Was für eine himmelschreiende ekelhafte Drecksscheisse, Ajax, wohin man schaut, ohne JS darf man zwischen „animierter“ und „alternativer“ Version wählen, die auf grausigste Textwüsten linken: holla!
Mehr davon, gestern war das alles noch irgendwie begehbarer.
Schnell weg, ja nicht allzu genau hinschauen.
Edit: wie immer kann ich es natürlich nicht lassen und kuck doch noch mal. Wer zur Hölle denkt sich so einen gequirlten Hartmüll aus? Gibt’s das auch mit Struktur?

Hybsch mit Deppenagenturleerzeichen, klickmerma:

Ne Blätter-Community? Oh Gott oh Gott oh Gott.
<div class="weblog_article" id="post-93">
<a class="link6" href="http://blog.barrierefrei-im-alltag.de/2008/12/18/93/" rel="bookmark" title=""><h1></h1></a>
<p>
<p><img src="http://www.smz-diakonie.de/assets/blog/xmas2.jpg" /></p>
</p>
<p class="postmetadata alt">
<small>
Dieser Eintrag wurde am 18.12.2008 um 17:26 verfasst …
Muharhar!
Hybsch auch die freundlichen Kontraste in „echtem“ Text, so Weisse Schrift auf blauem Hintergrund oder schwarze Schrift auf blauem Hintergund, schnucklig, Kostprobe gefällig?


