Trojanerschutz in Bawü?

Als erstes Bundesland will Baden-Württemberg sein Landesverwaltungsnetz mit einem „Trojaner-Sensor“ vor Spionageangriffen schützen.

Hab ich was verpasst? Wozu soll das gut sein?

So würden E-Mails mit Schadsoftware-Anhängen gezielt an Behörden-Mitarbeiter und Sachbearbeiter aus dem Mittelbau verschickt.

Und weiter? Die klicken dann auf die Anhänge und dann passiert genau WAS? Die Trojaner installieren sich? Kann mich mal wer kneifen? Was für hartlackumnebelte Hornochsen administrieren denn bitte die Behördenrechner in BAWÜ? Und was bitte kostet denn so ein strunzbescheuerter Trojanersensor?

Wär’s nicht hilfreich, die Rechner, so wie man das in der richtigen echten Wirtschaft macht, mit eingeschränkten Accounts einzurichten? Ach?
Macht 50000 Mack. Keine Ursache.

Quelle: Baden-Württemberg installiert Trojaner-Schutz (heise.de)

P.s.:

Der Verfassungsschutz hatte 2007 Spionageprogramme im Kanzleramt, im Auswärtigen Amt und im Wirtschafts- und Forschungsministerium entdeckt, die damals chinesischen Hackern zugerechnet wurden.

Quizfrage: Wer gehört da in den Knast? Die bösen Verbrecher, oder die strunzdummen Admins?

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