Archiv der '(X)HTML/ CSS'-Kategorie:

Spass mit Barrierefreiheit… [Update]

11. Dezember 2010

hab ich jedes Jahr von Neuem mit den Biene-Awards.
Mit jedem neuen Award sinkt meine Bereitschaft mir die Sieger genauer aunzuschauen, dieses Jahr habe ich aber einen persönlichen Favoriten:

Hinweis

Hinweis

Wegen geplanter Wartungs- und Erweiterungsarbeiten steht Ihnen die JOBBÖRSE der Bundesagentur für Arbeit derzeit nicht zur Verfügung. Wir werden Ihnen den gewohnten Service schnellstmöglich wieder zur Verfügung stellen.

Bitte versuchen Sie es zu einem späteren Zeitpunkt erneut.

Völlig korrekt mit einer Biene in Gold ausgezeichnet.
Semantik erstklassig, man beachte die „doppelte“ Überschrift; einmal für vorsintflutliche Reader, die mit Überschriften nicht umgehen können und ein weiteres Mal strukturell vernünftig als H4 gekennzeichnet. „Stärkere“ Überschriften sind hier
a id="logo" oder div id ="logoMeineJobboerse".
Morgen schau ich mir den Spass noch einmal etwas genauer an, vielleicht fällt ja ausnahmsweise mal noch etwas spannenders ab, als a: dieser Bullshit und b: der vom letzten Jahr oder dem vorletzten oder …

Update:
Nun gerade habe ich mal die Goldmedaillen (nur die Startseiten) etwas intensiver gestresst und bin einigermassen positiv überrascht. Text-Zoom, Minimale Schriftgrösse, einigermaßen korrekte/sinnige Alternativattribute – alles im hellgelben Bereich. Einzig die Bundesagentur für Arbeit und „Einfach Teilhaben“ tanzen bei Skalierung mit einem 200% breiten Viewport aus der Reihe. Gold? Mhh, ohne den direkten Vergleich mit den anderen Kandidaten denke ich; ja, geht.

Spass mit Arte.tv

29. Oktober 2010

Hab ich hier gefühlt alle 8 Wochen. Da is nämlich Relaunch-time.

Das schöne an so ’nem Relaunch – zumindest bei Arte – ist, dass man deutlich sieht, dass da ein WebTeam stetig bündelweise viereckige Papierbündel heimtragen darf, und dass – ohne Ironie – tatsächlich Leute da sitzen, die sich Gedanken machen, was man alles 2010 so machen kann.
Das doofe an so ’nem Relaunch ist – zumindest bei Arte, und das generell – dass nach jedem Relaunch man sich in der konfusen Menü- und Seitenführung neu einarbeiten muss. Arte.tv funktioniert nicht wie man das im Seminar „Zugänglichkeit, Barrierefreiheit und so Kram“ gelernt haben sollte, dass man auf die Seite kommt und sieht; „ah meine Info-Interessen liegen da und da, da klick ich jetzt.
Arte.tv ist für Neueinsteiger wie ein Spiel, wo es Sachen zu entdecken gilt a la: „ah, wenn ich jetzt hier klicke, dann passiert das und das. Und wenn ich da klicke, dann: oh, verrückt!“.
Für Alteingesessene, wie meinereiner funktioniert das genauso – zumindest (gefühlt…) alle acht Wochen. Und das ist – das wird man ja wohl noch sagen dürfen: Scheisse!
Dabei gäbs da soviel schöne Sachen zu basteln.
Man könnte:

  • den Flash-player endlich mal aufpolieren.
    • Bspw. deutlich machen, was passiert, wenn ich auf „SQ“ oder „HQ“ klicke. Man könnte dem Flashplayer sagen, dass er nicht nur 2 Minuten (ZWEI MINUTEN!) cachet, wenn man aufm Dorf sitzt und das nächste DSL, was flüssig liefe 20km weg ist.
    • Man könnte dem Flashplayer sagen, dass er beim Spulen nicht alles neu streamt, sondern den ganzen Schröffel, so wie man das von Youtube&Co kennt solang im Cache lässt, wie man kuckt.
    • Man könnte dem Flashplayer erklären, dass er das gecachte nicht nach weiteren 2 Minuten wieder verwirft, nur weil man so doof is aufm Dorf zu wohnen und grad 10 Sekunden zu lang auf Toilette war.
  • Man könnte mit Cookies arbeiten
    • Welche die erkennen, ob man nach ewigem rumprobieren festgestellt hat, dass nach Drücken auf HQ man SQ schaut und andersrum
  • Apropos HQ/SQ: Man könnte sich am Anwender (siehe Fazit) orientieren und nicht einmal 90kb+ und einmal 25kb/s senden. Sondern jeweils das Maximum beim Anwender. Dann könnte der möglicherweise flüssig die Videos schauen.
  • Apropos Cookies; man könnte den Feed-Link dahingehend modifizieren, dass er nur das auswirft, was gerade als „Interesse“ angeklickt ist. Nämlich Dokumentationen und nicht Kindersendungen. Oder anders rum.

