Das Warten hat ein Ende!

Diese „Swatch“-uhren (WERNER-deutsch: Quatsch-uhr), die waren ja -zig Jahre immer gern ein sprudelnder Quell heiteren Gelächters, nun endlich schickt sich Apple ernsthaft und hartnäckig an, diese Position endlich streitig zu machen.

Ich bin sicher, die sind auf nem recht guten Weg, so einen Klumpen Plaste könnte ich mir beim besten Willen nich blöder, dümmer und teurer ausdenken.

Aber es hat eine Radkrone!

Deine Mudder hat ne Radkrone!

Gute Nachrichten, Freunde!

Ich hätt ja gern die Taz verlinkt, wo ich heut ne Schlagzeile hatte, die mir den Tag derb versüsst hat, aber die sind entweder zu blöde tagesaktuelle Nachrichten auch im Netz zu haben oder zu blöde tagesaktuelle Nachrichten auch im Netz zu haben oder gar beides, so wirds die SZ:

Neunjährige tötet Schießlehrer mit Uzi

Fazit: Die Dummen sterben möglicherweise doch aus, weiter so!

Facebook…

facebook hat im vierten Quartal 2013 den Umsatz […] auf 2,6 Milliarden US-Dollar gesteigert. […] Der Gewinn […] stieg auf 523 Millionen US-Dollar.

Auf gut deutsch: die gaben im letzten Quartal 2 MRD Dollar für laufende Kosten aus. Kann mich mal wer kneifen? Wofür gibt man bei der Müllhalde Geld für laufende Kosten aus? Entwickelt wird da genau nix (zumindest nix kostenintensives) und die Server (Traffic+Wartung) können unmöglich solche Kosten verursachen.

Jemand ne Idee, wie man mit so nem simplen Konzept so viel Geld verbrennen kann?

Quelle:  Facebook macht 523 Millionen US-Dollar Gewinn (golem.de)

20 Mio Euro

in Bitcoins.
Stramme Nummer: Drogenmarkplatz Silk Road: US-Behörden beschlagnahmen fast 30.000 Bitcoin (heise)

Nochmal für mich zum Mitschreiben: da häuft ein Krimineller 20 Mio digitale Euro an, hat keine Insel in der Südsee und legt die Kohle auf einen offenbar recht zugänglichen Rechner ab und lässt sich damit erwischen? Wie blöd is der denn?
Ab in den Knast mit dem!

Unterstützenswerte „Epetitionen“…

sind recht dünn gesät, vor allem, wo die aus demokratischem Standpunkt im Wert sowieso nahezu null tendieren. Drölf Dillionen Demokraten können ihren Willi unter so ein Scheissding setzen, am Ende sagt unser gewähltes Parlament sinnegmäss „Drölf Dillionen können mir den Buckel runterrutschen“ und wertlos ist das mühsame Geklicke.

Grad tickert mir aber wieder eine Petition in mein Internet rein und ich freue mich, dass das wieder eine ist, wo eindeutig formuliert ist, wie ernst es der Petent mit der Demokratie meint:

Der Deutsche Bundestag wird gebeten, die Erhebung von Gebühren für den Zugang zu amtlichen Informationen nach dem Informationsfreiheitsgesetz in denen Fällen einzuschränken oder ganz aufzuheben, wenn der Antrag von einem Medienvertreter oder im Zusammenhang mit der Tätigkeit gemeinnütziger Organisationen gestellt wird.

Lustig, ne? Nee, warte kommt noch besser:

Gebühren sollten möglichst nur noch erhoben werden, wenn der Informationszugang ausschließlich im finanziellen Eigeninteresse des Antragstellers liegt.

