Langeweile? Dem kann abgeholfen werden! (update)

Man macht ein WordPress-update.

Ach, die aktuellen WP-Versionen laufen nur noch unter Mysql5?
Ich finde das ganz grossartig, da hat man viele verschiedene Szenarien, wie einem nicht langweilig wird.

Lösungen für:

  1. ganz wenig Langeweile:
    • die Datenbank ist bereits Mysql5. Update machen, zurücklehnen, und was anderes ausdenken
  2. wenig Langeweile:
    • man erstellt eine Mysql5-datenbank zusätzlich, kopiert die Mysql4-datenbank hinein, passt die config an, Update machen, fertig
    • möglicherweise gibt’s beim Hoster einen Migrationsbutton, update machen, fertig
  3. mehr Langeweile:
    • Das Hostingpaket hat nur eine Datenbank. DB runterladen. DB löschen. DB mit Mysql5 erstellen, DB hochladen. Config anpassen, Update machen, fertig
  4. viel Langeweile:
    • Das Hostingpaket bietet keine Mysql5-Datenbank an. Hoster wechseln, Mit etwas Glück kann man schon 2 Wochen später dann zu Punkt 3
  5. Bonus für Hartgesottene zu Punkt 2-4:
    • Wo man einmal so einen Aufriss macht, kann man die bisherige latin_dingenskirchen_db ja gleich nach utf-8 konvertieren. Oder es zumindest mal versuchen.
    • Der DB-Upload ist auf maximal 1MB/2MB/was auch immer beschränkt, deine DB ist aber 1MB/2MB/ was auch immer +x

Noch was vergessen?

Update:

Lese gerade, dass WP nicht Mysql5 verlangt, sondern min. Mysql 4.1.2, also bezieht sich mein Artikel auf 4.0 vs 4.1.2…

P.s. Ich frage mich gerade, was eigentlich passiert, wenn man den Autoupdate-button von WP verwendet, meckert das Update eigentlich bevor die alten Dateien gelöscht werden? Vermute nicht, und glaube, dass da draussen das einige ganz lustig finden werden.

Tagesschau für’s Iphone

Momentan gibt’s viel Wirbel um eine geplante Tagesschau-app, wo man sich an den Kopf greifen muss, mit welchen Argumenten dagegen geschossen wird. Speziell Springer, die mit Bild und Welt zum gefühlt einedillionsten Male testen wollen, wie man im Netz mit Paid-content aufs Maul fällt, faseln einen durchsichtigen Nonsens daher, dass einem schlecht wird.
Wobei, mit dem auf’s Maul fallen wird wohl doch etwas schwerer, wenn’s um Apple-fanbois und Iphone-deppen geht:

In Apples „App Store“ landeten die Programme ganz vorne, wenn auch diverse Käufer sich beschwerten, nicht mitbekommen zu haben, dass die Bild- und Welt-Apps monatlich neu gekauft werden müssen.

Die Elite sozusagen.
Ääh, was wollte ich? Ach ja:

Bei Springer reagierte man mit Befremden: „Es gehört ganz sicher nicht zum Grundversorgungsauftrag öffentlich-rechtlicher Fernsehanstalten, kostenlose Applets auf dem iPhone zur Verfügung zu stellen“, ließ Sprecherin Edda Fels der Presse mitteilen. Das sei eine „nicht tolerierbare Marktverzerrung“.

Das ist Unfug, bzw. das Pferd von hinten aufgezäumt. Die öffentliche Grundversorgung gehört selbstverständlich auf Geräte mit Internetzugang, und siehe da – tada! – da ist sie auch schon. Tagesschau.de kann jeder Interessierte entweder direkt in einem mobilen Browser lesen, oder „halb“-direkt in einem RSS-Reader. Für dünne Leitungen oder kleine Displays gibt’s eine Mobilversion ohne oder mit Bildern, offline für Unterwegs ohne Netz gibt’s eine Avantgo-version. (Von letzterem kann man sicherlich halten was man will…)

Und genau da ist der springende Punkt, keine Sau braucht eine Extrawurst für ein einziges Gerät, da wird das Geld des Gebührenzahlers für pseudoelitären Spielkram zum Fenster rausgeworfen.