Man könnte, mal so als Pseudofazit, man könnte sich als Webentwickler mal alle 8 Wochen vor die Computerglotze setzen und sich anschauen, was man da schon wieder für einen hybschen Bockmist verzapft hat.

Oh, meine 2 Minuten Cache sind voll. Melde mich dann hier gleich wieder…

Link: Arte Videos (videos.arte.tv)

Spass mit border-radius…

18. Juni 2010

hatte hier jemand.

Ich bin entsetztfassungslos, äusserst derbe Sache.

Link: Pure CSS Twitter ‚Fail Whale‘ (subcide.com)

Thx an Missi.

Spass mit HTML5…

6. Juni 2010

hat fefe hier.
So sehen Innovationen bei Apple aus!

Ich hätte zum Thema von der selben Seite bei Apple noch einen nachzuschieben, mit gefälschtem User-Agent:

This demo contains H.264 video. Windows users can download QuickTime to enable support for this industry-standard format.

Edit: Ach hier gibt’s noch einen Nachtrag bei fefe, da sich wohl etliche Apple-fanbois beschwert haben, dass das alles ganz toll wäre…

Keine weiteren Fragen.

HTML5-Canvas als Background-Image

20. Mai 2010

Wenn jemand mal eine coole Anwendung von HTML5-Canvas sehen will: Paul Irish setzt auf seiner Website ein Hintergrundbild ein, das auf Mausbewegungen reagiert. Sicher, das Beispiel auf seiner Website sieht jetzt nicht so toll aus und bringt natürlich keine tolle Funktion oder so. Aber es zeigt, dass damit eine ganze Menge möglich ist und kreative Webdesigner uns damit in Zukunft bestimmt tolles Spielzeug basteln werden.

Neues vom Internet Explorer 9

16. März 2010

Bei Caschy und auf golem.de wird auf eine Preview verwiesen, die sich Interessierte bei MS herunterladen können. Leider wird dort nicht auf die Minimalanforderungen verwiesen:

Windows Internet Explorer Preview does not support any operating system earlier than Windows Vista SP2

Soweit alles wie gehabt bei Microsoftens, wenn ich mir anschaue, was die sonst noch so zu bieten haben, geht mir das Messer in der Tasche auf. Mal zur Dokumentation für die Nachwelt, falls die irgendwann doch ihre Blödheit bemerken sollten und das korrigieren: Weiterlesen »

Typo-frickler in Hochform

18. Februar 2010

Selten so gelacht, auf t3n.de gibt’s einen netten Artikel: „„Erfolgsrezept TYPO3“ Deutscher Apotheker Verlag setzt auf das Open-Source-CMS“, wo sich tüchtig auf die Schulter geklopft wird, wie toll man das hinbekommen hat.

Ich hab, da ich vorgewarnt wurde, nicht alles gelesen, sondern bin gleich schnurstracks zu den Kommentaren runter, und siehe da; ich wurde nicht enttäuscht, auf sachliche Kritik gabs Folgendes zum Besten:

1. „Valides“ (X)HTML ist diskutierbar. Was „valide“ ist, entscheidet der Validator. so gibt es Validator, die ein als Fehler ausgeben, andere verlangen ein

Ein was? Was valide ist, bestimmt nebenbei der Standard.

3. Barrierefreiheit war explizit nicht gefordert, da es Designanforderungen gab, die höher gewichtet wurden.

Designanforderungen? WO bitte bricht man sich denn bei einem solchen 08/15-Layout einen Zacken aus der Krone, das barrierefreiarm zu bekommen?

4. In Zeiten von web 2.0 und 98,6% User MIT Javascript braucht man nicht über 1.4% diskutieren, die OHNE Javascript kommen. Hier wurde einfach Kosten und 1.4% gegeneinander abgewägt.

