2012 soll der Browser um Möglichkeiten erweitert werden, Tracking im Web zu kontrollieren und Inhalte einfach über mehrere soziale Netze zu teilen.
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Quelle: Roadmap für Firefox (heise.de)
…so für komisches Zeug?
zu Megaupload&Co:
Das deutsche Urheberrecht ist ein Eckpfeiler des Rechtsstaates und der sozialen Marktwirtschaft. […]
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wird noch besser:
Es erstaunt, dass Wikipedia, Google, die Grünen und viele andere durch ihre Proteste gegen SOPA und PIPA auch geldgierigen Internetkriminellen wie dem Gründer von Megaupload beispringen.
Zum Mitschreiben: Megaupload&Co sind Einzelfälle. So Einzelfälle wie korrupte Politiker in der Politik oder bei der CDU im Besonderen.
Geldgierige Kriminelle? Sicher, aber vor der CDU-Tür mal kehren wäre auch mal ein guter Anfang. Gibt’s da eigentlich schon Gesetzesinitiativen? War da nicht demletzt was mit dem Wulff? Gibt’s da irgendwas, solche Leute wegzusperren? Nein? Dann mal schön Fresse halten.
Besonders bei Themen wäre das hilfreich, wo die Berater nicht vom Fach sind, sondern die mit den Köfferchen.
Quelle: CDU/CSU will Netzsperren wegen Megaupload (golem.de)
Wer hätte das gedacht:
Im Kern besagen die neuen Richtlinien, dass Nutzerdaten der verschiedenen Google-Dienste wie der Google Plus, Maps, News, Youtube oder Picasa, aber auch Geodaten von verbundenen Android-Smartphones verknüpft und aufgezeichnet werden.
Guten Morgen!
Hebt Euch hinfort mit Euren google-apis, adsense und google+-buttons (und hunderten anderen Scheiss)!
Ma kuckn wann endlich irgendein ULD herkommt und denen auch endlich an den Koffer pinkelt.
Mehr dazu: Wer ist eigentlich diese ominöse Datenkrake?
Update: Passend zum Thema: Norwegens Datenschützer halten Google Apps wg. PATRIOT Act für rechtswidrig (intern.de)
Endlich wachen mal paar Leute auf, ich glaubs noch gar nicht.
Zitatquelle: Google will User komplett überwachen (netzpolitik.org)
wurde von fast allen und jedem bereits Erschöpfliches gesagt, möchte an dieser Stelle allerdings doch Korrupts Ergüsse dazu mal zusätzlich empfehlen, weil er es zum einen (wie so oft) schön schafft, die ganze Chose in wenige Worte übersichtlich und verständlich zu verpacken – zum anderen auch mehrere Aspekte reinbringt, die ich noch nicht hatte und woanders bisher auch nicht kolportiert bekam.
Beispielsweise:
Alles, aber auch alles, was an Maßnahmen und Ermächtigungen zum Thema “Terrorbekämpfung” und “Kinderpornografie” zusammen mit einem “Benutzen wir wirklich nur dann und dafür, ganz großes Indianerehrenwort!” gesagt wird, ist gelogen, dumm oder beides. Diese beiden Argumentations/Totschlagargumente zur Durchsetzung restriktiver Maßnahmen sind nun tot.
Staatstrojaner, einige Argumentationsanregungen (korrupt.biz)
haben die da im Kieler Landtag:
Aus dem Kieler Landtag wehte dem schleswig-holsteinischen Landesdatenschützer Thilo Weichert am Donnerstag heftiger Wind entgegen. „Drohgebärden sind nicht nur kontraproduktiv, sie sind auch rechtlich fragwürdig“, sagte Ministerpräsident Peter Harry Carstensen
Ich bin da nicht so tief drin in der Materie, aber versteh ich das richtig, dass der Herr Carstensen Straftaten tolerieren will? Dass er meint, das Internet wäre ein rechtsfreier Raum?
Das is ja mal putzig, wo in der Politik doch sonst das Geschrei nach KinderbergwerkAbmahnungen gross ist, wenn sich 11-Jährige Katzenbilder aus dem Internet laden oder ein paar MP3s.
Quelle: Politiker kritisieren Datenschützer-Haltung zu Facebook (heise.de)
haben die da in Schleswig-Holstein.
Das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz (ULD) fordert alle Stellen in Schleswig-Holstein auf, ihre Fanpages bei Facebook und Social-Plugins wie den „Gefällt mir“-Button auf ihren Webseiten zu entfernen. Nach eingehender technischer und rechtlicher Analyse kommt das ULD zu dem Ergebnis, dass derartige Angebote gegen das Telemediengesetz (TMG) und gegen das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) bzw. das Landesdatenschutzgesetz Schleswig-Holstein (LDSG SH) verstoßen.
