Rasend vor Wut

… war eine perverse Spannerin bei einer Hinrichtung eines Mörders in Florida.
Der Spiegel beschreibt das hier so:

Nach Angaben von CNN versuchten die Angehörigen der fünf Opfer, dem Gesang des Sterbenden nicht zuzuhören. „Ich fand das Lied furchtbar“, sagte die Stiefmutter eines der Opfer. „Ich verstehe nicht, wie er einfach dasitzen und über Engel reden kann, die ihn beschützen – angesichts der schrecklichen Verbrechen, die er begangen hat.“ Die Schwester eines der Opfer war ebenfalls entsetzt über das Verhalten von Rolling. „Ich war rasend vor Wut während der Hinrichtung“, sagte sie dem Sender. „Jetzt habe ich das hinter mir. Er ist weg.“

Fürchterlich, ich würde den Eintritt zurückverlangen für die schlechte Vorstellung.

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3 Kommentare to “Rasend vor Wut”

  1.  leakd schrieb am 26. Okt 2006 um 18:38

    Amis :/

  2.  missi schrieb am 26. Okt 2006 um 19:41

    Nunja, ich würde zwischen „Angehörige“ und „Spanner“ schon entscheiden.

    Ich kenn obrigen Fall nicht und hab auch keine Lust jetzt zu googeln danach, aber wenn mir wer meine Brüder tötet und ich ihn irgendwo singend sitzend sehe, egal, obs sein letztes Lied ist oder nicht … ich kanns nachvollziehen, mir wäre genauso schlecht.

    (Ich bin gegen die Todesstrafe, das sei angemerkt.)

  3.  Mike® schrieb am 26. Okt 2006 um 20:19

    Missi, klar, nur wurde der nicht irgendwo singend sitzen gesehen, sondern während der Hinrichtung, und wer einer solch perversen „Veranstaltung“ beiwohnt, und sich obendrein hinterher noch drüber aufregt, ich weiss nicht, bei mir zumindest gibt’s da keinen Angehörigen-bonus.
    Mal ehrlich, was erwarten solche Leute? Dass der denen ’nen Kuchen bäckt und ein Weihnachtsgedicht aufsagt?
    P.s. Ich verlinke mal oben den Beitrag…

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