Welche Kosten? Die Mehrkosten, die vertrödelt wurden, um Links kaputtzumachen, oder für anderen Javascriptschnickschnack?

Hier wurde mal wieder alles richtig gemacht, Javascript noch und nöcher, für jeden Furz ein Div, Dillionen Inline-styles, absolute Höhen, kaputte Formulare, Fliegenschissschrift (auf einer Apothekenseite!) usw. usf.

Darauf einen Klosterfrau Melissengeist!

Links:

Igitt, fefe,

12. Februar 2010

Guckt euch mal den HTML-Source an!

Das ist widerlichster Schweinkram unterallerster Schublade, kann man sowas nicht verbieten?

Link: http://blog.fefe.de/?ts=b58ac514

Technische Universitäten…

6. Januar 2010

mag ich tierisch. Weil da Leute sitzen mit Plan:

Für die etwas fauleren MitwebdesignerdeppInnen unter uns: Nein, das was mir meine Webdeveloper-extension da im Screenshot markiert sind keine Tabellenzellen. Es sind Tabellen. Für jeden einzelnen Punkt eine.

Wenn man mich fragen würde … ääh besser nicht, könnte weh tun.

Quälle: https://isis.tu-berlin.de/ (is ne technische Universität, www also bitte selbst einfügen…)
via: konrad

Einige Gedanken zu Webfonts

4. Januar 2010

Lange haben Webdesigner davon geträumt, nicht nur auf die paar Standardfonts zurückgreifen zu können – also Schriftarten, die auf fast allen System verfügbar sind – sondern eigene Schriftarten benutzen zu können. Mit @font-face ist es möglich, Schriftarten per CSS zu definieren, wobei ein Ort (src: url()...) angegeben wird, von wo es der Browser bei Bedarf runterladen kann. Das war im (praktisch unbedeutenden) CSS2 schonmal vorgesehen, ist in CSS2.1 aber leider wieder verschwunden. CSS3 wird diese Möglichkeit nun wieder enthalten. Neuere Browser-Versionen (Firefox 3.5, Opera 10 und Safari 3.1) unterstützen das Einbinden von Webfonts schon heute – andere Browser ignorieren das Stück CSS einfach.

Probleme

Wie auch viele andere benutzen auch wir vom Trash-Log bereits Webfonts. Leider birgt die Nutzung von Webfonts einige Probleme. So ist es zwar völlig legal, etwa Calibri als Schriftart per font-family: Calibri, Sans-Serif; zu benutzen. Calibri ersetzt Verdana in vielen neueren Microsoft-Programmen als Standardschriftart und wird somit automatisch „kostenlos“ auf vielen Systemen mitinstalliert. Einbinden darf man die Font-Datei aber nicht einzeln, denn Microsoft verkauft sie nebenher noch für $120! Ob nur der Seitenbetreiber haftet, oder auch der Besucher, dessen Browser unlizensierte Software runterläd, ist nicht geklärt.

Weitere Probleme ergeben sich aus dem Aufbau der font-Eigenschaft. Diese erlaubt es, mehrere Schriftarten anzugeben – ist eine auf dem System nicht vorhanden, wird die nächste probiert. Webfonts lassen da der Kreativität freien Lauf. Der CSS-Quelltext sieht dabei etwa so aus:

font: 2em Yanone, Verdana, Sans-Serif;

Besucht man die Seite mit einem Browser, der Webfonts nicht unterstützt, wird „Yanone“ vermutlich nicht gefunden, der Browser wird also Verdana benutzen. Obwohl wir mehrere Schriftarten angeben können, müssen wir uns aber für eine Schriftgröße (2em) entscheiden! Das führt zu drei Möglichkeiten, die alle nicht zufriedenstellen können:

  • Schriftgröße wählen, bei der Yanone gut aussieht
  • Schriftgröße wählen, bei der Verdana (als Standard-Schrift) gut aussieht
  • Ein Mittelmaß, bei dem beide ok, aber nicht toll aussehen

Fazit

Webfonts ermöglicht es Designern endlich aus dem alten Raster der immer gleichen Schriftarten im Web auszubrechen und die Schrift zu wählen, die am besten zur Seite passt. Es bestehen aber noch einige Probleme, die hoffentlich (teilweise) noch in der bisher nicht veröffentlichten CSS3-Recommendation gelöst werden. Eine Zuordnung von einer Schriftgröße zur einer Schriftart würde die Vorteile von Webfonts stark verbessern!

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