die FAU

ist übrigens, wen’s interessiert, die „freie ArbeiterInnen-Union“, eine anarchosyndikalistische Gewerkschaft. Wollt’s mal gesagt haben. Duftes Ding das. So als Quasieinleitung, weil ich auf ganz anderes hinauswill.

Es gibt noch eine andere FAU, derentwegen ich hier tippsel und mich grad am Kopf kratzte, als ich im Feed beim Sprungmarker-blog las, dass es da was über die FAU gibt, wo man da doch dort im Gegensatz zu hier fast ausschliesslich Web-technik-themen behandelt.
Jedenfalls ist die „andere FAU“, wie ich dann beim Lesen mitbekommen durfte, die „Friedrich-Alexander-Universität Nürnberg“, und die bringt eine

Checkliste zur Gestaltung barrierefreier Webanwendungen und Webauftritte

Grossartiges Ding, ich hab’s noch nicht gelesen, sondern, weil ich Langeweile hab, ein paar Screenshots gemacht:

  • Seamonkey: Breadcrumb bricht nicht um, so dass man man einen horizontalen Scrollbalken bekommt, zusätzlich überlagert die Überschrift teilweise den Text:
    fau-seamonkey.png
  • Opera: Identisch zu Seamonkey:
    fau-opera.png
  • IE: Wie Seamonkey und Opera, mit dem Unterschied, dass zu allem Überfluss auch noch der horizontale Scrollbalken nicht sichtbar ist, und der Text „einfach so aus dem Browserfenster ausläuft“:
    fau-ie.png

Und ja, ich bin ein gar sehr garstiger Bub, dass ich zur Verdeutlichung in den Screenshots das die Browserfenster kleiner gezogen habe, im Vollbild ist das Ganze nur halb so blöd.

Schöne Sache das alles, jetzt gugg ich mal, ob der Inhalt etwas mehr hergibt. 😉

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7 Kommentare to “die FAU”

  1.  sprungmarker schrieb am 16. Mai 2007 um 8:54

    Das ist mir auch im nicht verkleinerten Zustand irgendwie merkwürdig aufgefallen, aber bei so Beamtenseiten fällt mir das kaum mehr auf, die sehen ja immer irgendwie handgemachter aus. 😉

    Interessant daran sind die K.O. Kritierien für Agenturen, die mit denen arbeiten wollen. Ich hab nicht verstanden, worauf die 10% zu schlagen sind.:-)

  2.  Sylke schrieb am 16. Mai 2007 um 12:19

    [...]Is' ja wieder 'n Brüller.
    Trash Log und Sprungmarker haben ihren Senf schon dazu gegeben. Ich will nur noch etwas ergänzen[...]
    http://www.lausitz-webdesign.d.....liste.html

  3.  xwolf schrieb am 16. Mai 2007 um 17:36

    Beamte?
    An der Checkliste hat *kein* Beamter Hand angelegt.
    (Es sei denn. hm..keine Ahnung, wer aus der WAIde-Liste,der darüber mitdiskutierte, ist alles Beamter?)

    Was die 10% angeht: Es gibt ein paar unseriöse Webagenturen, die verkaufen Barrierefreiheit als „optionales Extra“ und verlangen dann sehr viel mehr Geld.
    Die meisten (fachfremden) Entscheidungsträger im öffentlichen Dienst, die durch den Gesetzgeber nun endlich gezwungen sind barrierefreie und nachhaltige Webauftritte anzubieten, erkennen aber nicht, daß sie über den Tisch gezogen werden.

    Deswegen steht da 10% drin. Dieser Wert war der Maximalwert den Fachleute zum Thema bei dem Webkongress Barrierefreiheit letztes Jahr als gerade noch realistisch bezeichneten.

  4.  Mike® schrieb am 16. Mai 2007 um 18:18

    [quote post="491"]Die meisten (fachfremden) Entscheidungsträger im öffentlichen Dienst, die durch den Gesetzgeber nun endlich gezwungen sind barrierefreie und nachhaltige Webauftritte anzubieten[/quote]
    Hab ich was verpasst? Dachte, das wäre nach wie vor eine „verpflichtende“ „Geschichte“ ohne Konsequenzen bei Nichtbeachtung.

    Ansonsten zu den 10%: interessant, dass sich tatsächlich Leute mit solchen Sachen ernsthaft beschäftigen, da könnte „man“ mal einen generellen Leitfaden dazu machen.

  5.  sprungmarker schrieb am 16. Mai 2007 um 23:11

    Ha – ich meinte natürlich auch nicht, dass ein Beamter Hand angelegt hätte. Ich meinte damit etwas umständlich, dass es sich um eher offizielle „Amtseiten“ handelt, die sich ja eher durch „Solidität“ als Schickness auszeichnen.

    Das mit den 10% Aufschlag halte ich für weit unter budgetiert. Und was kann da schon so ein Fachkonsens helfen, wenn es in der Praxis ohnehin viel mehr zu tun gibt, als der Auftraggeber je bezahlt.

  6.  xwolf schrieb am 16. Mai 2007 um 23:21

    Was meinst du mit ‚verpflichtende Geschichte ohne Konsequenzen‘ ?
    Klar, vom Gelichstellungsgesetz her (dem jeweiligen Landesgesetz) ist da meist „keine Gefahr“. Was aber viele vergessen ist, daß der öffentliche Dienst schon immer eine Verpflichtung hatte, wirtschaftlich und nachhaltig zu arbeiten. Wenn dann Geld verschwendet wird, weil jemand alle paar Browserversionen wieder neu relaunchen muss oder Millioenen für Mull (Website des Arbeitsamts) ausgegeben hat, dann sollte normalerweise der Rechnungshof einschreiten.
    (Leider aber noch zu wenig).

    Das mit den 10%: Da muss man sich leider als Befürworter von BF und OpenSource mit auseinandersetzen, weil zu viele unseriöse (meist große) Agenturen behaupten, es kostet viel.
    Leider sind diese Lügen- und Horrormärchen so weit verbreitet, so daß man dann als Berater oder gute Agentur oft dagegen argumentieren muss… Und das geht nur mit guten Fakten.

  7.  Mike® schrieb am 17. Mai 2007 um 2:47

    Ack @xwolf. Meine Intention hast Du schon richtig verstanden. fett wäre noch, wenn das das Gehör der entsprechenden Stellen fände.

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