! Zudem könnte man mal in der Wikipedia guggn. oder – und da entschädigt’s dann wie so oft – heute die Junge Welt lesen.

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Spiegelspekulanten

Hach herrje, der Spiegel wieder heute zum Mord an 7 Chinesen/ Asiaten in Sittensen:

War siebenfacher Mord ein Racheakt der Chinesen-Mafia?

Im Text natürlich wie erwartet ausser Spekulationen null Anhaltspunkte, aber egal, ich hab mich schon bei der Überschrift gefragt, ob man das nich mit ’ner blonden Ische auf‘m Schoss noch ’nen Zacken BILD-beknackter hinbekäme? Etwa der Art:
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