Digitaler Alzheimer

ist so eine Sache, über die ich mir schon des Öfteren Gedanken gemacht habe (ja, da erinnere ich mich daran), und bei mir selbst auch schon das eine oder andere Mal in Ansätzen prognostizieren konnte.
Abstrahiert ist digitaler Alzheimer die Möglichkeit, ständig und überall jede Information erreichen zu können, ohne die im Gedächtnis abspeichern zu müssen.

Über Vor- und Nachteile von dem „Problem“ gibt es einen interessanten Artikel auf Telepolis, den ich von der „philosophischen“ Seite uneingeschränkt teile:
Droht uns die „digitale Demenz“? (Telepolis/ Heise)

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3 Kommentare to “Digitaler Alzheimer”

  1.  Mike® schrieb am 18. Jun 2007 um 0:13

    Schade, dass dazu kein Kommentar kommt. Ich finde das Thema sehr interessant und hätte gern andere – oder wenn’s denn wirklich sein muss zustimmende – Standpunkte gehört.

  2.  DarkRat schrieb am 18. Jun 2007 um 1:55

    Bei mir ist es eigentlich eher das gegenteil.
    Wenn ich mal was wissen will, geb ich es bei wiki ein, lese mir den artikel durch, und hab damit wieder was gelernt. Also eher das Gegenteil vom digitalen Alzheimer 😀

  3.  Flo schrieb am 18. Jun 2007 um 2:06

    Ich wollte noch was dazu schreiben, weil ich es ein hochinteressantes Thema finde, aber ich hatte es vergessen, trotz Bookmark. 😉

    Dem Artikel würde ich soweit auch zustimmen. Die Hauptprobleme sehe ich da zum einen in der Informationsflut, der meist niedrigen Relevanz und der unter anderem daraus folgendenen Kurzlebigkeit, die verhindert, daß sie mit mehr anderen Informationen im Hirn verknüpft werden, um eine deutliche Erinnerung zu werden. Das andere ist natürlich die Möglichkeit, Informationen zu finden und die das Vergessen sicherlich teils fördert. Weiterhin kommen dann noch die sozialen Probleme in Form von Depressionen und Überforderung dazu, die zum Abstumpfen und zur erzwungenen „Neutralität“ führen.

    Ja, das ist alles nicht so einfach. Einen allgemeinen Lösungsansatz zu finden, ist schwer. Was man in der Schule noch im Unterricht fördern könnte, wird in den meisten Betrieben sicher nicht mehr gefördert, weil es (zuviel) Geld kostet und so zieht sich das dann durch alle Altersschichten.

    Interessant ist auch noch die Frage, was mit den ungenutzten Ressourcen im Kopf passiert. Gehen die kaputt, kann und/oder werden sie für anderes benutzt und wenn ja, in welcher Form?

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