Wie alt is der denn?

Heise so:

Hacker können die aktuelle WinRAR-Version missbrauchen, um Archive mit Schadcode zu erzeugen, der nach einem Doppelklick automatisch ausgeführt wird

Nein? Und mit nicht aktuellen Versionen ging das nicht? Und wenn die die „aktuelle“ Version patchen geht das wieder nicht?
Kann mich ma bitte wer kneifen?

Tschüss Filehippo, war schön mit Dir

Filehippo – für diejenigen, dies nicht kennen, ist – ääh war – ein Tool, mit dem man Software auf einem Windows-rechner auf Aktualität prüfen konnte.

Besonders schön: auf der Ergebnisseite wurden bisher schön die Downloads der betroffenen Software zum Runterladen aufgelistet.
Ok, wenn ich bisschen weiter ausholen darf; bis vor etwa einem halben Jahr. Da haben die irgendeinen JS-Scheissdreck von Scheiss-Google eingebaut, damit man das sieht.Kurz geflucht, Ausnahmeregel ins ABP, „ging“ wieder.

Bis heute. („heute“ im Sinne von: heute fällt mir das auf, keine Ahnung, wann die das diee letzten Wochen kaputtgemacht haben)

Heute lade ich mir für jedes Programm einen weiteren Filehippo-installer (so ein Scheissding, wie man das von diversen Scheiss-Download-seiten wie softonic&Co kennt) runter, der mir jeweils das zugehörige Programm in einem nicht direkt ausführbaren Format runterlädt.

Der Installer bietet mir dann auch die Installation an. Was er offenbar nicht weiss, ist, dass er unter eingeschränkten Rechten läuft, und die runtergeladenen Programme somit auch.

Kurzfassung auf deutsch: Filehippo ist fast komplett nutzlos.

Windows 7 – Reparaturinstallation

Durch die Hintertür können Sie aber auch bei Windows 7 eine Reparatur-Installation durchführen und sich eine Neu-Installation von Betriebssystem und Programmen sparen.

Fein! Ach, Moment:

Voraussetzung für eine Reparatur-Installation ist, dass Ihr Windows 7 noch startet.

Damit ich das richtig verstehe; um ein kaputtes Windows 7 wieder ganz machen zu können muss es bereits ganz sein? Wer denkt sich so einen hanebüchenen Scheissdreck aus?

Quelle:  PCWelt

Spass mit Windows 7

ich hab hier grad einen Rechner (acer aspire one) mit Win7 rumliegen, wo das WLAN nicht geht.
Bzw. es geht, aber es kriegt keine Verbindung mit dem richtigen echten Internet.  Fehlermeldungen:

„Keine konnektivität-blabla“

und

Drahtlosverbindung verfügt über keine gültige IP-konfiguration

Treiber is aktuell, DHCP geht genausowenig wie feste IP, Systemprotokoll schweigt. Das Internet ist voll mit den Fehlermeldungen nicht nur zu diesem Dreckding. Ohne Lösung.

Nu grad bin ich am aufgeben, kuck ich gegen meine Gewohnheit in die „Fehlerbehebung“ und und bekomme als 2 von 3 Vorschlägen:

Einen Freund fragen
Vertrauenswürdige Person mithilfe der Remoteunterstützung um Hilfe bitten

Onlinesupport
Technische Unterstützung online beim Kundensupport erhalten

IHR! Mich! AUCH! ihr Schwachmaten Dummköpfe.

Noobs, die mich 4:30 Uhr anrufen dürfen

das sind so Leute, denen man nur einmal erklären muss, wo sie unter Windows die Ereignisverwaltung finden und welche Einträge dort sie mir vorlesen sollen.
Leute, die sich über mehrere Bootvorgänge tatsächlich merken können, wie und wo man ipconfig aufruft und auf welche Werte es dort ankommt, wenn sie Hilfe brauchen.

das sind so Leute, da höre ich 4:30 tatsächlich auch, wenn mein Handy klingelt.

Getestet: Microsoft Standalone System Sweeper

genauer gesagt die Beta davon, deswegen wird’s leider nur ein verhaltener Rant.

Microsoft Standalone System Sweeper (MSSS-Tool) ist ein bootbares System, um Rechner auf Viren/ Rootkits zu checken.

Vorweg: für Otto-normal-DAU ist das ein hervorragendes Tool, was grossteils tatsächlich macht was es soll.
Schaut man sich den Spass allerdings etwas genauer an, muss man schnell feststellen, dass es sich hier mitnichten um eine Beta handeln kann, sondern eher eine frühe Alpha.
die Installation ist recht einfach, man lädt sich den Installer (mssstool32.exe (bzw 64)) runter setzt Häkchen was man gerne hätte: Iso, direkt auf CD brennen oder auf USB-Stick, das Tool lädt die entsprechenden Daten nach, installiert und los gehts.
Auch die Probleme.

