„Heise online“ lässt vorlesen

heise-lesen.png Seit heute gestern kann man sich die Artikel auf Heise.de vorlesen lassen.
Generell finde ich das eine gute Idee, die vorlesende Software ist bis auf wenige Ausnahmen, wie Eigennamen, Betonung von zusammengesetzten Worten, oder englischen Begriffen, gut verständlich realisiert.

Die Einbindung in den Seiten ist auch relativ fehlerunabhängig, bei deaktiviertem Flash und/ oder deaktiviertem Javascript gibt es immer noch die letzte Tür, das Audio-file herunterzuladen. Da hat man ausnahmsweise mitgedacht.

Heise online wäre aber nun mal nicht Heise online, wenn’s nicht doch ein paar Haken dabei gäbe:

  • Aus technischen Gründen bleibt bei heise resale die Vorlesefunktion auf die allgemein zugänglichen News beschränkt.

    Schade. Interessant wäre da noch, zu erfahren, welche „technischen Gründe“ das Vorlesen von bspw. Telepolis verhindern.

  • In der News-übersicht mit kurzen Anreissern gibt es (noch) keinen Link zum Vorlesen, man muss erst den entsprechenden Artikel öffnen. Ob diese Vorgehensweise aus Traffic-heischerei passiert, man einfach nur geschlampt hat oder andere Gründe eine Rolle spielten; man weiss es nicht, ich tippe auf Punkt eins und zwei.
  • Bei erbrochenen Code a la:
    <noscript><a href="/security/news/meldung/audio/89550"></noscript><img
    src="/icons/ho/vorlesen.gif" alt="Meldung vorlesen" […]></a>

    wäre ich mir nicht so sicher, ob’s nicht doch den einen oder anderen Browser aus dem Tritt bringt (noscript innerhalb a bereits geschlossen)

Link: heise-online-Meldungen mit computergenerierter Sprachausgabe (Heise.de)

Vorm Absenden nochmal schauen, was die anderen dazu sagen:
Last Punkt Festmeter (Götz Bürkle) Haha!
Die Maschine spricht! (Helge Städtler)

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3 Kommentare to “„Heise online“ lässt vorlesen”

  1.  ths schrieb am 14. Mai 2007 um 7:30

    >> bleibt bei heise resale die Vorlesefunktion … beschränkt.

    > zu erfahren, welche „technischen Gründe“ das Vorlesen von bspw. Telepolis verhindern.

    resale != telepolis?

    denkbar wäre, daß bei resale der geschützte Bereich auf einem anderen Server liegt, den der Sprachroboter nicht angucken kann.

  2.  Mike® schrieb am 14. Mai 2007 um 13:54

    Keine Ahnung, was die unter „resale“ verstehen, ich nehme an, dass damit das komplette Online-angebot gmeint ist, also auch Telepolis & Co.

    Ich muss sagen, dass ich nicht die Zielgruppe bin, die sich Artikel vorlesen liesse, schade finde ich das aus „barrieretechnischer“ Sicht trotzdem.

  3.  SuperHero schrieb am 07. Jan 2008 um 11:45

    Super Sache, wirklich!
    riesen Lob

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