Mal Butter bei die Fische, Telepolis…

der Artikel die Buchbesprechung Die marine Agrarkultur, für den Dein Autor „Axel Limberg“ einen dicken Batzen viereckiges Geld überwiesen bekommt (oder ist’s doch anders rum?), mag zwar die eine oder andere nützliche Info bergen, was marine Agrarkulturen so betrifft, alles in allem ist’s aber dann doch ein grosser Bullshit.
Zum Einen darf da völlig unreflektiert Euro Durchlaucht, ein gewisser Axel Limberg ein bahnbrechendes Buch des Buchautoren – ähem – ach ja: Axel Limberg besprechen:

Der Text ist ein Ausschnitt aus dem 5. Kapitel des gerade erschienenen Buches von Axel Limberg; Das Plankton-Manifest – Wie ein neuer Rohstoff die Welt verändern wird.

Wäre nicht „meines Buches“ irgendwie – ähem – plausibler gewesen?
Zum Anderen tut es Euro Durchlaucht Axel Limberg nicht sonderlich professionell.
Ich meine, versteckte (Eigen)Werbung, gut und schön, von mir aus, aber dann bitte nicht so hanebüchen, dass jeder 2. Satz angreifbar ist:

Richtig eingesetzt, ist die marine Agrarkultur im Stande, die größten Probleme des 21. Jahrhunderts überwindbar zu machen.

Moment, ich muss mal kurz Gähnen … ah ja, bahnbrech*gääähn*end.

Unabhängig davon, dass ich mir nicht sicher bin, ob das nicht inhaltlich tatsächlich der grosse Kracher der Zukunft schlechthin werden könnte, ist sachlich JEDE Technologie in der Lage, die grössten Probleme zu lösen. Das Problem sind die Leute!

Zum Gewächshausirrsinn in Spanien schreibt Euro Durchlaucht:

Die dortigen Gewächshäuser haben den meisten der dort lebenden Spanier einen gewissen Wohlstand beschert.

Das ist so wahr wie absolut und zum Kotzen menschenverachtend. Wenn ich das Zitat ein wenig modifizieren dürfte:

Die dortigen Gewächshäuser haben den meisten der dort lebenden Spanier einen gewissen Wohlstand beschert.

So wird ein Schuh draus, Kasper. Diejenigen, die das vergiftete Zeug dort anbauen, haben genauso, wenn überhaupt, gerade mal die Klamotten, die sie am Leib haben, und was über den Tag zu fressen, wie diejenigen „Wohlstandspartizipienten“ in irgend’ner Wüste, die in Zukunft die gepriesenen „Agrarkulturen“ betreuen.

Isch werrde dieses Buch nischt kaufähn, denn es ist zerrkraatzt.

4 Kommentare to “Mal Butter bei die Fische, Telepolis…”

  1.  Korrupt schrieb am 18. Dez 2007 um 14:24

    Nun ja… find ich etwas zu derbe gebasht, und dass man bei TP „dicke Batzen viereckiges Geld“ kriegt, bezweifle ich 🙂 Klar kriegt man was, aber ich denke, „dick“ ist anders.

  2.  Mike® schrieb am 19. Dez 2007 um 1:40

    Derbe gebasht? Klar, Du kannst das besser, aber derbe bashen tut sich der gute Mann schon bei Telepolis schon selbst 😉
    Was die Geldbündel betrifft, bitte ich Dich, Polemik und künstlerische Übertreibung nicht erklären zu müssen 😀

  3.  Tilo Bünder schrieb am 24. Dez 2007 um 14:05

    Hast du das Buch überhaupt gelesen?? Ich denke nicht. So mutet es jedenfalls an, wenn ich deinen Mist da lesen muss. Das Buch lohnt sich wirklich und Monsieur Mike konnen wir getrost im 2007 zurücklassen. Auch das scheint sich zu lohnen:)

  4.  Mike® schrieb am 24. Dez 2007 um 15:54

    Natürlich hab ich das Buch nicht gelesen, ich weiss nicht, wo genau ich mich so undeutlich ausgedrückt habe:
    ich finde das Thema interessant, aber die Buch-Besprechung in Teilen dämlich.

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