Spass mit Cookies

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Diese Drecksmeldung bekomme ich jedes Mal, wenn ich in der Google-suche kurz nicht aufpasse und auf einen Link zur News-group-“suchmaschine“ meinews.net klicke.

Jedes Mal frage ich mich von Neuem, wie es so ein hirnverbrannter Drecks-Müll überhaupt in den Such-Index von Google schafft, und nun grad – sooo einen Haaals – hab ich mir das mal genauer angeschaut, und siehe da, die backen für Google Extrabrötchen und liefern denen den Inhalt ohne Cookies.

Fragt sich jetzt, ob man das jetzt schon unter Suchmaschinen-spamming verbuchen darf, oder nicht…

Offene Formate für öffentliche Stellen bitte!

Ich finde es ja generell gut, dass Bundestagsreden öffentlich als Audio-Datei abrufbar sind. Nicht so gut finde ich allerdings, wie das gemacht wird. Benutzt wird dazu das allseits verhassten Real-Media-Format. Das muss man unter freien Betriebssystemen erstmal vernünftig zum laufen kriegen.

Ist das so schwer da (wenigstens als Alternative) ein freies Format bereitzustellen?

Relaunch Kieler Nachrichten

Die Kieler Nachrichten interessieren mich in etwa so stark, wie die aktuellen Wasserstandsmeldungen für Timbuktu.
Demletzt allerdings tickerte es in meinem Feedreader ein paar mal komisch etwa der Art:

  • Kieler Nachrichten starten online durch …
  • Die Seite KN-Online fiel bislang nur dadurch auf, ein unstrukturierter Baukasten zu sein. (Hervorhebung von mir)
  • Relaunch von kn-online gelungen

und dergleichen mehr, dass ich dann doch mal nachschauen musste, wie sie es verrissen haben.
Und wurde – wie erwartet – nicht enttäuscht – im Gegenteil:

das veraltete Tabellendesign wurde incl. Überschriften und jeglicher Struktur entsorgt, und stattdessen durch eine moderne Div-wüste ersetzt.
1180 (eintausendeinhundertachtzig!) Divs auf der Startseite, nicht ein einziges Inhalt/Semantik gebendes Element, das muss denen erst einmal jemand nachmachen, das kann selbst RTL nicht schlechter.

Link gibt’s bei google, das geht nun garnich, die hier direkt zu verlinken…

Font-Tags bei der taz

Über den Relaunch von taz.de berichteten wir damals (Juni ‚07). Was damals nicht aufgefallen ist (oder noch nicht vorkam), war ein HTML-Element, deren Einsatz schlicht peinlich ist. Zurück in die Zukunft Vergangenheit, denkt man da. Es geht um das font-Element.

Typografie-Definitionen gehörten schon zum Repertoire von CSS 1, womit das font bereits seit 1996 überflüssig ist. Vorzuwerfen ist das allerdings nicht den Webentwicklern, sondern einem Phänomen, das wohl jeder aus Foren und aus HTML-Mails kennt: User finden eine andere Schriftart schöner (gerne genommen wird z.B. Comic Sans MS) und ändern sie manuell.

Dass dieses Phänomen wohl auch bei der taz vorliegt, sieht man daran, dass es nur bei einigen Artikeln vorommt, also nicht von einem Template eingebaut wird. Im Quelltext sieht das dann so aus:

<font face="Helvetica,Arial,Lucida">...</font>

Dass keine generische Schriftart mit angegeben wird, wundert da nicht mehr wirklich.

Spass mit Hightech…

… gibt’s koan.
Cray will einen Mini-supercomputer unter die Leute bringen, und da der Winter vor der Tür steht, würde mir so ein Ding gerade als Heizungsunterstützung trefflich in den Plan passen.
Also auf geht’s – ääh – ach nee:

Bisher offeriert Cray im Web-Shop (der zurzeit nur mit Micorsofts Internet Explorer funktioniert) …

WTF? Cray? 2008? Himmel hilf!