Sofern man das Medium nicht gerade eben erst erstellt hat sollte man nach dem Booten des Tools Updates holen.
Hat man sich für die CD-Version entschieden holt der brav alle Signatur-Updates je Update etwa 150MB(!) (inkrementelle Updates werden noch erfunden werden müssen) um dann festzustellen, dass er die Updates nicht installieren kann. Kann man dann mit einer nichtssagenden Fehlermeldung beenden (oder ohne Update scannen). Wie kommen die auf die bescheuerte Idee Updates auf eine CD-Rom schreiben zu wollen?

Updates (am Usb-stick dann…) laufen übrigens zu allem Überfluss nur, wenn eine Festplatte mit für Windows lesbarem Dateisystem im Rechner hängt. Heisst: schnell mal den USB-Stick an einem Linux/UNIX/whatever-rechner updaten -> nöö.

Wenn man unter Windows den ursprünglichen Installer zum Updaten verwenden möchte, weiss der natürlich auch nicht, wie man auf den eingesteckten USB-Stick schauen kann um zu sehen, ob da schon was ist. Der holt dann alle Daten (250MB) und killt den Stick.
Ach, was mir bei den Updates noch aufgefallen ist: der holt nix schneller als 100kB/s. WLAN geht gar nicht.

Ich hol mir jetzt den „Ultimate Boot Stick“ und schreibe das Kapitel MSSS als Lehrgeld ab.

Neues vom Flashplayer (10.1)

Jeah, Version 10.1 ist da!

Seit Äonen gab’s ja immer auf Dual-Monitoren das Problem, dass der Player bei Videos partout nicht im Vollbild bleiben möchte, wenn man auf dem anderen Monitor etwas macht. Und was soll ich sagen, ich bin begeistert, das ist nämlich immer noch so!

Jetzt stellt sich mir die Quizfrage: downgraden, auf meine bisherige mühevoll gehackte Version, oder warten, bis wieder ein Hack für die 10.1 da ist, oder downgraden und und warten, bis ein Hack da ist, oder einfach ein bisschen rumfluchen?

Ach, ich mach einfach alles auf einmal &%$§$%&%$%&/!!!!!!1111eins

Dieser Cisco-Scheissdreck…

… der bringt mich noch zur Weissglut.
Vor ca. einem Jahr hab ich mir einen neuen Router gekauft. Einen Cisco Linksys WAG54G2. Meine Wahl fiel aus mehreren Gründen auf das Ding:

  • Der gute Name Linksys
  • Mir haben Leuten davon abgeraten Cisco Linksys zu kaufen 😉
  • Modem, Router, Schnickschnack, alles in einem
  • in meinem jugendlichen Leichtsinn dachte ich es gäbe da zur Not auch alternative Firmware für das „offene“ System, wie ich das von „alten“ Linksys kenne

Nun isses so, dass der brandneu war anno dunnemals, also mit Firmware 1.0, wo es noch an einigen Ecken gehakt und gebritzelt hat. Meine ersten Spässe hatte ich mit dem Ding, dass das Ding regelmässig abstürzte, und meine Einlogversuche ins Adminpanel einen redirect nach websearch.linksys.com honorierte.
Das ist doppelt geil. Ich will a: mich im Router einloggen, und b: ist mein Netz tot, wie soll ich da ins Netz?

Ich habe immer fein brav Firmware-Updates gemacht, und siehe da, mit aktuell Version 1.00.19 ist der Scheiss immer noch da.
Die Foren sind voll davon, grad zu einem ähnlichen Problem im Cisco-forum gefunden:

Seit der Firmware-Version 1.00.12 führt der Remote-Zugriff auf die Admin-Homepage https://mydnsname zu einem Redirect zur Seite http://websearch.linksys.com/error_redirect_site/get_error_redirect?eg=3232235777&job=mydnsname/
Das Problem kann umgangen werden, wenn man stattdessen auf die URL https://mydnsname/setup.cgi?next_file=Setup.htm zugreift. (von hier)

Geiler Scheiss. Auch die Lüge mit dem 1.00.12. Ich glaube kaum, dass die Extra für mydns-bla das später noch kaputtgepatcht haben, damit alle was davon haben.