Quelle: Barrierefrei im Alltag Blog
Da fehlen mir doch die Worte, aber zum Glück gibt’s andere, die Dir die Leviten lesen:
Is ja widerlich (mkorsakov.de)
Umleitungs-Limit für diese URL überschritten. Kann angeforderte Seite nicht laden. Dies könnte durch geblockte Cookies verursacht werden.
Diese Drecksmeldung bekomme ich jedes Mal, wenn ich in der Google-suche kurz nicht aufpasse und auf einen Link zur News-group-“suchmaschine“ meinews.net klicke.
Jedes Mal frage ich mich von Neuem, wie es so ein hirnverbrannter Drecks-Müll überhaupt in den Such-Index von Google schafft, und nun grad – sooo einen Haaals – hab ich mir das mal genauer angeschaut, und siehe da, die backen für Google Extrabrötchen und liefern denen den Inhalt ohne Cookies.
Fragt sich jetzt, ob man das jetzt schon unter Suchmaschinen-spamming verbuchen darf, oder nicht…
Ich finde es ja generell gut, dass Bundestagsreden öffentlich als Audio-Datei abrufbar sind. Nicht so gut finde ich allerdings, wie das gemacht wird. Benutzt wird dazu das allseits verhassten Real-Media-Format. Das muss man unter freien Betriebssystemen erstmal vernünftig zum laufen kriegen.
Ist das so schwer da (wenigstens als Alternative) ein freies Format bereitzustellen?
Die Kieler Nachrichten interessieren mich in etwa so stark, wie die aktuellen Wasserstandsmeldungen für Timbuktu.
Demletzt allerdings tickerte es in meinem Feedreader ein paar mal komisch etwa der Art:
- Kieler Nachrichten starten online durch …
- Die Seite KN-Online fiel bislang nur dadurch auf, ein unstrukturierter Baukasten zu sein. (Hervorhebung von mir)
- Relaunch von kn-online gelungen
und dergleichen mehr, dass ich dann doch mal nachschauen musste, wie sie es verrissen haben.
Und wurde – wie erwartet – nicht enttäuscht – im Gegenteil:
das veraltete Tabellendesign wurde incl. Überschriften und jeglicher Struktur entsorgt, und stattdessen durch eine moderne Div-wüste ersetzt.
1180 (eintausendeinhundertachtzig!) Divs auf der Startseite, nicht ein einziges Inhalt/Semantik gebendes Element, das muss denen erst einmal jemand nachmachen, das kann selbst RTL nicht schlechter.
Link gibt’s bei google, das geht nun garnich, die hier direkt zu verlinken…
Über den Relaunch von taz.de berichteten wir damals (Juni ‚07). Was damals nicht aufgefallen ist (oder noch nicht vorkam), war ein HTML-Element, deren Einsatz schlicht peinlich ist. Zurück in die Zukunft Vergangenheit, denkt man da. Es geht um das font-Element.
Typografie-Definitionen gehörten schon zum Repertoire von CSS 1, womit das font bereits seit 1996 überflüssig ist. Vorzuwerfen ist das allerdings nicht den Webentwicklern, sondern einem Phänomen, das wohl jeder aus Foren und aus HTML-Mails kennt: User finden eine andere Schriftart schöner (gerne genommen wird z.B. Comic Sans MS) und ändern sie manuell.
Dass dieses Phänomen wohl auch bei der taz vorliegt, sieht man daran, dass es nur bei einigen Artikeln vorommt, also nicht von einem Template eingebaut wird. Im Quelltext sieht das dann so aus:
<font face="Helvetica,Arial,Lucida">...</font>
Dass keine generische Schriftart mit angegeben wird, wundert da nicht mehr wirklich.
… gibt’s koan.
Cray will einen Mini-supercomputer unter die Leute bringen, und da der Winter vor der Tür steht, würde mir so ein Ding gerade als Heizungsunterstützung trefflich in den Plan passen.
Also auf geht’s – ääh – ach nee:
Bisher offeriert Cray im Web-Shop (der zurzeit nur mit Micorsofts Internet Explorer funktioniert) …
WTF? Cray? 2008? Himmel hilf!
Mini-Supercomputer fürs Büro (heise.de)
wurden sich schon grossflächig im Netz die Mäuler zerrissen, und da ich da nicht zurückstehen kann und obendrein angefleht wurde, auch noch meinen Senf dazuzugeben, tue ich das hiermit.
Erster Eindruck zum allgemeinen Geflenne: So what?
Mein optischer Eindruck zur Startseite: übersichtlich, und sogar richtig hübsch, wenn auch etwas arg kantig und zu einfach. Geht aber – zumindest bei mir – so durch, weil ich mich da informieren möchte und nicht sattsehen. Weiterlesen »
Soeben erreichte mich ein Anruf (0800er-Nummer, die mein Telefon leider nicht gespeichert hat), nach dessen Annahme ich direkt zu einer (offenbar) Callcenter-Angestellten durchgestellt wurde. Die wollte mir – wie man das von „Telefonmarketing“ kennt – natürlich was aufschwatzen. Und zwar irgendein Konto mit kostenloser bla bei der „DKB, einer Tochter der Bayerischen Landesbank“. Auf die Frage, woher sie meine Nummer hat, erklärte sie mir „gerne“, die käme von ihrem „Auftraggeber“, eben jener DKB (Deutsche Kreditbank). Auf soeine unbefriedigende Antwort musste ich selbstverständlich nochmal nachfragen. Wieder ein Ausweichmanöver: aus meinen Ausführungen entnehme sie, dass ich nicht an einem $kostenloserKram interessiert sei. Recht hat sie, beantwortet aber meine Frage nicht, also wieder nachgehakt. „Auf diese konkrete Frage“ könne sie mir jetzt „spontan keine detaillierte Antwort geben“. Ich sollte mich bei Interesse doch an die DKB wenden. Aha.
Ich konnte mir eigentlich nicht vorstellen, dass eine Landesbank (ok, die haben in letzter Zeit auch nicht alles richtig gemacht) solche Methoden anwendet. Wikipedia bestätigt das allerdings:
Die Deutsche Kreditbank AG – kurz DKB – ist ein Unternehmen der BayernLB mit Firmensitz in Berlin. Die Unternehmensstrategie beruht auf dem Einsatz einer modernen Infrastruktur mit wenigen Filialen und intensiver Nutzung des Onlinebankings, sowie der Fokussierung auf ausgewählte Kundengruppen mit niedrigem Risikoprofil, wie z. B. Privatkunden. (Hervorhebung von mir)
Nagut, dann gucke ich mir die „moderne Infrastruktur“ mal an – dkb.de ist die offizielle Website. Für den Lacher des Tages bin ich der Callcenter-Tante inzwischen doch dankbar.