[…]Erfolgt dies nicht bis Ende September 2011, wird das ULD weitergehende Maßnahmen ergreifen.
Das macht mal meinen Tag.
Was noch mehr meinen Tag macht sind die Kommentare in diversen Blogs und Co dazu, wo die ganzen Fratzenbuch-deppen auftauchen und bspw. bei Perun so schlagkräftige wie ausführliche Argumente wie „lächerlich“ anzubieten haben. Oder bei Faz.net, wo das gestern schon thematisiert wurde, wo dann die (pro-fratzenbuch-) Kommentatoren systembedingt so dumm sind, dass sie es nicht mal bis zum „lächerlich“ schaffen, sondern nur wie gewohnt mit VTs hantieren. Was mich da mal wieder wundert, dass einerseits der FAZ-Artikel relativ sachlich daherkommt, und andererseits einige wenige andere Kommentare tatsächlich auch von denkenden Menschen kommen.
Wo war ich? Ach, Schleswig-Holstein. Die Faz hat meinen wertvollen Kommentar von gestern nicht veröffentlicht. Ich nehme an, dass es daran liegt, dass da nur unfähige Internetausdrucker am Werke sind, und nicht, weil in meinem Kommentar das Wort NegerNazis vorkam – ääh, ach Schleswig Holstein.
Zu wünschen wäre, dass auch in anderen Ländern Empfehlungs- und entscheidungsbefugtes Menschenmaterial bezahlt wird um diesem Dreck endlich datenschutzkonform die Schranken zu weisen.
Update: Grad bei Netzpolitik.org gefunden:
Kommentar: Schleswig Holstein darf nicht mehr Liken bzw.: Kommentar: Trotz Schönheitsfehler: Richtig so, ULD! … sehr lesenswert.
Hacker aus China haben einem Zeitungsbericht zufolge das Weiße Haus ins Visier genommen und E-Mails ausspioniert. Die Angreifer, die sich mit einem Trick Zugriff auf hunderte Konten des Google-Maildienstes Gmail verschafft hatten, schnüffelten […]
Ich kann’s nicht mehr hören. Wer wird da denn für dumm verkauft? Die Chinesen? Die sind so dumm, ihre „Angriffe“
a: nicht zu verschleiern und
b: angeblich ausgerechnet „immer“ aus der Nähe von irgendwelchen Militärzentren zu spionieren?
Oder die Empfänger dieser „Nachrichten“, die keine Korrelation von gekaperten Rechnern in China und (aus China-sicht) anderswo herstellen können?
Die Chinesen wissen nicht, wie man Trojanerzombies in den USA oder sonstwo zusammenfrickelt und andersrum die Medien in den USA (und selbstverständlich bei Heise) nicht, wie man sowas in China macht. Ich bin ma kurz Kotzen.
Dumm, sind die Medien, die mir so einen Scheiss verkaufen wollen und am allerdümmsten sind Politiker im Weissen haus und auch sonst irgendwo, die einen Google-Mail-Account ihr eigen nennen.
Punkt.
Ach nee, nix Punkt, wem das noch nicht zu doof ist, der lese folgende korrelierende Meldung, und lache ganz laut:
LulzSec hackt FBI-Liaison und Sicherheitsunternehmen (heise.de); Kotzprobe:
Gestern hackte die Hackergruppe LulzSec einen Webserver der Sicherheits-Organisation InfraGard. Dabei fielen ihnen auch vertrauliche Daten eines Sicherheitsunternehmens in die Hände – dessen Chef verwendete dasselbe Kennwort für seinen Mail-Account.
[…]
LulzSec war es gelungen, über das InfraGard-Kennwort auf den GoogleMail-Account von Karim Hijazi zuzugreifen.
(Hervorhebung von mir)
Fette Gesichtspalme…
Link: Bericht: Chinesische Hacker griffen Weißes Haus an (heise.de)
… oder mit der SZ oder beidem hab ich da grad. Da gibt’s einen Artikel wo erzählt wird, dass auf dem Server Neckermann.de eingebrochen wurde und 1,2 Mio Mailadressen kopiert wurden. Ääh nee, das wird erzählt:
1,2 Millionen Gewinnspiel-Teinehmern bei Neckermann.de droht Ungemach: Datendiebe haben Namen und E-Mail-Adresse von den Firmenservern gestohlen.
und:
Neckermann.de habe umgehend […] die betroffenen Gewinnspielteilnehmer informiert und diese vor unerwünschten E-Mails gewarnt.
Also:
- wenn die Namen (lol?) und Mail-Adressen gestohlen wurden, wie konnten die Betroffenen denn kontaktiert werden?
