Spass mit WordPress-roles

Seit WP 3.0 oder so ist es ja relativ einfach Menüs und die Sortierung dort zu bearbeiten. Ich begrüsse das ausserordentlich.

was ich nicht begrüsse, ist, dass dies nur dem Admin möglich ist, m.E. sollte ein Redakteur das auch können – bzw. egtl. nur er.

Wie es WordPress so will, kann man ja über die functions.php einiges drehen, bspw. sollte man via:

// get the the role object
$role_object = get_role( ‚editor‘ );

// add $cap capability to this role object
$role_object->add_cap( ‚manage_nav_menus‘ );

erwarten dürfen, dem Redakteur genau diese Funktion zur Verfügung zu stellen.
Interessanterweise tut es das tatsächlich, allerdings zusätzlich gleich noch Themes, Widgets und den ganzen anderen Schröffel im Menüpunkt „Designs“.
Wer denkt sich einen solch abstrusen Müll aus?

Jemand ne Idee hier, wie ich das OHNE Plugin nur mittels der functions.php lösen könnte?
Jemand ’ne Idee, was dieses bescheuerte Konzept soll?

Edit: die Anführungszeichen im Code verwurschtelt mir das Intypo-plugin hier, wer damit rumspielen möchte sollte den Code nicht so übernehmen…

Spass mit Usenet

hab ich da:

Etwas längliche Recherche dazu führt mich letztendlich hierher:
Was ist eigentlich das Usenet und wie funktionieren die Newsgroups? (hilfe.telekom.de)
Steht nix dazu? doch, ganz unten unauffällig im Schlusssatz:

Da die Bedeutung des Usenet als Kommunikationsplattform in den letzten Jahren stark abgenommen hat – v. a. zugunsten von Foren – wird die Telekom den bisher für unsere Kunden betriebenen Newsserver news.t-online.de voraussichtlich zum 31.03.2011 abschalten.

Is das geil? Kann da mal jemand von ganz tief unten hochziehen und die Experten da anspucken?
Jetzt kann ich mir einen alternativen Anbieter suchen und meine sämtlichen ignores und reads neu setzen, weil der grösste Provider Deutschlands von heute auf morgen ohne konkrete Vorwarnung und ohne irgendwelche Not den Zugang versperrt.
Grosses Kino, Fuck off Telekom.

P.s. Kurz über einen Aprilscherz nachgedacht, und von der abgrundtiefen Blödheit würde das auch auf die Telekom passen, nur schlicht ist diese „Ankündigung“ schon etwas älter.

weiterführende Links (die man dann so bei intensiver Recherche findet…): Es hat sich ausgenewst (heise.de)

Spass mit Arte.tv

Hab ich hier gefühlt alle 8 Wochen. Da is nämlich Relaunch-time.

Das schöne an so ’nem Relaunch – zumindest bei Arte – ist, dass man deutlich sieht, dass da ein WebTeam stetig bündelweise viereckige Papierbündel heimtragen darf, und dass – ohne Ironie – tatsächlich Leute da sitzen, die sich Gedanken machen, was man alles 2010 so machen kann.
Das doofe an so ’nem Relaunch ist – zumindest bei Arte, und das generell – dass nach jedem Relaunch man sich in der konfusen Menü- und Seitenführung neu einarbeiten muss. Arte.tv funktioniert nicht wie man das im Seminar „Zugänglichkeit, Barrierefreiheit und so Kram“ gelernt haben sollte, dass man auf die Seite kommt und sieht; „ah meine Info-Interessen liegen da und da, da klick ich jetzt.
Arte.tv ist für Neueinsteiger wie ein Spiel, wo es Sachen zu entdecken gilt a la: „ah, wenn ich jetzt hier klicke, dann passiert das und das. Und wenn ich da klicke, dann: oh, verrückt!“.
Für Alteingesessene, wie meinereiner funktioniert das genauso – zumindest (gefühlt…) alle acht Wochen. Und das ist – das wird man ja wohl noch sagen dürfen: Scheisse!
Dabei gäbs da soviel schöne Sachen zu basteln.
Man könnte:

