SpOn…

… wenn man sich ein klares Bild über sogenannte „Rocker“-banden machen und journalistisch seriös berichten möchte, was macht man da?
Genau, man setzt sich in einen Gerichtssaal und saugt sich irgendwelchen Wischiwaschi aus den Fingern.

Das ist mal von vorn bis hinten so erbärmlich schlecht, grossteils falsch und erbärmlich dumm, da bleibt einem echt die Spucke weg.

Ich greif hier auch nicht ins Nähkästchen, schliesslich hab AUCH ICH kein Interesse, mich mit Rockern anzulegen, aber ich bin auch kein Journalist.
Tip: Wenn’s mit dem Arsch in der Hose nicht reicht, einfach mal das Maul halten, oder zumindest sachlich bleiben. Wenn man zu feige ist, in ein seriöses Nachrichtenmagazin reinzuschmieren, dass sich die sogenannten Rockerbanden durch Drogen- Frauen- und Waffenhandel finanzieren, dann sollte man doch bitte auch so cool sein, nichtssagenden Fülltext wie:

Inzwischen seien die wilden Kerle meist älterer Herren, von denen sich einige mit klassischen Rotlicht-Geschichten finanzierten – Schutzgelderpressung, Prostitution und Drogenhandel. „Das reicht wohl, um davon zu leben“, so Boers.

wegzulassen.

Keine Ursache, gern wieder.

2 Kommentare to “SpOn…”

  1.  blade schrieb am 18. Dez 2007 um 1:09

    Och nunja, wenn man einsam ist und sich Besuch von 300 netten, vollbärtigen Herren wünscht ist das sicherlich eine Möglichkeit. Mit ernsthaftem Journalismus hat das zwar nichts zu tun, aber dafür ist der Spiegel Online sowieso nicht bekannt.

  2.  DarkRat schrieb am 18. Dez 2007 um 8:27

    ich war an dem tag zufällig in münster. ich habe bisher noch nie soviel polizeipräsenz in einer stadt gesehen

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