Quelle: Springer fühlt sich verapplet (taz.de)

Nokia Music Store – Jeder Tag ohne Musik

Gerade habe ich den (lesenswerten) Artikel „Das Modell Kultur-Flatrate im Netz – Zahnpasta kann nicht zurück in Tube“ in der taz gelesen. Darin wird natürlich auch auf private Anbieter von Musikflatrates eingegangen: Weiterlesen »

Sicherheitslücke in Apple iDisk

… Laut Apple handelte es sich um einen sogenannten Directory Traversal, also den Zugang zu Verzeichnissen über relative Pfadangaben mit vorangestelltem “../“.

Wie meinen? Directory Traversal? Eine der ältesten und billigsten Sicherheitslücken im Netz? Bei einem Bezahldienst? Weiterlesen »

„Rechtliche Gründe“, Freenet,

das sind so Dinger, über die ich mir hier demletzt Gedanken machen durfte.
Zum Glück wird bei Dir KundenInformation gross geschrieben und Du klärst mich ein paar Tage später auf: Weiterlesen »

Spass mit Freenet

Lieber freenet-Kunde,

hiermit möchten wir Sie darauf aufmerksam machen, dass wir zum 31.07.09 Ihre bisher in freenetMail genutzte Faxrufnummer (UMS-Nr.) 01805… aus rechtlichen Gründen abschalten müssen.

Juhu, das macht meinen Tag! Wobei, Moment mal: Weiterlesen »

Miranda IM bei Google-Code

As of 2009-06-21 11:47, this project may now be found at: http://code.google.com/p/miranda
Da lacht mich nun – unter Windows – also die Aufforderung an, mal wieder mein Miranda zu updaten, und was tut sich nach dem Klick auf den Link?
Ich werfe meine IP in den Schlund der Datenkrake, und irgendwo bimmelt’s fröhlich in einer DB, dass User XY Miranda nutzt.

Von mir aus darf man mich gern paranoid nennen, ein schlagender Grund von Sourceforge zu Google-Code zu wechseln will mir trotzdem partout nicht einfallen.

Link: Miranda IM (sourceforge.net)

„Neue“ Geschäftsmodelle: Acrobat.com

Nicht unterstützter Browser Adobe hat sich was Feines ausgedacht; eine Online-“office“-anwendung. Die Features sind umwerfend:

In der Variante Premium Basic für 14,99 US-Dollar pro Monat bzw. 149 US-Dollar pro Jahr können bis zu zehn PDF-Dateien pro Monate erstellt und Webkonferenzen mit bis zu fünf Personen abgehalten werden.

Ähem, Moment mal, das muss ich nochmal lesen:

In der Variante Premium Basic für 14,99 US-Dollar pro Monat bzw. 149 US-Dollar pro Jahr können bis zu zehn PDF-Dateien pro Monate erstellt und Webkonferenzen mit bis zu fünf Personen abgehalten werden.

Ähem, Moment, das muss ich – ääh – wie meinen? 10 PDF-Dateien? Das muss ich haben, Kuckmermal: Weiterlesen »

ShortURLs selber bestimmen

Besonders seit dem Twitter-Hype werden URL-Shortener immer beliebter. An TinyURL, bit.ly, u.nu oder 1.000 anderen ähnliche Diensten kommt man kaum noch vorbei. Oft kommt der Kurz-URL aber nicht von den Usern, sondern wird automatisch umgewandelt. Twitter wandelt zu lange URLs bspw seit einiger Zeit in bit.ly-KurzURLs um (vorher TinyURL). Für die URL-Shortener springen dabei nette Infos zu Surfverhalten und Trends im Web raus, was desto interessanter ist, je mehr Marktanteil der Dienst hat. Aber was passiert, wenn bit.ly down ist? Dann sind plötzlich diverse Tweets („Twitter-Nachrichten“) nutzlos, weil sich darin enthaltene Links nicht nutzen lassen. Der User weiß außerdem vor dem Klicken nicht, was ihn auf dem verlinkten Dokument erwartet. Weiterlesen »

Bing!

Bing.com, die „neue“ Suchmaschine von Microsoft ist online. Ganz grossartiges Stück Ingenieurskunst:

Der Suchbegriff sex führt möglicherweise zu sexuell eindeutigen Inhalten.

Wer hätte das gedacht?

Einmal noch kurz Quälkot kucken, und entspannt zurücklehnen, das ist ganz genau so „innovativ“, wie erwartet.

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