Dir, Jochen Schmidt,

 der Du heute in der Süddeutschen eine dann doch lesenswerte Kolumne über den Sputnik und historische Befindlichkeiten schriebst, möchte ich hiermit mal 3 Sachen kundtun:
1. Deine Schreibe ist dufte, gerne wieder
2. Dass Du zu Zeiten, als hier bei uns zwei beiden drüben in der Zone alles aus Holz war und ein Commodore 64 in etwa für den Gegenwert von ab 50 Monatsmieten aufwärts zu erwerben war, einen solchen Dein Eigen zu nennen suggerierst: geschenkt, da geht dann grad noch die künstlerische Freiheit durch, aber, dass
3. Du „sowjetisches Konfekt“ auf einer Negativskala gleich neben schrankwandgrossen Ruhla-armbanduhren einordnest, das ist hart blöd.

Tip: Beim nächsten Mal, wenn Du meinst, bekannte Schlagworte in Deinen ansonsten literarisch wertvollen Text einzuflechten, gerne vorher mal schauen, was das so für Sachen sind, die Du da in Korrelation zu stellen versuchst.

Sowjetisches Russisches Konfekt, herrje, Du bist so eine arme Wurst, kauf Dir sowas mal, iss es, tut überhaupt gar nicht weh – im Gegenteil – und rede dann drüber.

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5 Kommentare to “Dir, Jochen Schmidt,”

  1.  Sylke schrieb am 05. Okt 2007 um 9:24

    Wo gibts den Artikel?

    Russisches Konfekt war klasse! Oder kannten wir nur nix besseres? Gibts das eigentlich noch? Ich werde mich mal umtun. Nicht weit von hier (in Weißwasser) gibts einen russischen Laden mit ebensolchen Artikeln. Ich geh dort bei Gelegenheit mal nachschauen.

  2.  jochen schrieb am 05. Okt 2007 um 11:29

    hey, als alter ego-googler bin ich hier drüber gestolpert.
    1. das konfekt war scheußlich, ich hatte ständig welches von meinem russischen brieffreund, und meine meinung dazu steht fest. auch nach der wende in rußland oft davon zu kosten versucht, nichts zu machen…
    2. c64 hatten wir über intershop und viel betteln 1988 bekommen. da konnte man dann im computerclub vom haus der jungen talente westspiele kopieren. vorher hatte schon einer aus der klasse einen atari, bis 89 hatten fast alle aus meiner klasse irgendeinen computer, je nachdem, ob die eltern bereit waren, das wenige westgeld, was man vielleicht hatte zu investieren.
    3. der blöde titel kommt übrigens wie immer nicht von mir. „sowjets“ hat nur franz-josef strauß gesagt.

    ansonsten danke für die kritik!

  3.  Sylke schrieb am 05. Okt 2007 um 12:43

    Süddeutsche… ja…

  4.  Mike® schrieb am 07. Okt 2007 um 18:22

    Sylke: Russisches Konfekt müsst’s schon noch geben, ich zumindest hatte vor nicht allzulanger, aber lang genuger Zeit, mich nicht mehr direkt zu erinnern, wo’s herkam, welches verzehrt, welches nach wie vor köstlich war.
    Jochen: Wer weiss, mit was sie Dir die Geschmacksnerven verödet haben 😀
    Was die Compis betrifft, bei uns waren KCs trendy, wenn ich mich recht erinnere hab ich von ’nem ominösen Commodore erst nach der Wende überhaupt was gehört.
    Mhh, Obwohl, die Commodore-Spiele, die was-weiss-ich-woher raubkopiert 😮 wurden, liefen ja auch auf KC. Keine Ahnung, lang ist’s her, sicher weiss ich nur, dass ich zu Zone-zeiten nie einen C64 gesehen hab.

    Btw. Hab ich demletzt im Saturn ’nen C128 und ’nen C64 liegen sehen, auf dem C64 klebte sogar ein Preisschíld drauf (10,-), war mir aber zu blöd, zu fragen, was das soll, gbraucht waren die auch, und gebrauchte hab ich genug in meinem „Museum“ rumliegen…

  5.  Keulchen schrieb am 09. Okt 2007 um 18:51

    Oh ja,

    russische Läden sind was tolles und Konfekt gibt’s da auch. Genauso wie dieses komische Brot-Bier (obwohl da gar kein Alkohol drinne ist. Weiß der Teufel wer das wieder ausgefuxxt hat), wovon mir grad der Name nicht einfällt. Auf jeden Fall herrlich. Ich könnt mich da den halben Tag tummeln. Dringlichssst zu empfehlen.

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