Auch sonst bin ich ganz begeistert von dem Ding.
Ohne Javascript geht erstmal garnix.
Das Log hat 10 Zeilen und einen vorige/nächste Seite button. Will ich über einen längeren Zeitraum Daten vergleichen, dann kann ich mich totklicken und jeweils die Daten aus der winzigen Box rauskopieren.
Mac-adressen sehe ich nur von per WLAN verbundenen Rechnern. Alles was im Lan ist, kann ich mir lokal arpen. Toll, dass ich so ne tolle Box hab. Ist im Reiter Status…
Im Router selbst sehe ich nicht, ob er ANNEX-A oder ANNEX-B ist. Macht sich immer günstig beim Firmware-update laden. Zum Glück nimmt der Router die falsche Firmware nicht an. Kann man nix kaputtmachen. Na gut, ganz sicher bin ich mir bei dem Murks nicht. Günstig wäre ja eigentlich ein Link im Adminpanel auf die Webseite zur richtigen Kategorie.
Heute hatte ich mal einen Absturz, wo ich a: diesen websearch-kack zu sehen bekam, und b: nach dem Reboot (oldstyle router aus, router an, selbst wenn das Adminpanel läuft gibt es dort keinen reboot-button) eine komplett englische Oberfläche. Sprache umstellen geht nicht. Einstellungen gehen auch keine zu tätigen. Nochmal Reboot.

Die Webseite von den Kaputtnix geht übrigens auch nur vernünftig mit Javascript.
Aber auch mit ist’s ein Schmerz im Arsch. Schnell weg.

Schönes Beispiel der Kommunikation bei Cisco, und was man von ihren Käufern hält, gibt’s bei denen im Forum. Wenn da mal von der Administration eine Reaktion kommt (etliche Threads zu Bugs sind unbeantwortet), dann kann man sich sowas anhören:

wende Dich direkt an den Linksys Support. Das hier ist ein Community Forum. Das ist kein offizieller Support und hier liest vermutlich auch kein Linksys Mitarbeiter mit.

aus dem Forum auf forums-de.linksysbycisco.com
Auch schön im selben Fred:

wie gv schon bemerkte die ist ein Forum und keine Heulstube.

Keine weiteren Fragen.

Warum man unter Ubuntu keine proprietären Gerätetreiber installieren sollte…

Hab hier gerade ein Ubuntu aufgesetzt und komplett eingerichtet, DVDs laufen, Wlan bleibt nicht hängen nach Standby, Flash läuft flüssig unter X64 … also all den Kram, wo das ganze Netz mit Hilferufen weinender Kacknubs wie meinereinem voll ist.
Als letzte Amtshandlung ATI-AMD-Grafiktreiber installiert; bleibt das System nachje 4 von 5 Neustarts mit mit einer anderen Fehlermeldung hängen. Yeah.
Zum Glück bootet’s doch ab und an, so dass mir Zeit bleibt, den Mist wieder wegzuhauen.

Bin geheilt, nie wieder Ubuntu! – ääh – proprietäre Treiber…

Ubuntu Lucid Lynx und fglrx

Seit ein paar Tagen ist die neue Ubuntu-Version 10.04 „Lucid Lynx“ (Long Term Support) als final öffentlich. Und wie das so ist: bevor man sich anguckt, was daran problematisch werden könnte, installiert man das einfach mal. Das sind doch Profis, die werden schon nicht irgendwas veröffentlichen, sondern alles vorher getestet haben. Ist aber – ebenfalls typisch – nicht so. Und so ist es eigentlich wenig überraschend, dass nach Upgrade der alte Grafikkartentreiber (fglrx) nicht mehr läuft. Es gibt aber einen OpenSource-Treiber von ATI, der zwar nicht ganz so toll ist, aber wenigstens läuft – inkl. 3D-Beschleunigung. Leider funktioniert die Anleitung bei UbuntuUsers im Gegensatz zum Treiber nicht.

Lösung

Als erstes muss der richtige Treiber runtergeladen werden. Das geht wie beschrieben auf der ATI-Support-Seite. Anschließend musste ich allerdings erstmal alte Treiberreste entfernen:

sudo apt-get purge fglrx-*

Erst anschließend kann dann der neue Treiber installiert werden. Allerdings nicht mit dem Code aus der Anleitung, der führt zu Fehlermeldungen. Der letzte Teil muss weggelassen werden, die Infos holt sich das Script selber. Dafür aber mit sudo. Also einfach:

sudo sh ati-driver-installer-10-4-x86.x86_64.run

(Der Dateiname muss natürlich ggf. angepasst werden.) Nach kurzer Zeit startet ein Wizard, der zwar keinen Schönheitspreis kriegt, aber schnell und einfach durch die Installation führt. Anschließend einmal rebooten und voilá: Es läuft. Compiz muss zwar neu eingestellt werden, aber das ist verschmerzbar. Hoffentlich hilft das/funktioniert das bei euch.

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