Spiegelgeschmier. Heute: Teil 3643

(Hervorhebungen von mir)

Enttäuschter iPhone-Kunde will Apple schröpfen

Von Matthias Kremp und Konrad Lischka

Ein iPhone-Besitzer verklagt Apple, weil er den Akku nicht aus seinem Handy bekommt. Forderung: 75.000 Dollar. Er könnte damit sogar durchkommen. Denn in den USA haben absurde Sammelklagen gegen IT-Firmen öfter Erfolg.

Soso, aha, schröpfen also will man die innovative Softwareschmiede. Mit absurden Sammelklagen. Das ist ja mal starker Tobak, und, achtung, jetzt kommt’s, un glaub lich !
Wo doch fest eingelötete Akkus in Mobiltelefonen und/ oder MP3-Playern seit Jahren schon der letze Schrei, innovativ, Kundenfreundlich und gaaaaanz gaaaanz weit weg von „absurd“ und „schröpfen“ sind.
Nee, nee, schon klar, lieber Matthias, lieber Konrad. Was bekommt man eigentlich für so ein tendentiöses Geschmier? Ein Iphone?
Oder Koks, Champagner und Nutten? Mhh? Ich frag nur aus Interesse, weil ich schon lang mal ’ne Nutte interviewen wollte, wie die Schwanzlänge von Iphone-besitzenden Journalisten mit – ääh, was wollte ich? – ach, ääh, den Preisen korreliert.

Nix für ungut, ich freue mich schon sehr auf Artikel a la:
Superinnovativ und genial! Festplatte bei Macbook wechseln selbstgemacht! In nur 2 Tagen!
oder:
Edel: Apple erfindet einen Touchscreen. Genial!

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3 Kommentare to “Spiegelgeschmier. Heute: Teil 3643”

  1.  Greg schrieb am 02. Aug 2007 um 12:35

    Ich finde die Klage aber auch absurd. Apple hat ihm ja wohl vor dem Kauf nichts anderes versprochen, oder? Wenn ich mit einen VW Polo kaufe, verklage ich doch VW auch nicht, weil der auf der Autobahn keine 300 km/h fährt…

    Klar ist es beschissen, wenn man den Akku nicht aus dem Handy bekommt. Aber wer Schrott kauft, sollte sich halt nachher nicht beschweren, dass er Schrott bekommt. Und $ 75.000 sind ja wohl auch ein Witz.

  2.  Mike® schrieb am 03. Aug 2007 um 0:16

    Ja, schwierig, sehe ich genauso, aaaber, wie oben angeschnitten, die Klage ist nicht weniger absurd und (!) nicht einen Bruchteil so frech, wie bspw. einen Akku in ein Handy einzulöten.
    In dem Sinne hoffe ich, dass die „absurde“ Klage Erfolg hat.
    Ich bin da auch ein wenig ein gebranntes Kind. ICH hatte schon die Ehre, mich mit diversen Apple-produkten auseinanderzusetzen, und ich muss sagen, wenn da jetzt quasi stellvertretend für die Folter, die ich erleiden musste, auf deutsch, bspw. für sowas* (einfach mal spasseshalber die lächerlichen 15 Minuten solang auf next klicken, bis man durch ist, und dann bildlich vorstellen, man würde das tatsächlich machen) oder gar sowas (yeah!!) stellvertetend 75000 Ocken einstreicht, dann wäre mir das schon irgendwie ein innerer Reichsparteitag.
    Absurd? Absurd ist, dass es keine Handhabe gegen die Dreckschweine ääh, Firmen gibt, ausser eben durch absurde Klagen.

    *was dann auch den Kreis zu meiner Anmerkung im obigen Beitrag schliesst 😉

  3.  Greg schrieb am 03. Aug 2007 um 11:56

    Man hat ja eine Handhabe. Man kauft den Müll einfach nicht. So funktioniert das in der freien Marktwirtschaft. Ein Produkt ist einem zu teuer oder man findet es kacke – dann kauft man es nicht. Wenn das andere Deppen kaufen und sich dann auf Wochenlange Einschickaktionen einlassen müssen, wenn der Apple-Akku kaputt oder verbrannt ist, ist das ja nicht mein Problem. Die hätten sich halt vor dem Kauf informieren sollen (so wie man das bei anderen Waren auch tut) und sich nicht von rungelutschtem Designermüll beeindrucken lassen sollen.

    Beklagen kann man sich da gerne bei Apple, aber verklagen finde ich unangebracht.

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