Spass mit Ebay

Man ist ja mittlerweile beim Stöbern und oder Publizieren im Netz fast ausschliesslich damit befasst, sich an den Kopf zu greifen, mit einem Bein im Knast zu stehen, weil man die Kohle nicht aufbringen kann, sein Recht durchzusetzen (siehe bspw. Media-blöd oder Mein Parteibuch oder das unsägliche und unglaubliche rumgehampel beim StudiVz) oder Beides, was aber bei Ebay die Rechtsabteilung da gerade für Packen viereckiges Geld heimtragen darf, anstatt fähige Programmierer zu ordern – ähem, so richtig glaub ich das noch nicht – aber das geht auf keine Kuhhaut.
Da gibt es scheinbar einen Hacker, der über Schwachstellen da bei Ebay jede Menge Unfug anzustellen scheint. Was macht Ebay? Nichts.
Da gibt es Leute, die über die Problematik berichten. Was macht Ebay? Den Providern der Publikationen Löschungsaufforderungen schicken. Und weil das nicht schon hart blöd genug ist, setzt man gleich noch Tod, Teufel und bereits angeschnittene Packen viereckige Papierschnippsel in Bewegung, um eine betreffende Seite bei Phishing-filtern eintragen zu lassen.
Nee, is nicht wahr oder?
Hacker Vladuz verletzt Ebay-Rechte
Vladuz – was wird passieren?
Man kann gar nicht so viel Fressen, wie man Kotzen möchte.

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2 Kommentare to “Spass mit Ebay”

  1.  Blacker47 schrieb am 16. Mrz 2007 um 3:00

    Nun vielleicht ist es wirklich ein böser gelangweilter Hacker der bisschen Spaß will. Würde eigentlich höchste Zeit, da ebay nicht wirklich gut ihres Netz pflegen (*denk*) und es in letzter Zeit auf die scheinbar echt keine Angriffe gab.

    Aber ich glaube nicht so recht dran. Wenn man sich bei ebay.de registrieren möchte, muss man neben Adresse und Telefonnummer auch eine Erklärung zur Speicherung aller persönlicher Daten bei ebay-usa abgeben. Das ist übrigens der Grund, wieso ich bei ebay keinen Account habe.

    Nun der Deal mit persöhnlichen Daten ist der lukrativster Geschäft unserer Zeit. In USA können die Firmen leichter als in DE solche Daten verkaufen. Aber es ist trotzdem nicht ohne Weiteres möglich und würde bei Ebaykunden zu viel Aufregen verursachen. Also macht man die Ansicht, jemand stehle die Daten und regelt es dann intern. Vor allem wenn es richtig publik ist, wird es nachher keiner auf einen Datenverkauf kommen, falls sich dann leider doch Hinweise auf ein solches Datenklau verbreiten.

    Ob das wiklich so ist, wird wohl keiner erfahren können. Ob alle oder nur paar Mitarbeiter beteiligt sind, auch nicht. Neu wäre das aber solches Verfahren nicht.

  2. [...] Varduz daran, bei Ebay sein Unwesen zu treiben und kündigte weitere Schritte an. Einige Blogger berichteten darüber und wurden prompt von Ebayverklagt, die Artikel aus dem zu [...]

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