J.D. Salinger ist tot.
Ruhe in Frieden.
Wie man so munkelt, hätte er ein paar Bücher im Nachlass. Das steht ihm wirklich gut.
Link: Erinnerungen an J.D. Salinger (zeit.de)
Ruhe in Frieden.
Wie man so munkelt, hätte er ein paar Bücher im Nachlass. Das steht ihm wirklich gut.
Link: Erinnerungen an J.D. Salinger (zeit.de)
… hat Apple da: „Fujitsu: Die Marke iPad gehört uns“ (golem)
Ich hab nicht gelacht!
Haha!
… Du kannst ja richtig sympatisch sein, wird das doch noch was auf die alten Tage?
Link: Offener Brief an Guido Westerwelle (spiegel.de)
Aber ’nen Major. Yeah. Hoffentlich bald.
Neuer Kottan-Film (heise.de/tp)
Herrlich!
P.s. Für die etwas jüngeren unter uns: http://www.youtube.com/watch?v=lHTPsyqlRKs
haben die da bei Google.
Nur damit ich das richtig verstehe; Google hat das ganze verlogenen Brimborium um Zensur in China nur abgelassen, damit keiner laut fragt, wie es sein kann, dass die Chinesen über eine CIA-Hintertür Mails unliebsamer Dissidenten lesen können?
Äääh, geht’s nicht noch etwas dööfer? Ich glaube kaum.
Hat das irgendwelche Konsequenzen? Geht da jemand in den Knast? Tritt da jemand zurück? Werden da bei Google endlich Mitarbeiter angespuckt? Nein?
Oh, meine Baldrianspritze kommt grad, schüssi!
Link: Sicherheitsspezialist: USA ermöglicht Hackern Google-Spionage (heise.de)
haben die in Frankreich mit ihrer Zensurbehörde:
Wie die aufmerksamen Beobachter der Gesetzgebung gegen illegale Filesharer in Frankreich von der Zeitschrift Numérama herausgefunden haben, verwendet die neu geschaffene Kontrollbehörde ein Logo mit der Typo „Bienvenue“, die im Jahre 2000 exklusiv für France Télécom entwickelt – und entsprechend lizenziert wurde. Die Praxis der Behörde fällt demnach unter nicht-lizenziertes Kopieren, was genau den Tatbestand erfüllt, den die Behörde im Falle der Filesharer, wie mehrmals angekündigt, in „Tausenden von Fällen“ vor Gericht zu bringen beabsichtigt.
Ich hab nicht gelacht!
Quelle: Wird Hadopi das Internet gesperrt? (telepolis)
mag ich tierisch. Weil da Leute sitzen mit Plan:
Für die etwas fauleren MitwebdesignerdeppInnen unter uns: Nein, das was mir meine Webdeveloper-extension da im Screenshot markiert sind keine Tabellenzellen. Es sind Tabellen. Für jeden einzelnen Punkt eine.
Wenn man mich fragen würde … ääh besser nicht, könnte weh tun.
Quälle: https://isis.tu-berlin.de/ (is ne technische Universität, www also bitte selbst einfügen…)
via: konrad
Lange haben Webdesigner davon geträumt, nicht nur auf die paar Standardfonts zurückgreifen zu können – also Schriftarten, die auf fast allen System verfügbar sind – sondern eigene Schriftarten benutzen zu können. Mit @font-face ist es möglich, Schriftarten per CSS zu definieren, wobei ein Ort (src: url()...) angegeben wird, von wo es der Browser bei Bedarf runterladen kann. Das war im (praktisch unbedeutenden) CSS2 schonmal vorgesehen, ist in CSS2.1 aber leider wieder verschwunden. CSS3 wird diese Möglichkeit nun wieder enthalten. Neuere Browser-Versionen (Firefox 3.5, Opera 10 und Safari 3.1) unterstützen das Einbinden von Webfonts schon heute – andere Browser ignorieren das Stück CSS einfach.
