Typo-frickler in Hochform
Mike® 18. Februar 2010
Selten so gelacht, auf t3n.de gibt’s einen netten Artikel: „„Erfolgsrezept TYPO3“ Deutscher Apotheker Verlag setzt auf das Open-Source-CMS“, wo sich tüchtig auf die Schulter geklopft wird, wie toll man das hinbekommen hat.
Ich hab, da ich vorgewarnt wurde, nicht alles gelesen, sondern bin gleich schnurstracks zu den Kommentaren runter, und siehe da; ich wurde nicht enttäuscht, auf sachliche Kritik gabs Folgendes zum Besten:
1. „Valides“ (X)HTML ist diskutierbar. Was „valide“ ist, entscheidet der Validator. so gibt es Validator, die ein als Fehler ausgeben, andere verlangen ein
Ein was? Was valide ist, bestimmt nebenbei der Standard.
…
3. Barrierefreiheit war explizit nicht gefordert, da es Designanforderungen gab, die höher gewichtet wurden.
Designanforderungen? WO bitte bricht man sich denn bei einem solchen 08/15-Layout einen Zacken aus der Krone, das barrierefreiarm zu bekommen?
4. In Zeiten von web 2.0 und 98,6% User MIT Javascript braucht man nicht über 1.4% diskutieren, die OHNE Javascript kommen. Hier wurde einfach Kosten und 1.4% gegeneinander abgewägt.
Welche Kosten? Die Mehrkosten, die vertrödelt wurden, um Links kaputtzumachen, oder für anderen Javascriptschnickschnack?
Hier wurde mal wieder alles richtig gemacht, Javascript noch und nöcher, für jeden Furz ein Div, Dillionen Inline-styles, absolute Höhen, kaputte Formulare, Fliegenschissschrift (auf einer Apothekenseite!) usw. usf.
Darauf einen Klosterfrau Melissengeist!
Links:


Mein erster Eindruck zum Relaunch der Webseite des Deutschen Bundestages war eigentlich der Art, dass ich hier eine Lobeshymne verfassen müsste, wenn ich was dazu sagen will. Hübsch, übersichtlich, richtig angenehm.
Das ist mal was aus der Kategorie „besonders bitter“.