Auf Deutsch: Medienvertreter wie ZEIT, Spiegel oder andere staatstragende Boulevardmedien, die kein „finanzielles Eigeninteresse“ vertreten, sollen Informationen für Umme bekommen, Otto Privatmann aber selbstverständlich nicht, der ist kein „Medienvertreter“ und kein  „gemeinnütziger Verein“. Top Petition…

Quorum erreicht

Super Sache zu wissen, wieviel Handpuppen offenbar beim Boulevardgeschmier so in Lohn und Brot stehen. (Oder wieviel Deppendemokraten das Kleingedruckte nicht gelesen haben)
Bleibt zu hoffen, dass die Quatsch-petition den Lauf aller bisherigen geht. Man spricht mal kurz drüber und verwirft es.

Neues von der Denic

Denic will Domains nach Vertragsende nicht mehr sofort löschen

trudelts mir grad im Feedreader von:
http://www.internet-law.de/2013/05/denic-will-domains-nach-vertragsende-nicht-mehr-sofort-loschen.html
rein und denke so kurz; 2013 schon?

Beim Lesen der Hintergründe löst sich dann mein Unglauben in Wohlgefallen auf:

Der alte Domaininhaber hat während eines Zeitraums von sieben Tagen dann die Möglichkeit einen sog. Restore-Auftrag zu erteilen

Puh, satte 7 Tage, ich dachte schon, da würde irgendwer irgendwas merken.

Verworrene Zeiten…

der Spiegel heute so in einem Artikel zu einem begnadeten Spinner:

Es waren verworrene Zeiten. Braun und grün schlossen sich so wenig aus wie anthroposophisch und ewig rechts.

Is nich wahr, sowas gabs mal? Verrückt, kann man sich heute garnich ausdenken sowas.

Sätze, die mir auch gern eingefallen wären drölfeinachtzig

Hätte die absurde Story jemand als Drehbuch bei Filmproduzenten eingereicht, hätte das Sekretariat vermutlich längst Weisung erhalten, weitere Einsendungen dieses Autors ungeöffnet entweder zu entsorgen oder an die ARD-Tatort-Redaktionen weiterzuleiten.

Ich hab nicht gelacht.

Quelle: Ich bin der Bombenleger (heise.de/tp)

Spass mit Schwachstellen…

… ach mit einer Datenbank für Schwachstellen:

Die Schwachstellen-Datenbank des National Institute of Standards and Technology (NIST) ist einem Hackerangriff zum Opfer gefallen. Dies geht aus einer Mail hervor, die der Sicherheitsexperte Kim Halavakoski bei Google+ zitiert.

Das ganze Leben besteht aus Treppenwitzen. Ach nee:

Halavakoski macht darauf aufmerksam, dass die NVD bis zum Zeitpunkt des Hack von einem Windows Server 2008 ausgeliefert wurde.

Aha. …
Besonders schön an der Geschichte:

„Malware an dem Ort zu deponierten, an dem wir unsere Schwachstellen-Informationen beziehen, das ist echt böse“, schreibt Halavakoski auf seiner Google+-Seite.

Was ist daran böse? Nicht böse wäre irgendwelche wehrlosen und un-ääh-beleckten 08/15-webseiten zu hacken?

Eine Schwachstellen-DB zu hacken ist nicht böse sondern eher in die Kategorie „lustig“ einzuordnen.

Quelle: US-Schwachstellendatenbank nach Hack offline (heise.de)

Stirb langsam 5 – ein guter Tag zum Gähnen

Die „Stirb langsam“-Filme waren ja bekanntlich nie ein Quell origineller Drehbücher und/oder gelungener Abendgestaltungen, der aktuelle Film macht aber einiges noch konsequenter:
Man geht da mit einer Erwartungshaltung irgendwo extrem weit unter Null rein und wird doch wieder überrascht. Es geht tatsächlich noch mehrere Ebenen blöder.

So einen hanebüchenen Bullshit mit 100 Millionen Dollar fabrizieren und tatsächlich in die Kinos bringen, da kann sich Bollywood noch mehrere Scheiben von abschneiden.

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