- Neckermann warnt in einer Mail vor unerwünschten Mails. *koppkratz* Ist nicht der Sinn eines Gewinnspiels, unerwünschte Mails zu bekommen? Und wie erwünscht ist eine Mail in der mir mitgeteilt wird, dass auch weitere Spammer jetzt meine Mailaddi haben
- 1,2 Mio Leute melden sich bei Neckermann für Gewinnspiele an?
*koppkratzend ab*
Edith meint: auch bei SpOns, Heise & Co wird ähnlich aus der Neckermann-Pressemitteilung eine Nachricht zusammengeklaubt.
SpOn:
Von dem Angriff betroffen gewesen seien allerdings nur „Neben Systeme“, heiß es in einer Mitteilung des Unternehmens.
Nein. A: heißt es nicht und b: heiß es nicht.
Heise:
„Nach Bekanntwerden der Straftat sowie nach umgehenden Ermittlungen des Tathergangs haben wir die Sicherheit des angegriffenen Servers wieder hergestellt und zusätzlich verstärkt“, verspricht das Unternehmen.
Ach? Das heisst auf deutsch, die Sicherheit war zu einem früheren Zeitpunkt gegeben? Warum hat man diese ohne Not erst abgestellt um sie später wiederherzustellen?
Vorweg: alles ist besser als das überladene, grafisch inkonsistente, was da bisher zu sehen war.
Zum Kritteln allerdings fällt es schwer einen Einstieg zu finden, weil man nicht weiss wo man anfangen soll. Vielleicht:
Golem.de erscheint ab sofort in neuer Optik. Breiter und besser lesbar ist die neue Seite, an der wir gut ein halbes Jahr gearbeitet haben.
Dass da ein halbes Jahr dran gearbeitet wurde ist dem Quellcode deutlich zu entnehmen. Für ein derart schlichtes (und trotzdem optisch relativ angenehmes) Layout ein CSS-File mit fast 1500 (=30KB) Eigenschaften vollzuschreiben brauchts schon seine Zeit. Grob übern Daumen kann man dafür weit weniger als die Hälfte (an Eigenschaften) an einem halben Tag einplanen und hat gleichzeitig eine Menge Bugs erschlagen. Bleibt zu wünschen, dass die mit einem „halben Jahr“ ein halbes Mannjahr meinen und nicht ein halbes Agenturjahr.
Ach, die Bugs.
(Nicht nur) Text-zoom wird ohne Not mit festen Höhen (und Breiten) kaputtgemacht, die verwendeten Schriftarten sind egal, ob man den Font von Google-apis lädt oder nicht, durchweg Scheisse.
Georgia im Fliesstext oder eine verwaschene Droid, da werde ich mir in Zukunft 2 Mal überlegen müssen, ob mich der Artikel wirklich interessiert. Ach, apropos Droid:
Unsere Wahl fiel auf Googles Open-Source-Fonts Droid Serif und Droid Sans.
Dass die Schriften nicht Googles Open-Source-Fonts sind (siehe auch), sondern von Steve Matteson muss ich von einem Informationsportal nicht erwarten. Dass die die zur Datensparsamkeit selbst hosten wohl auch nicht. Für ein eigenen Statistikprogramm hat’s auch nicht gereicht, da wird zur Sicherheit meine IP&Co ein weiteres Mal an Google verschenkt.
Lange Rede kurzer Sinn:
- Layout: 2
- Umsetzung 3-
- Geschwindigkeit: 3-
Quelle: Golem.de hat ein neues Design (golem.de)
Wie meine Daten ungefragt und gegen meinen erklärten Willen u.A. an internationale Gross-Konzerne geraten, habe ich hier schon einmal beschrieben, nun hatte ich grad bisschen Langeweile und mal ein paar relevante Webseiten besucht.
Los geht’s mit den Parteien (jeweils nur die Startseite besucht, möglicherweise wird auf Unterseiten (sowie den nicht aufgeführten Parteien) munter weitergeschludert) und an wen die meine Daten verschenken:
- spd.de
- Facebook
- Google (maps)
- Twitter
- gruene.de
- gruene-bundestag.de
- gruene-europa.de
- liberale.de
- cdu.de
- cducsu.de
- dielinke-europa.eu
* Etracker hat ein „Datenschutzsignet“, somit fällt die CDU mehr oder weniger aus der Wertung, meine IP mit zusätzlichen Informationen landet trotzdem ungefragt bei einem externen Anbieter.
Ganz interessantes PDF haben die da übrigens verlinkt. Lesenswert! Gibt’s eigentlich auch Abmahnanwälte, die sich nicht nur an kleinen Kindern (vulgo Filesharer) vergreifen, sondern auch mal bei ParteiXY vorsichtig nachfragen, was die Scheisse soll?