Spass mit Datenschutz…

hatte der Hamburger Datenschutzbeauftragte da:

Hamburgs Datenschutzbeauftragter, Johannes Caspar, hat seinen Internetauftritt abschalten lassen, da auf der Seite „unzulässige Trackingsoftware“ zum Einsatz kam.

Das ist soweit alles ganz lustig, das wirklich dicke Ei allerdings steht in einem Nebensatz:

Da die Website des Hamburger Datenschutzbeauftragten Teil des offiziellen Auftritts der Stadt Hamburg ist, der vom Axel Springer Verlag betrieben wird, findet sich dort auch das IVW-Pixel.

Kann mich mal wer kneifen? Wie zur Hölle kann es bitte sein, dass sich eine „freie“ Stadt ihren Webauftritt von „unabhängigen und überparteilichen“ Demagogen zurechtfrickeln lässt?

Quelle: Hamburger Datenschutzbeauftragter schaltet sich selbst ab (golem.de)

Spass mit Schuss-Waffen

haben die da – seit Jahrhunderten schon – in den USA.
Besonders lustig ääh, komisch der aktuelle Fall:

Zudem war ihr Wahlkreis im Süden Arizonas vor den Midterm Elections auf einer Facebook-Karte der Tea-Party-Ikone Sarah Palin […] mit einem Fadenkreuz verziert. Palin bewarb diese Karte mit dem Slogan: „Don’t Retreat, Instead RELOAD!“. Ihren Sitz im Kongress konnte die Jüdin Giffords, die mit einem Astronauten verheiratet ist, trotzdem gegen einen Tea-Party-Herausforderer verteidigen – was möglicherweise nicht zuletzt daran lag, dass sie stets lautstark für das Recht eintrat, Schusswaffen zu tragen.

Muss ich jetzt nicht verstehen, aber ich freu mich schon auf den üblichen „Antisemit“-Schwachfug, wenn ich das irgendwie lustig finde.

Quelle: Pro-Waffenbesitz-Politikerin in den Kopf geschossen (heise.de/tp)

Springer und Apple: ein Traumpaar

„Die Welt“ halluziniert gerade einen Jubelperserartikel, den ich in dieser Art selbst in der Zone nicht lesen konnte. Danke dafür.
Überschrift:

App-Erfolg
Axel Springer gewinnt mit digitalen Produkten

Na, da schauen wir doch mal:

Innerhalb eines Jahres hat die Axel Springer AG mehr als eine halbe Million mobiler Angebote für das iPhone und das iPad verkauft.

Mehr als eine halbe Million? Das ist ja der helle Wahnsinn, ich bin total aus dem Häusschen!
Oh, es kommt noch was:

Der Medienkonzern Axel Springer („Bild“, „Rolling Stone“, „Welt“) sieht eine wachsende Bereitschaft bei den Lesern, für journalistische Inhalte in digitaler Form zu bezahlen. Innerhalb eines Jahres habe die Axel Springer AG mehr als eine halbe Million mobiler Angebote mit solchen Inhalten für das iPhone und den Tabletcomputer iPad verkauft, sagte Vorstandsvorsitzender Mathias Döpfner in Berlin. Über 400.000mal wurde allein für digitale Inhalte der „Bild“ auf dem iPhone gezahlt.

Das sind sage und schreibe – bitte hinsetzen und Luft anhalten – 1000 Deppen, die täglich mindestens einen Bild-artikel lesen auf einem Apple-Spielzeug. Eintausend!
Das sind klar tausend zuviel, aber, kann mich mal bitte jemand kneifen? 1000 Deppen sind „wachsende Bereitschaft“? Häh?

Das Schöne dabei, vom pseudoseriösen Springerblatt „die Welt“, wo man eher glauben könnte, dass da aufm Ipad eher die Zielgruppe wäre, da sinds gerade mal 300 Leute täglich, die mind. einen Artikel lesen (oder aus Blödheit bezahlt haben).

Das nenne ich mal einen Erfolg, yeah.

Schönste Geschichte zum Schluss dazu:

Mit der Veröffentlichung schaltete Axel Springer am Mittwoch den Zugang über das iPad zum kostenlosen Portal „bild.de“ ab.

Wie geil!

Quelle:
App-Erfolg – Axel Springer gewinnt mit digitalen Produkten (welt.de)

Das Internet darf kein rechtsfreier Raum sein…

Aus der Serie: „Dummbatzen reden wider besseren Wissens dummes Zeug ohne jeglichen Realitätsbezug“ heute unsere geliebte Führerin:

Es darf kein rechtsfreier Raum sein, es kann ja nicht sein, dass im Internet ausgerechnet gar nichts gilt

Darauf ein dreifaches Heil!hellau!

In einem rechtsfreien Raum darf ich Meinungen (!) vertreten, dass Lügner und/oder Gedächtnisakrobaten eingeschläfert gehören, im Internet steht morgen die Staatsmacht vor meiner Tür und entfernt mich und meinen Computer auf Nimmerwiedersehen aus der öffentlichen Wahrnehmung.

