Der Russe…

Headline im aktuellen Spiegel:

Die seelenlosen Spiele
Russland hat 38 Milliarden Euro in die Winterspiele gesteckt, [blablubb]. Dennoch blieben sich Russen und der Rest der Welt in Sotschi fremd. Für das deutsche Team endete Olympia gar mit einem Desaster – dem Dopingfall der Biathletin Evi Sachenbacher-Stehle.

… das isn ganz ausgebuffter Typ, hat der sich sogar einen „Dopingfall“ ausgedacht, fast so schlimm wie demletzt die Urkatastrophe des 2WK1. Den sollten wir im Auge behalten!111

Edit: den zugehörigen Artikel tatsächlich auch mal zunehmend angewidert dazu angelesen, und es läuft scheinbar tatsächlich darauf hinaus, dass die Evi wegen der bösen Russen gar nicht anders konnte als zu Dopen.

Gesehen: The Wolf of Wallstreet

Wikipedia sagt: „Der Film erhielt überwiegend positive Kritiken.“.

Dafür dass unterirdisches Kino der dümmsten Sorte geboten wird – wenn man die Filmkritik 30 Jahre zurückdreht – in den Achtzigern wäre das ein richtig steiler Plot gewesen … muss man sagen: „positiv“? Kann man machen, wenn schmale Schatten geworfen werden.
Für 2013  isses einfach nur absoluter Hartmüll. Positiven Kritikern kann ich mal unverbindlich anbieten  mit Anlauf die Nase geradezuziehen.

Hier schön in einer Reihe anstellen: …

… was für ein unfassbar langweiliger an den Haaren herbeigezogener hanebüchener unambitionierter Scheissdreck … Dieser Dumm-Quatsch ist so schlecht, dass er schon wieder schlecht ist.

Meine geliebten Taz-Schmierfinken…

Bildunterschrift* zu einem Teaser-Bild von Kaminer in einem Interview mit – tada! – Kaminer:

„Im Grunde geht es bei der Olympiade ja um die gleiche Geschichte wie in der Ukraine“

Genau, wir warten auf das grosse Hauen und Stechen! Oh, Moment, das hat der garnich gesagt?

Im Grunde geht es bei den Olympischen Spielen ja um die gleiche Geschichte wie in der Ukraine.

(später im „richtigen“ Text)
So isse die Taz, offenbar kein Geld für Lektorat über aber dafür darf stattdessen wahrscheinlich der waldorfgeprüfte Setzer und die Putzfrau im Text rumpfuschen.

* online ist leider leider weder das selbe Bild wie auf dem toten Regenwald noch das beschruppte Zitat-zitat zu finden, daher kann ich da leider keinen Link setzen.

 

Spass mit Arte.tv …

Heute gabs mal ne Doku über Bären und nen Wildhüter in Kamtschatka. Nicht sonderlich aufregend, kann man aber sehen.

Das meiner Erinnerung erste Mal, dass der Stream durchlief ohne zu buffern oder gar ganz stehenzubleiben.

Zum Schluss wurds allerdings nochmal ziemlich spannend:

hc_029

Ich hab nich gelacht!

Zu HOT (Crisis Mapping),

schreibt „die Zeit“ einen ausnahmsweise nich ganz schlechten Artikel:

Freiwillige aktualisieren Landkarten der philippinischen Krisenregion. Für die Helfer vor Ort ist das oft lebenswichtig. (zeit.de)

Dummerweise wurde der Artikel vor dem Veröffentlichen nicht kompetent gegengelesen (bspw. auch nicht vom im Artikel zitierten und scheinbar konsultierten Pascal Neis (ein Freak!;))) und da bleiben wie so oft diverse Komponenten einer Geschichte irgendwo liegen:

Als Vorlage für die Landkarten dienen hochauflösende Satellitenbilder; Details sind noch in Bereichen deutlich unter einem Meter zu erkennen. […]
Normalerweise sind Satellitenbilder ein teures Gut: Die Betreiber verlangen oft hohe Gebühren für die Nutzung der Aufnahmen. Ein Sonderabkommen mit den UN stellt jedoch sicher, dass die Krisenhelfer das Material für ihre Karten kostenlos bekommen.

Mei. Ja. Nein. So ein Mist.
HOT läuft in 2 Stufen.

  • Zuerst malt man die Sat-Bilder von i.d.R. Bing-Maps (ja, die bösen Microsofties geben ihre SAT-Bilder kosten- und bedingungslos an einen freien Konkurrenten – nämlich OpenStreetMap – ab und das sogar permanent),
  • erst im zweiten Schritt werden aus von der UN generös vorübergehend zur Verfügung gestellten semi-freien Quellen die Schäden drüberdokumentiert.

Auf deutsch: Das Material kommt (permanent) kostenlos von Microsoft und von diversen anderen Anbietern UND im Krisenfall gibt’s nochmal paar zeitnahe Häppchen extra.

