Wefind – neuer Hartmüll – ääh – Suchmaschine

Mal wieder grosser Spass aus der Rubrik: „heisse Luft ins Netz blasen und alle machen mit“.

«Ich weiß, es klingt verwegen, aber wir fordern tatsächlich Google heraus.» Helmut Hoffer von Ankershoffen, Initiator und Chef der Berliner WeFind AG, ist sich der Dimension seines Zieles durchaus bewusst.

Verwegen, aha, schaumermal:
wefind-eingabe
Das fängt ja schon mal richtig verwegen 😮 an.

Helmut Hoffer von Ankershoffen ist kein Neuling im Suchmaschinengeschäft. 1997 baute er als Softwarearchitekt die Suchmaschinen Fireball und Paperball mit auf.

Das ist ja soweit ganz toll, aber warum er da nix dazugelernt hat?
Google ist am Anfang nicht (nur) gross geworden, weil der Index und der Algo so superschnafte war, sondern zu einem grossen Teil, weil die Eingabemaske schnell, einfach und selbsterklärend war.

Wie man mit solchem Crap wie „wefind“ heutzutage noch jemand hinter dem Ofen vorlocken will, ist mir unerklärlich:
wefind-ergebnis
da kann ich auch gleich bei Yahoo suchen.

Herrlich, mehr davon!

Quelle: Deutsche Suchmaschine WeFind fordert Google heraus (sueddeutsche.de)

7 Kommentare to “Wefind – neuer Hartmüll – ääh – Suchmaschine”

  1.  Greg schrieb am 21. Dez 2008 um 17:58

    Das ist ja wirklich zu gar nichts zu gebrauchen! Ich glaube unsere bloginterne Suche macht Google mehr Konkurenz als dieser Scheiß!

  2.  Blacker47 schrieb am 22. Dez 2008 um 3:33

    Ich liebte Fireball.

  3.  Blacker47 schrieb am 22. Dez 2008 um 3:37

    Ach und ohne JavaScript geht da nicht viel und die in Mode geratene fehlende background-color Definition (bei sonst vorrausgesetztem weißem Hintergrund) darf auch nicht fehlen.

  4.  peacekeeper schrieb am 25. Dez 2008 um 20:17

    also ich fand’s nicht halb so schlecht wie befürchtet…
    wer nur deutschen content sucht, kriegt hier passable ergebnisse. schätze die nutzer-zielgruppe sind amateur-(vs. profi-)surfer aus deutschland. die gibt es zuhauf. vielleicht fühlen sie sich auf der seite da wohl und gut bedient. warum auch nicht.
    merke: nicht alle im netz sind global citizens of the interwebby und machen den rechner deshalb nie an weil er eh nie aus ist….
    für mich ist die suchmaschine nix, aber google überfordert manche meiner kunden und bekannten. werde die entwicklung von wefind mal wohlwollend weiterverfolgen.

  5.  Mike® schrieb am 25. Dez 2008 um 22:50

    Dass die Zielgruppe „Amateursucher“ sind, mag sein, ich bezweifle aber, dass das Konzept, so wie es jetzt ist, aufgeht.
    Man stelle sich mal Liesschen Müller, 65 vor, wie die auf der Seite sich bewegt. Du musst mal den Leuten beim Surfen zuschauen.
    Die macht folgendes:

    • Oben in der Suchbox den Begriff trash eingeben
    • auf finden klicken
    • wundern

    Das ist Murx.
    Ich mache sowas gern und oft, zu wefind hab ich gerade noch keine gesicherten Erkenntnisse, nur so ein diffuses Klingeln im Ohr:
    Wozu soll ich das verwenden? Wie funktioniert das? Was ist denn jetzt schon wieder? Warum muss ich hier und da und dort noch klicken? Wo sind die Suchergebnisse?

    😉

  6.  matze schrieb am 07. Jan 2009 um 16:19

    @Mike: Hättest kein Bildchen mit dem Mousetracking machen müssen. Treffer ausm Web werden dir wies aussieht immer angezeigt.

  7.  Mike® schrieb am 07. Jan 2009 um 20:20

    matze: wenn ich web nicht vorauswähle, dann bekomme ich eine Liste mit verschiedenen Sachen; Bücher, News, Blogs etc. und EINEN Treffer für „Web“.
    Dort habe ich dann zwar nur noch einen Klick zu bewältigen (weitere Treffer im Web), aber schön ist das auch nicht.

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