Quelle:
Merkel: Internet darf kein rechtsfreier Raum sein
(heise.de)

Frankfurter Rundschau lebt vom Steuerzahler…

… zumindest in Teilen. Das Schöne an der Geschichte ist – ääh ach selberkucken macht schlau:
FR lässt sich von Kanzlerin nicht kaufen (spiegelkritik.de)

Spass mit Scheuerlappen

haben die da:

Fassen wir zusammen; da gibt es vom Vermieter eine Putzkolonne, die das Treppenhaus nicht putzen, wenn sie die Fussabtreter vor den Türen anfassen müssten. Ähh, Moment … nee, ich hab wirklich nicht gelacht.

(Aushang gefunden im Eingang eines Treppenhauses…)

Spass mit Esotanten

“Ich habe über das Problem auf Internetseiten gelesen, die die Wahrheit schreiben”

Da gibt es eine Epetition – *räusper* – wo es um ein Verbot von Heilpflanzen in der EU geht, und dann gibt es eine Petition, wo 110000 Leute unterschreiben und ääh, das kann man gar nicht in Worte fassen, zu zitieren fällt da auch schwer, ich versuchs trotzdem:

So wichtig das Anliegen ist, aber die in der Petition zitierte EU-Richtlinie gibt es nicht und damit fällt die Petition in sich zusammen.

(netzpolitik.org)

„Nur was man patentieren und mit einer Schutzmarke im Handel monopolisieren kann, ist erwünscht. Was einfach in der Natur wächst, ist illegal“, heißt es in der Petition. Die Gesundheit „wird dadurch nicht geschützt, sondern es werden die Umsätze und Profite der Großkonzerne gesichert“.

(taz.de)

Die große Zahl der Unterstützer kam nur zustande, da in der Naturheilkunde- und Bioszene der Petitionsaufruf in Internetforen, Blogs und unzähligen E-Mails verbreitet wurde. „Weil das Gesetz ein typisches Beispiel dafür ist, wie in Brüssel die Pharmalobby gegen die Interessen der Bevölkerung arbeitet“, sagt eine der E-Mail-Weit

Danke, liebe ESO-Deppen, welchen grossen Dienst Ihr dem zahnlosen Instrument der Epetition zukommen lassen habt.

Integrierte SIM-Karte wtf?

Laut einem Medienbericht sollen Apple und Gemalto an einer neuartigen SIM-Karte arbeiten, die direkt in das iPhone integriert wird. Das Smartphone ließe sich so über den Apple App Store beim Mobilfunkbetreiber aktivieren.

Hoffentlich haben die das auch rechtzeitig patentiert, damit nicht noch andere auf die bescheuerte Idee kommen.

Quelle: Apple und Gemalto sollen an integrierter SIM-Karte arbeiten (golem.de)

Zu Niggemeier…

gibt’s mal wieder eine lustige Sau durchs Blogger-Dorf zu treiben.

Für die 2 Leute, die’s verpasst haben; da trollte sich jemand durch Niggemeiers Kommentare, führte Selbstgespräche und am Ende stellt sich raus, dass der ganze Spass vom Rechner eines Konstantin Neven DuMonts kam. Für die 2 Leute, die nicht wissen, wer das is, der macht irgendwas mit Zeitungen.
Niggemeier, der auch irgendwas mit Zeitungen macht, schreibt da in einem Artikel dazu, dass wohl sämtliche Kommentare mit der selben Mailadresse und von der selben IP kamen und dann geht der Spass so langsam los.
Ein paar Blogger weinen rum, dass SN grundböse wäre und die eherne Alphablogger-regel „löschen stattund sperren“ nicht befolgt hat und was haste nich gesehen, was für eine miese Sache das ist und wie das die Blogospäre um Jahre zurückwirft. Moment, muss mal kurz ein Taschentuch holen.
Wo war ich? Ach ja, besonders gut hat mir das Mimimi beim Spiegelfechter gefallen, daher habe ich mal die Kommentare gescannt und bin zwischen anderen auf folgendes Schmankerl gestossen:

Zugvogel schrieb am 24. Oktober 2010 at 17:18 -
Andererseits haben Sie aber keine Bedenken sich wochenlang über Gudrun Debus und Ines Fritz auszulassen. Das ist dann ok, weil es Privatpersonen sind, richtig?
Geht´s noch perfider?
*
Spiegelfechter schrieb am 24. Oktober 2010 at 17:23
Wochenlang? Zweimal und das nicht ohne Grund und vor allem ohne jegliche Verletzung des Datenschutzes.

(Hervorhebungen und Auslassungen von mir) (Geht da an der Stelle übrigens genauso lustig weiter)
Fassen wir zusammen:
Wer Grund hat mit Schlamm zu schmeissen, soll sich keinen Zwang antun, ausser man heisst Stefan Niggemeier.
Na dann: Prost!

Weiterführende Links:
Blogosphärenzeug, bei dem man in ein paar Monaten schon wieder gar nicht mehr weiß, worum’s damals eigentlich ging (craplog.de)

Spass mit Apple

hab ich da bei einer Jubelpersermeldung bei Heise:

Dritte Säule des Rekordergebnisses ist der Mac, das einstige Nischenprodukt. Mit 3,89 verkauften Computern ist der Mac keine Nebenerscheinung mehr und Apple liegt zumindest in den USA knapp hinter Acer auf Platz 4 der Computerhersteller.

Wäre noch ganz interessant, wieviel Rechner Acer verkauft hat. Hab ich hier allein – ääh – 2 rumliegen, könnte eng werden.

Apple weiter auf Rekordjagd (heise.de)

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