Mini-Supercomputer fürs Büro (heise.de)

Zum Relaunch von Heise.de

wurden sich schon grossflächig im Netz die Mäuler zerrissen, und da ich da nicht zurückstehen kann und obendrein angefleht wurde, auch noch meinen Senf dazuzugeben, tue ich das hiermit.
Erster Eindruck zum allgemeinen Geflenne: So what?
Mein optischer Eindruck zur Startseite: übersichtlich, und sogar richtig hübsch, wenn auch etwas arg kantig und zu einfach. Geht aber – zumindest bei mir – so durch, weil ich mich da informieren möchte und nicht sattsehen. Weiterlesen »

DKB: Moderne Infrastruktur, alte Methoden

Soeben erreichte mich ein Anruf (0800er-Nummer, die mein Telefon leider nicht gespeichert hat), nach dessen Annahme ich direkt zu einer (offenbar) Callcenter-Angestellten durchgestellt wurde. Die wollte mir – wie man das von „Telefonmarketing“ kennt – natürlich was aufschwatzen. Und zwar irgendein Konto mit kostenloser bla bei der „DKB, einer Tochter der Bayerischen Landesbank“. Auf die Frage, woher sie meine Nummer hat, erklärte sie mir „gerne“, die käme von ihrem „Auftraggeber“, eben jener DKB (Deutsche Kreditbank). Auf soeine unbefriedigende Antwort musste ich selbstverständlich nochmal nachfragen. Wieder ein Ausweichmanöver: aus meinen Ausführungen entnehme sie, dass ich nicht an einem $kostenloserKram interessiert sei. Recht hat sie, beantwortet aber meine Frage nicht, also wieder nachgehakt. „Auf diese konkrete Frage“ könne sie mir jetzt „spontan keine detaillierte Antwort geben“. Ich sollte mich bei Interesse doch an die DKB wenden. Aha.

Ich konnte mir eigentlich nicht vorstellen, dass eine Landesbank (ok, die haben in letzter Zeit auch nicht alles richtig gemacht) solche Methoden anwendet. Wikipedia bestätigt das allerdings:

Die Deutsche Kreditbank AG – kurz DKB – ist ein Unternehmen der BayernLB mit Firmensitz in Berlin. Die Unternehmensstrategie beruht auf dem Einsatz einer modernen Infrastruktur mit wenigen Filialen und intensiver Nutzung des Onlinebankings, sowie der Fokussierung auf ausgewählte Kundengruppen mit niedrigem Risikoprofil, wie z. B. Privatkunden. (Hervorhebung von mir)

Nagut, dann gucke ich mir die „moderne Infrastruktur“ mal an – dkb.de ist die offizielle Website. Für den Lacher des Tages bin ich der Callcenter-Tante inzwischen doch dankbar.

Kommentarlink oben oder unten?

In letzter Zeit finde ich immer wieder Blogs, in denen der Link zu den Kommentaren über dem Post (meistens direkt unter der Überschrift) steht. Man könnte zwar argumentieren, dass die (in der Regel angezeigte) Anzahl an Kommentaren Meta-Daten wie z.B. der Autoren-Name oder das Datum sind und demnach auch bei den anderen Meta-Daten stehen sollten. Unter dem Gesichtspunkt der Benutzerfreundlichkeit finde ich das aber sehr unpraktisch. Ich weiß in den meisten Fällen nicht vor dem Lesen eines Posts, ob ich die Kommentare, Diskussion, etc. lesen möchte, oder nicht. Nach dem Lesen bin ich aber – wen wundert’s – am unteren Ende des Textes. Bei längeren Posts muss ich also extra wieder nach oben scrollen, um den Link zu klicken.

Vorteile von Kommentarlinks über dem Text fallen mir nicht ein.

StudiVZ – was für ein riesengrosser Haufen Schei..benkleister…

StudiVZ, yeah, das ist der Schröffel, wo ich mich auch endlich mal nackich ausziehen willwollte, und meine Saufbilder online stellen.

Also Ärmel hoch, und los geht’s, die Anmeldung ist supereinfach:
Auf „immatrikulieren“ klicken, die Abfrage ob man sich nicht lieber bei der Totgeburt „meinVZ“ anmelden möchte wegklicken, und fein das Formular ausgefüllt.
Schön, dass oben über‘m Anmeldeformular steht, dass man nicht alle Felder ausfüllen muss: Weiterlesen »

Fernsehabend mit Sat1

Himmelherrgottsakra!

Noch ein kurzer Blick in die Errorkonsole, welche mir zusätzlich eine ganze Latte an CSS-Spass a la: float:top; offeriert, und schon war’s das für heute wieder mit dem Fernsehen.

Ach, ich kann’s nich lassen und schau doch mal auf Verdacht beim CSS-Validator vorbei, 50 (fünfzig!) Fehler und über 1000 (eintausend!!!111eins) Warnungen für ein paar lausige Stylesheets (HTML „nur“ 200 Fehler) ist dann doch ein veritabler Film.

Link: Sat1 (sat1.de)

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