Wie auch viele andere benutzen auch wir vom Trash-Log bereits Webfonts. Leider birgt die Nutzung von Webfonts einige Probleme. So ist es zwar völlig legal, etwa Calibri als Schriftart per font-family: Calibri, Sans-Serif; zu benutzen. Calibri ersetzt Verdana in vielen neueren Microsoft-Programmen als Standardschriftart und wird somit automatisch „kostenlos“ auf vielen Systemen mitinstalliert. Einbinden darf man die Font-Datei aber nicht einzeln, denn Microsoft verkauft sie nebenher noch für $120! Ob nur der Seitenbetreiber haftet, oder auch der Besucher, dessen Browser unlizensierte Software runterläd, ist nicht geklärt.
Weitere Probleme ergeben sich aus dem Aufbau der font-Eigenschaft. Diese erlaubt es, mehrere Schriftarten anzugeben – ist eine auf dem System nicht vorhanden, wird die nächste probiert. Webfonts lassen da der Kreativität freien Lauf. Der CSS-Quelltext sieht dabei etwa so aus:
font: 2em Yanone, Verdana, Sans-Serif;
Besucht man die Seite mit einem Browser, der Webfonts nicht unterstützt, wird „Yanone“ vermutlich nicht gefunden, der Browser wird also Verdana benutzen. Obwohl wir mehrere Schriftarten angeben können, müssen wir uns aber für eine Schriftgröße (2em) entscheiden! Das führt zu drei Möglichkeiten, die alle nicht zufriedenstellen können:
Webfonts ermöglicht es Designern endlich aus dem alten Raster der immer gleichen Schriftarten im Web auszubrechen und die Schrift zu wählen, die am besten zur Seite passt. Es bestehen aber noch einige Probleme, die hoffentlich (teilweise) noch in der bisher nicht veröffentlichten CSS3-Recommendation gelöst werden. Eine Zuordnung von einer Schriftgröße zur einer Schriftart würde die Vorteile von Webfonts stark verbessern!
Momentan gibt’s viel Wirbel um eine geplante Tagesschau-app, wo man sich an den Kopf greifen muss, mit welchen Argumenten dagegen geschossen wird. Speziell Springer, die mit Bild und Welt zum gefühlt einedillionsten Male testen wollen, wie man im Netz mit Paid-content aufs Maul fällt, faseln einen durchsichtigen Nonsens daher, dass einem schlecht wird.
Wobei, mit dem auf’s Maul fallen wird wohl doch etwas schwerer, wenn’s um Apple-fanbois und Iphone-deppen geht:
In Apples „App Store“ landeten die Programme ganz vorne, wenn auch diverse Käufer sich beschwerten, nicht mitbekommen zu haben, dass die Bild- und Welt-Apps monatlich neu gekauft werden müssen.
Die Elite sozusagen.
Ääh, was wollte ich? Ach ja:
Bei Springer reagierte man mit Befremden: „Es gehört ganz sicher nicht zum Grundversorgungsauftrag öffentlich-rechtlicher Fernsehanstalten, kostenlose Applets auf dem iPhone zur Verfügung zu stellen“, ließ Sprecherin Edda Fels der Presse mitteilen. Das sei eine „nicht tolerierbare Marktverzerrung“.
Das ist Unfug, bzw. das Pferd von hinten aufgezäumt. Die öffentliche Grundversorgung gehört selbstverständlich auf Geräte mit Internetzugang, und siehe da – tada! – da ist sie auch schon. Tagesschau.de kann jeder Interessierte entweder direkt in einem mobilen Browser lesen, oder „halb“-direkt in einem RSS-Reader. Für dünne Leitungen oder kleine Displays gibt’s eine Mobilversion ohne oder mit Bildern, offline für Unterwegs ohne Netz gibt’s eine Avantgo-version. (Von letzterem kann man sicherlich halten was man will…)
Und genau da ist der springende Punkt, keine Sau braucht eine Extrawurst für ein einziges Gerät, da wird das Geld des Gebührenzahlers für pseudoelitären Spielkram zum Fenster rausgeworfen.
Quelle: Springer fühlt sich verapplet (taz.de)
Ich habs mir jetzt paar Tage verkniffen, aber irgendwann kann ich es einfach nicht mehr hören:
Der Ökonom Ulrich Blum schlägt eine Ethiksteuer vor, „um die Austrittswelle aus der Kirche bremsen“.
Kann man solche Nasen nicht irgendwie wegökonomisieren? Nein? Scheisse!
Quelle: Ethik-Steuer, „um Austritte zu bremsen“ (taz.de)