Ach:

Bei dem verheerenden Erdbeben auf Haiti im Januar 2010 konnten die Krisenkartografen erstmals entscheidend helfen und erstellten teilweise völlig neues Kartenmaterial – auf der digitalen Landkarte der Insel hatte es vor dem Unglück große weiße Flecken gegeben.

Was „heuer“ auf den Phillipinen nicht sonderlich anders war.  Wenn nicht permanent grossflächig Daten an Google etc. verschachert oder gar verschenkt würden, könnte man sich auf  OSM(bzw.HOT-)Seite den zeitintensiven Schritt 1  sparen und gleich zur Sache kommen.

Ok, „gleich“ is so ne Geschichte, obwohl täglich und permanent Satbilder gemacht werden waren die diesmal auch erst nach Tagen verfügbar.

P.s. HOT=Humanitarian OpenStreetMap Team

Windows kaputtmachen…

Microsoft-Patch für Mausstottern unter Windows 8.1

Auja, brauch ich unbedingt noch!

Ah Mist:

Kurz nach dem Erscheinen von Windows 8.1 hat Microsoft eingeräumt, dass es mit dem neuen Betriebssystem zu ungewöhnlichem Verhalten bei der Mauseingabe kommen kann. Der Softwarehersteller hat nun einen Patch bereitgestellt, der drei unterschiedliche Phänomene adressiert.

Also ein Patch GEGEN Mausstottern, sag das doch gleich.

Quelle: heise

Der aktuelle Spiegel(42) …

… der wächst mal wieder über sich selbst hinaus.
Das ganze Heft wieder übervoll von Räuberpistolen und Schund und Müll, dass es eine wahre Freude ist.

Am besten hat mir der Artikel von Uwe Buse (Seite 56) gefallen. Da ist genau nichts, was man aus dem Zusammenhang heraus beispielhaft auszugsweise zitieren könnte, es ist komplett über mehrere Seiten mitsamt Punkt und Komma(ta) übelster ScheissdreckQuatsch.

Der Buse-Plot in Kurzform:
Der „Journalist“ Uwe Buse geht zu einer Firma, die Penetration-geschichten also Angreifbarkeit von Hard- und Software und dergleichen im Angebot haben, legt dort seinen Rechner und sein Handy auf den Tisch … und lässt im Artikel natürlich offen wie weit da der Zugriff zugelassen wird.
Die Hacker (das Wort „Hacker“ wird im Artikel gefühlt 200 Mal verwendet) dann jedenfalls hacken den derbe und a wait, geht doch was zu zitieren:

Was SPIEGEL-Reporter Uwe Buse bei einem Selbstversuch erlebt hat, kann auch jedem anderen Internetnutzer passieren

Jawoll! Ich stelle meinen Rechner und mein Telefon bei jemandem aufn Tisch, der das schon mal gemacht hat, dann kann mir das auch passieren. Wenigstens nur zur Hälfte gelogen.

Ok, noch ein willkürliches Zitat aus der Mitte:

Als Nächstes ruft mein Hacker Google Maps auf, klickt auf die Kartenansicht und zoomt sich von oben an mein Haus heran

Welcher „Hacker“ schaut sich bitte freiwillig die grottenschlechten Sat- und/oder Strassen-Fotos von Google an? (im Teaser taucht dann selbstverständlich unter anderen ein (falsch bzw. nicht lizensierter) Screenshot von OSM auf) )

Und zum Abschluss noch das Hilight:

Um künftig besser auf solche Angriffe vorbereitet zu sein, frage ich meine Hacker ein paar Tage später, wie ich mich schützen kann. Ich soll ein Leben führen, das mich sehr anstrengen wird. Keine Windows-Rechner mehr benutzen, sagen sie, sondern Linux als Betriebssystem.
Software-Updates immer installieren, und zwar schnell, das gilt vor allem für den Viren-Scanner. Eine Firewall einrichten, das Handy verschlüsseln, keine unnötigen Apps installieren. Kein Homebanking mehr, raten sie mir, schon gar nicht über das Handy, sondern immer persönlich zur Bankfiliale gehen und einen Vordruck ausfüllen.

Also, Mädelz: Kein Windows, Virenscanner immer aktualisieren, Firewall einrichten (wat?) (aufsmowl?) (dum?)

Heise:

Nach dem Bekanntwerden des Daten-Raubs bei Vodafone Deutschland gibt es nun ein…

Halt Deine Schnauze Du Depp!

Gut recherchiert…

Zum Thema „Südkorea führt Strassennamen ein“ schreibt die NZZ:

Zum europäischen Ordnungsschema gehört, dass jede Strasse einen Namen und jedes Haus eine Nummer hat. Dass es nicht überall in der Welt auf diese Weise organisiert ist, erfährt man beispielsweise, wenn man nach Südkorea kommt.

Oder nach Mannheim.

Keine Ursache.

Links:

Verworrene Zeiten…

der Spiegel heute so in einem Artikel zu einem begnadeten Spinner:

Es waren verworrene Zeiten. Braun und grün schlossen sich so wenig aus wie anthroposophisch und ewig rechts.

Is nich wahr, sowas gabs mal? Verrückt, kann man sich heute garnich ausdenken sowas.

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