Spass mit Badware…

… haben die da bei der Heidenheimer Zeitung:

Heidenheimer Zeitung erwägt Klage gegen Googles StopBadware-Kampagne

Tatsächlich haben sich offenbar Unbekannte Zugang zu einem Ad-Server verschafft und „in der Form zugegriffen […], dass auf eine fremde Seite verlinkt wurde, die nicht uns gehört“, erklärte Verleger Hans-Jörg Wilhelm gegenüber heise Security.

Und wegen was wollen die da klagen? Ach so:

Der Verleger der Zeitung erwägt jedenfalls jetzt Schadensersatzansprüche geltend zu machen. Doch nicht etwa gegen die Betreiber des Ad-Servers – das wäre der Verlag selber – oder die unbekannten Cracker, sondern gegen Google, als Betreiber der Liste, die die Firefox-Warnung ausgelöst hat: „Ich betrachte es als ungeheuerlich, dass Google – mit denen wir keine Geschäftsbeziehung unterhalten, uns einfach vom Netz abhängt.“

Ich betrachte es als ungeheuerlich, dass ich dermaszen blödes Geseier über die der Heidenheimer Zeitung mit der ich keine Geschäftsbeziehung unterhalte, bei Heise, mit denen ich keine Geschäftsbeziehung unterhalte, lesen muss.
Kann man sowas nicht einfach mal vom Netz abhängen? Wo muss ich unterschreiben?

Quelle: Heidenheimer Zeitung erwägt Klage gegen Googles StopBadware-Kampagne (heise.de)

3 Kommentare to “Spass mit Badware…”

  1.  Blacker47 schrieb am 30. Mrz 2010 um 21:55

    Sowohl der Geschwätz der Zeitung als auch der von Heise und seinen Rechtsexperten ist totaler Unfug.

    Die sollten erstmal verstehen, dass da niemand mit einer Warn-Liste irgendwelchen Zugang abklemmt – es machen die User selbst und das ist dann letztenendes deren Wille – egal wie man es drehen mag. User hat immer Recht.

    Da ist auch egal, was für Reaktionszeiten Google da bietet und welche Verbreitung Firefox hat – so lange es nicht dem User fest vorgeschrieben ist sich an eine „Stopschild-Liste“ zu halten erfolgte seitens Google kein Eingriff in den Zugang.

  2.  Mike® schrieb am 30. Mrz 2010 um 22:05

    Jo, in genau dem Sinne viel lustiger fände ich, wenn die bis zum Sankt Nimmerleinstag „gesperrt“ werden würden.
    Selbst dann wird sich selbst am Hamburger Gericht kaum ein Richter finden, der so bescheuert ist, denen Recht zu geben. Na gut, letzteres sag ich ganz leise, sicher kann man sich da nicht sein…

  3.  Mike® schrieb am 01. Apr 2010 um 0:08

    Heise meint:

    Update: Martin Wilhelm von der Heidenheimer Zeitung hat uns mitgeteilt, dass es keine Klage gegen Google geben wird.

    Oooch, grade wo’s lustig werden wollte.

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