  • den Flash-player endlich mal aufpolieren.
    • Bspw. deutlich machen, was passiert, wenn ich auf „SQ“ oder „HQ“ klicke. Man könnte dem Flashplayer sagen, dass er nicht nur 2 Minuten (ZWEI MINUTEN!) cachet, wenn man aufm Dorf sitzt und das nächste DSL, was flüssig liefe 20km weg ist.
    • Man könnte dem Flashplayer sagen, dass er beim Spulen nicht alles neu streamt, sondern den ganzen Schröffel, so wie man das von Youtube&Co kennt solang im Cache lässt, wie man kuckt.
    • Man könnte dem Flashplayer erklären, dass er das gecachte nicht nach weiteren 2 Minuten wieder verwirft, nur weil man so doof is aufm Dorf zu wohnen und grad 10 Sekunden zu lang auf Toilette war.
  • Man könnte mit Cookies arbeiten
    • Welche die erkennen, ob man nach ewigem rumprobieren festgestellt hat, dass nach Drücken auf HQ man SQ schaut und andersrum
  • Apropos HQ/SQ: Man könnte sich am Anwender (siehe Fazit) orientieren und nicht einmal 90kb+ und einmal 25kb/s senden. Sondern jeweils das Maximum beim Anwender. Dann könnte der möglicherweise flüssig die Videos schauen.
  • Apropos Cookies; man könnte den Feed-Link dahingehend modifizieren, dass er nur das auswirft, was gerade als „Interesse“ angeklickt ist. Nämlich Dokumentationen und nicht Kindersendungen. Oder anders rum.

Man könnte, mal so als Pseudofazit, man könnte sich als Webentwickler mal alle 8 Wochen vor die Computerglotze setzen und sich anschauen, was man da schon wieder für einen hybschen Bockmist verzapft hat.

Oh, meine 2 Minuten Cache sind voll. Melde mich dann hier gleich wieder…

Link: Arte Videos (videos.arte.tv)

„Der Ort, den Googlemaps nicht findet“…

das is mal ’ne schöne Einleitung für einen Artikel auf süddeutsche.de
Wobei:

Das Dorf, das Googlemaps nicht findet, liegt 15 Kilometer östlich von Schweinfurt, ganz im Nord-Osten Bayerns.

Superkompliziert, da jetzt bisschen rumzuscrollen, und sich zu wundern, dass google-maps den doch „findet“, sogar hybsch mit Satellitenkarte.
Für die Scrollfaulen gäbs noch openstreetmap bzw. besser openrouteservice. Da findet man den mysteriösen Ort auch via Namensuche.

Nur mal angemerkt haben will.

Quelle: Bonnland – Ewiger Frieden am Schießplatz (sueddeutsche.de)

P.s. Heute bzw. gestern gabs eine hybsche Anzeige der „Jungen Freiheit“ in der Zeitung. Ich prangere das an.

Spass mit WordPress…

… haben die da bei Microsoft:

Microsoft will den vor sechs Jahren als MSN Spaces gestarteten Blogging-Dienst Live Spaces einstellen. Die laut Microsoft 30 Millionen Anwender will man auf die freie Blogging-Software WordPress upgraden.

Verstehe das wer wolle, ich tu’s nicht.

Btw.: bei der angeblich „freien Blogging-Software“ handelt es sich nicht um WordPress sondern um WordPress.com. Da kann man sich sicher wochenlang drüber streiten, aber eine Plattform, wo jeder halbe Hasenfurz Geld kostet finde ich nicht sonderlich frei.

Quelle: Microsoft: WordPress statt Spaces (heise.de)

Spass mit „Internet“ (2)

hab ich da nicht bei der Bundeswehr:

Ab sofort sind aktuelle Fotos aus der Bundeswehr offiziell auf dem Online Bildportal flickr (www.flickr.com) für eine breite Öffentlichkeit frei verfügbar. Die Fotos können auf der Internetseite „www.flickr.com“ durch Eingabe des Wortes „Bundeswehrfotos“ im Eingabefeld SUCHEN aufgerufen werden und werden laufend aktualisiert.

(Hervorhebung von mir)
Wie meinen?

Ach:

Aber das wird sicherlich geändert, sobald die ersten Nutzer anfangen, ebenfalls den Tag “bundeswehrfotos” für andere Sachen wie Anti-Kriegs-Propaganda zu verwenden. Probierts einfach mal aus…

Hab keinen Flickr-acc, so dass ich nicht mitspielen kann, möchte das aber wärmstens weiterempfehlen.

Quelle: Die Bundeswehr ist auf Flickr (netzpolitik.org)

Spass mit „Internet“

haben die BullenOrdnungshüter da in Basel:

Nach erfolglosen Identifikationsversuchen startete nun die öffentliche Fahndung nach den mutmasslichen Tätern. Nicht auf einer staatlichen Website, sondern auf der Seite des Fotodienstes Flickr

Um 18 Uhr dann die grosse Überraschung. Plötzlich waren alle Fotos verschwunden.

Die Betreiber von Flickr selbst haben die Videostandbilder gelöscht. Das Publizieren von Fahndungsbildern widerspreche ihrer Geschäftsvorstellung, wurde den Basler Behörden mitgeteilt. Und prompt löschte Flickr die Bilder um 22 Uhr erneut.

