Spass mit Esotanten

“Ich habe über das Problem auf Internetseiten gelesen, die die Wahrheit schreiben”

Da gibt es eine Epetition – *räusper* – wo es um ein Verbot von Heilpflanzen in der EU geht, und dann gibt es eine Petition, wo 110000 Leute unterschreiben und ääh, das kann man gar nicht in Worte fassen, zu zitieren fällt da auch schwer, ich versuchs trotzdem:

So wichtig das Anliegen ist, aber die in der Petition zitierte EU-Richtlinie gibt es nicht und damit fällt die Petition in sich zusammen.

(netzpolitik.org)

„Nur was man patentieren und mit einer Schutzmarke im Handel monopolisieren kann, ist erwünscht. Was einfach in der Natur wächst, ist illegal“, heißt es in der Petition. Die Gesundheit „wird dadurch nicht geschützt, sondern es werden die Umsätze und Profite der Großkonzerne gesichert“.

(taz.de)

Die große Zahl der Unterstützer kam nur zustande, da in der Naturheilkunde- und Bioszene der Petitionsaufruf in Internetforen, Blogs und unzähligen E-Mails verbreitet wurde. „Weil das Gesetz ein typisches Beispiel dafür ist, wie in Brüssel die Pharmalobby gegen die Interessen der Bevölkerung arbeitet“, sagt eine der E-Mail-Weit

Danke, liebe ESO-Deppen, welchen grossen Dienst Ihr dem zahnlosen Instrument der Epetition zukommen lassen habt.

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