Jedes Mal, wenn Du denkst, schlimmer wird’s jetzt wirklich nicht mehr, dann kommt irgendeine Behörde…
Ich hab nicht gelacht!!111

Quelle: Panne bei Internetfahndung (tagesanzeiger.ch)

Spass mit Strato

hab ich hier grad keinen.

Strato und WordPress (ja, andere Sachen noch weniger) passen überhaupt nicht zusammen, bspw. hatte ich demletzt das knuffige Problem, dass WP-Seiten zwischen 4 und 8 Sekunden bis zur Auslieferung brauchen; nach dem Befolgen der Tips da noch ca. 0,5, was im direkten Vergleich rasend schnell ist.

Heute hatte ich auf dem selben Server das Problem, dass mich nach dem Posten eines Kommentares (eingeloggt als WP-Admin) eine 503-Seite angrinste.
Bescheiden, wie ich bin, hab ich natürlich erst mal eine geschlagene Stunde vergeudet, mein Template, meine htaccess, meine WP-Installation, diverse Browser und mithilfe unergiebiger Chats meine Internetverbindung/DSL-Provider zu verdächtigen.

Abhilfe schaffte am Ende mal wieder, was immer hilft, wenn man (oder die Kunden) so dumm war irgendetwas bei Strato machen zu wollen:
Suchmaschine anwerfen, „Strato WordPress 503″ eingeben, und mit dem Ergebnis dann richtig Spass zu haben.

Strato hat da auf dem Server automatisch einen „Gästebuchspam“-schutz laufen. Egal, was man für ein System verwendet. Tolles Zeux, knallt derbe.
Richtig geil, dass es keine Einstellmöglichkeiten dafür gibt. Packe einen Link in irgendein Kommentarfeld irgendeines Systems -> Patsch!
Am allergeilsten, wenn man bzw. der Kunde so dumm war, Strato das Geld für mehrere Domains in den Rachen zu werfen, dieser „Spamschutz“ nur für alle Domains gleichzeitig zu deaktivieren ist.

Das ist mir dann in der Summe doch ein innerer Reichsparteitag. Können die sich nicht mal endlich selbst ein Bein stellen*, dass keiner mehr auf die Idee kommt, denen Geld zu überweisen?

*OVH kann sowas bspw. sehr vorbildlich.
Gestern haben die’s endlich mal geschafft, statt, wie seit mind 3 Jahren geschätzt einmal die Woche für ca. eine halbe Stunde den DNS aller (!) Kundenpräsenzen zu töten, ihren „eigenen“ von OVH.de/com/fr endlich auch mal inclusive abzuschiessen.

Externe Links:

Spass mit Captchas

hab ich hier grad keine:

One of the biggest providers of the technology is a company called reCAPTCHA, and now, Google owns them.

Die Geschichte ist vom September 2009, keine Ahnung, wie das an mir vorbeigehen konnte.
Mal ab von Sinn und Zweck und Nerv von Captchas:
zu Zeiten des „unabhängigen“ Recaptchas war das für mich schon immer beklemmend zu wissen, dass da irgendwer aufgrund des eigentlich doch guten Abfalleffektes (OCR verbessern bzw. Bücher scannen) sehr populär war und somit Statistiken von Hinz und Kunz sammeln konnte.
Und vor allem: es gab da nie eine aussagekräftige Datenschutzerklärung.

Mit Google ändert sich das „jetzt“ endlich und man kann auf den guten Zweck spucken, und den Kram frohen Mutes dahintun, wo es hingehört: ins Adblock.

Quelle: Google Acquires reCAPTCHA (mashable.com)

Spass mit Mono

haben die da bei Validome:

Wie uns Alex Leporda, der leitende Entwickler von Validome, mitteilte, soll Validome in der ersten Augusthälfte wieder online gehen. Grund für den Ausfall ist die Umstellung der Codebasis auf Mono, die länger als geplant dauerte.

Moment, muss mal kurz in den Keller.

Also; Validome.org ist seit Wochen down, und das einzige Problem, was die haben, ist, dass sie die aktuelle Seite gerade auf mono umstellen. Ääh. Ja. Moment. Ääh, kann mich mal jemand kneifen?
Damit ich das richtig verstehe; die haben die funktionierende alte Version weggeworfen, weil die unkuhl war und sie Plattenplatz brauchten, und basteln momentan an einer neuen?

Bald ist übrigens wieder Weihnachten und da kommt der Weihnachtsmann und …

Quelle: HTML-Validierungsdienst Validome stillgelegt [Update] (heise.de)

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